25.06.2023, 04:09
Kiss me on the mouth and set me free
Die sanften Berührungen der Lippen machten ihn gerade fast schon ein wenig verrückt. Noch nie war ein Mensch so nahe gekommen auf eine Weise, die sich gut anfühlte, die ihn zwar nervös machte, aber auf eine gute und vorfreudige Art. Er würde so gerne wissen wollen, wie es sich anfühlte, wenn diese Lippen es nicht nur bis zu seinen Mundwinkeln schafften, sondern noch ein kleines Stück weiter. Wie es sich anfühlte, den Anderen zu küssen. Automatisch wanderte sein Blick von den Augen des Mannes zu seinen Lippen und verharrten dort eine Weile, ehe sie wieder nach oben zu den Augen wanderten. Oh, er wollte ihn gerade wirklich gerne küssen. Aber durfte er das...? Einfach so?
Die weiteren Worte des Anderen entlocken ihm ein starkes Schlucken. Er wusste auch nicht, was er dazu sagen sollte. Dass er, gerade er, so eine Wirkung auf den Anderen hatte, erschien ihm fast schon unwirklich. "Danke, Daddy" sagte er dann etwas bewegt, während sich die Hände des Anderen in seine Locken und an sein Kinn legten. Auch ohne die darauffolgenden Worte hätte das allein schon dazu geführt, dass das Kribbeln in seiner Magengegend sich etwas gen Süden ausbreitete. "Erzählst du mir von den Dingen?", fragte er dann, ihn noch immer ansehend und einfach nicht wissend, ob er auf die Lippen oder in die Augen sehen wollte.

