04.07.2023, 20:42
Oops. Überraschung!
Nathaniel erschreckte sich. Das Scheppern der Pfanne war laut ließ ihn zusammenzucken. Der junge Mann sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an, jegliche Farbe war ihm aus dem Gesicht gewichen und es schien das er kurz davor wäre wie ein verschrecktes Reh davon zu stoben. ,,Nathaniel!“ Alexanders Stimme war sanft und ruhig als er die Küche betrat und zusah wie der Junge sich bereits hastig hinkniete um die Gusseiserne Pfanne aufzuheben. Er runzelte die Stirn bei den gestotterten Worten, dem Zittern das durch seinen Körper zu laufen begann und der Art wie er zitternd, bebend zurückwich die Hände zu Fäusten geballt und den Kopf gesenkt, die Schultern hochgezogen als ob er eine Strafe erwartete.
Alexander biss sich auf die Innenseite der Wange bis er Blut schmeckte und atmete tief ein und wieder aus, den Sprung in der Fliese bemerkte er erst auf den zweiten Blick.
Vorsichtig näherte sich der Ältere Mann dem wesentlich Jüngeren ,,Nathaniel … es ist alles in Ordnung!“ erklärte er mit leiser, beruhigender Stimme und blieb schließlich eine gute Armeslänge von ihm entfernt stehen. Langsam hob er die Hand und seine Finger strichen sanft durch das lockige Haar, bevor er sie unter sein Kinn legte und es hin aufdrückte. Er zitterte noch immer am ganzen Körper, jeder Muskel und jede Sehne schien wie zum zerreißen gespannt zu sein während er Augenscheinlich auf eine Bestrafung wartete. ,,Hübscher Junge … sieh mich an!“
Die zusammengekniffenen Augen, der angespannte Gesichtsausdruck voller Angst und schierer Panik es zerriss Alexander fast das Herz. ,,Bitte Nathaniel … sieh mich an!“ es dauerte mehrere Herzschläge bevor der Jüngere langsam die Augen öffnete. Tränen schimmerten in ihnen und begannen nur Sekunden darauf zu laufen, befleckten seine blassen Wangen und hinterließen silbrige Spuren auf der hellen Haut. ,,Ach Junge!“ murmelte Alexander und trat vorsichtig näher. Mit einer vorsichtigen und sanften Berührung legte er seinen Arm um die schlanke Gestalt von Nathaniel und zog ihn sanft an sich. Er stockte, das zitternde Einatmen verriet ihn gut und doch tat Alexander nichts anderes als seine Finger in die lockigen Strähnen zu fädeln und beruhigend über seine Kopfhaut zu streichen. ,,Shhh … es ist gut, alles ist in Ordnung. Du musst dich nicht entschuldigen, für nichts Nathaniel … ich habe dich erschreckt und du hast nichts verbotenes getan!“
Alexander hoffte das er den Jungen damit nicht überforderte, das es in Ordnung wäre denn in diesem Augenblick … er wollte ihn nur trösten, den Versuch unternehmen ihn zu beruhigen.

