it should be raining men
Die Frage, ob er Geld dafür haben wollte, war immer schwierig. Denn ja, er wollte Geld. Zeitgleich würde er aber auch nie mit wem ins Bett gehen, mit dem er nicht ins Bett gehen wollte. Beides glaubhaft zu verklickern war oft schwierig. Abey hey: Er wäre nicht er, wenn er keine Antwort darauf parat hätte. „hm... ich bin ein armer Student, also freu ich mich natürlich über Taschengeld. Glaub mir, ich weiß auch, wie man sich das verdient.“ Der letzte Satz war voller Sünde gesäuselt und ließ mehr versprechen. Kurz blickte er zum Barkeeper, der ihrem Gespräch etwas zu folgen schien, so dass Nathaniel sich für die nächsten Worte lieber wieder zum Ohr beugte. „Aber angesprochen hab ich dich, weil ich dich so heiß finde, dass ich am liebsten sofort auf die Knie gehen würde um dir einen zu blasen.“ Die Hand am Oberschenkel des Anderen strich etwas weiter nach oben. „Alles Andere liegt bei dir.“
Ein Loft also. Jackpot. Menschen mit Loft hatten Geld. Da sollte der Andere mal nicht so knauserig sein und einem armen Studenten beim Studium helfen. „Ein ganzes Loft sogar...“, sagte er dann jedoch schmunzelnd, „klingt so, als könnten wir es da nicht nur in einem Bett treiben...“ Vielleicht gab es auch einen Whirlpool oder einen Billardtisch. Letztlich würde er sich aber auch auf der Waschmaschine oder einem Flügel nehmen lassen. Was auch immer dem Älteren genehm war.
Er trank dann den letzten Schluck aus dem Cocktail und legte seine Hand währenddessen frech auf die Erektion Alexanders. Der Blick darauf war durch die Bar und ihn selber verborgen, darauf hatte er geachtet und so knetete er sie mit sanftem Drück über dem Stoff der Hose. „Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber es fühlt sich so an, als wollte da jemand, dass du schnell den Whiskey austrinkst, damit du mir dein Loft zeigen kannst...“ Sein eigenes Glas stellte er nun auf der Bar ab, drehte dann mit dieser Hand Alexanders Gesicht zu sich und kam seinen Lippen millimeternah. „...es sei denn, du willst wirklich hier schon eine erste Runde...“ Nun, eher nicht direkt an der Bar, so obszön wirkte der Ältere nicht. Aber dafür gab es ja Toilettenkabinen. Seine Lippen legten sich auf die des Anderen, luden ihn zu einem Kuss ein, während seine Hand weiter seinen Penis massierte. Okay: Eigentlich würde es ihn auch nicht wundern, wenn er einfach in seine Hose kam. Wäre auch irgendwie lustig. Also für ihn zumindest. Das hatte er schon mal erlebt und hatte die Unterhose dann später in den Mund bekommen um die Geräusche zu dämpfen. Gosh, das hatte ihn wirklich scharf gemacht. Aber so schmutzig schätzte er Alex gerade nicht ein. Wobei... stille Wasser sollten ja bekanntlich tief sein, also vielleicht wurde er auch noch überrascht.

