24.07.2023, 17:26
it should be raining men
„Ein sehr guter Junge...“,bestätigte Nathaniel dann noch einmal und sah dann kurz auf Finger aus seinem T-Shirt, ehe er Blick lächelnd wieder hob, zufrieden feststellte, dass der Andere seine Augen erregt geschlossen hatte. Die Reaktion auf den kleinen Knutschfleck streichelte sein Ego ein wenig. Er wusste, dass nicht jeder ihn immer komplett verstand, aber er befriedigte einfach unheimlich gerne andere Männer. Jedes Stöhnen und Seufzen war Musik in seinen Ohren, er liebte es zu sehen, wie die Zehen sich zusammenzogen, zu spüren wie jemand in ihm kam. Er liebte den Geschmack, die roten Wangen, die fordernden Hände in seinem Haar. Dass Alexander so gut auf seine kleinen Reize ansprang, gefiel ihm also sehr gut und machte sich auch deutlich in seiner Hose bemerkbar. „Gut... ich will dich nämlich gerne als meinen Daddy haben.. Daddy..“, grinste er dann also frech, während er die weiteren Versuche ganze Sätze zu bilden beobachtete. Er sollte ihm vielleicht wirklich recht bald einen Blasen und ihn ein erstes Mal kommen lassen. Einfach um ihm einen kleinen Teil seiner Denkfähigkeit zurückzugeben. Aber andererseits mochte er den Älteren auch so stotternd, niedlich und hilflos, wie er gerade wirkte.
„Wo fühlst du dich wohler?“, fragte er dann und öffnete dabei die weiteren Knöpfe seines Hemdes, nur um es ihm dann von den Schultern zu streichen und über einen Barhocker zu legen. „Ich will dir an beiden Orten einen blasen. Du musst nur entscheiden, wo du anfangen willst“, flüsterte er ihm dann ins Ohr, während er über seinen Strich streichelte. Er hatte sich eine Weile mit einem Paar getroffen, mit dem er es ständig auf dem Sofa getrieben hatte. Meist hatten die Beiden dort TV geguckt und sich dabei von ihm bedienen lassen – auf jede Art, die man sich so einfallen lassen konnte. Vor ein paar Monaten hatten die beiden sich getrennt und seitdem hatte er keinen davon wieder gesehen. Scheidungsopfer, traurige Geschichte.
Seine Mundwinkel hoben sich etwas, seine Augen leuchteten ein wenig. „Danke...“ Bekam er häufig Komplimente? Ja. Bedeutete das, dass sie ihm deshalb weniger bedeuteten? Nein. Seine Hände strichen über den starken Oberkörper. „Wollen wir...?Ich folge dir einfach.“ Dann konnte Alex einfach entscheiden, wo er vernascht werden wollte. Nathaniel war da flexibel. Bett, Sofa, Badewanne, Flurboden... vollkommen egal.

