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		<title><![CDATA[Emma && Skay - Alle Foren]]></title>
		<link>https://skayma.ots-rpg.de/</link>
		<description><![CDATA[Emma && Skay - https://skayma.ots-rpg.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 23:06:14 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Eine Möglichkeit]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=26</link>
			<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 23:25:20 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=6">Severus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=26</guid>
			<description><![CDATA[Das Geräusch das Lily machte als sie sich mit einem tiefen Seufzer, auf die gepolsterte Bank sinken lies, erinnerte Severus an eine schnaufende Robbe. Er unterdrückte bei dem Gedanken ein Lächeln und beschwor mit einem Schlenker seines Zauberstabes einen kleinen Hocker herbei, der sich ungefragt unter ihre geschwollenen Füße schob. Das dankbare Lächeln das sie ihm schenkte ließ ihn die Mundwinkel sanft heben, bevor er ihr schweigend das Glas mit Eistee reichte und sich neben ihr auf die Bank setzte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Ich schwöre …!“</span> stieß die rothaarige Frau aus und blies eine Strähne ihres roten Haares aus dem Gesicht, bevor sie einen kleinen Schluck von dem kalten Getränk nahm und anerkennend summte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,, … das dieses das letzte ist. Vier sind mehr als genug und wenn James mehr will, kann er sich eine andere Frau suchen!“</span> Lily blickte finster auf ihren hochschwangeren Bauch, der im paradoxen Kontrast zu dem liebevollen streicheln ihrer Hand über die Rundung stand. Severus unterdrückte das Lächeln das an seinen Lippen zupfte mit einem Schluck Eistee bevor er den Blick in den weitläufigen Garten richtete. ,,Das hast du schon bei Luna gesagt und sieh jetzt wo du stehst Lils. Du liebst es einfach Mutter zu sein und keiner würde behaupten das es eine bessere geben würde, ganz gleich was Molly Weasley auch behaupten mag. Ich gebe dir nach diesem Quälgeist hier …“ Severus nickte mit einem eindringlichen Blick auf die Rundung ihres Bauches ,, … vielleicht zwei Jahre dann stehst du wieder mit Tränen in den Augen in meiner Küche und verkündest das du Schwanger bist!“ das Schnauben das Lily ausstieß, gepaart mit dem Stoß gegen seine Schulter ließ das Lächeln die Oberhand gewinnen und verwandelte sich in ein Grinsen als Lily <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Du bist so ein Idiot Severus Snape!“</span> ausstieß und dann lachend den Kopf schüttelte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Du hast wahrscheinlich recht. Du hattest schon nach Luna recht das es nicht bei den dreien bleiben wird, ich liebe es einfach zuzusehen wie sie aufwachsen, wie aus ihnen kleine eigenständige Persönlichkeiten werden sie oftmals eine Handvoll aber sie geben dir soviel zurück!“</span> Severus erwiderte nichts auf die Worte seiner besten Freundin während das Geschrei von Kindern an seine Ohren drang und sein Blick sich auf die Gestalt im Garten richtete. <br />
<br />
Es war ein heißer Augusttag, so heiß das selbst er ein Zugeständnis an die Hitze gemacht und ein kurzärmliges cremefarbenes Leinenhemd mit einer schwarzen Leinenhose trug und gänzlich auf Socken oder Schuhe verzichtet hatte. Selbst die sanfte Brise die vom Meer her wehte schaffte es kaum die Hitze zu lindern, aber dies hatte nur bewirkt, zu Severus stillschweigender Freude, das Regulus bereits in den frühen Morgenstunden auf sein Hemd verzichtet hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand er Oberkörperfrei im Hüfttiefen Wasser des Pools der im Garten aufgebaut worden war und hielt eine fast hysterisch kreischende Luna an der Hüfte über seinen Kopf, bevor er das Kleinkind mit einem gezielten Schwung ins Wasser warf. Ein Zauber stellte sicher das dass Mädchen innerhalb von wenigen Augenblicken, nachdem eintauchen ins Wasser mit dem Kopf die Oberfläche durchbrach und dann im Wasser trieb.<br />
Regulus strahlte regelrecht, sein Haar brauchte langsam wieder einen Schnitt und so fielen ihm die Strähnen seines Ponys ins Gesicht die er in einer unwirschen Geste zur Seite strich während Wassertropfen an dessen Enden herunter perlten. In seinem Nacken kräuselten sie sich bereits deutlich und Severus widerstand den Drang aufzustehen, seine Finger darin zu vergraben und den Jüngeren Mann in einen Kuss zu ziehen. Sein Gesicht war voller unbeschwerter Freude und ließ ihn fast wieder wie Zwanzig aussehen, wobei Regulus sowieso viel jünger aussah als er eigentlich war. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Er ist wirklich gut mit den Kindern!“</span> Lilys leise Stimme riss ihn aus der Beobachtung seines Mannes und Severus blinzelte ,,Das ist er!“ antwortete er leise und nippte an seinem Glas, bevor er den Blick von Regulus und den Kindern löste um Lily anzusehen. Sie war noch nie sonderlich subtil gewesen und je älter sie wurde desto schlimmer schien es zu werden. ,,Spuck es aus Lily!“ verlangte er mit ruhiger Stimme und blickte die rothaarige Frau an die ein Lächeln zu unterdrücken schien indem sie sich auf die Unterlippe biss, doch schließlich dagegen verlor. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Ich meine nur …“</span> begann sie und deutete dann in die Richtung von Regulus und den Kindern <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,, … das ihr vielleicht darüber nachdenken solltet welche zu bekommen, eigene  meine ich. Ihr wärt tolle Eltern Sev und auch wenn du immer versucht nach außen hin zu zeigen das du meine Kinder nicht magst, du liebst sie … jedes einzelne davon!“</span> <br />
<br />
Severus schnaubte bevor er den Blickkontakt mit ihr abbrach und demonstrativ in die andere Richtung blickte, nicht hin in Lilys so wissende Augen oder gar hin Regulus und den Kindern sondern zu den Lupinen die in voller Blüte am Gartenzaun standen. ,,Ich liebe deine Kinder nicht … ich toleriere sie lediglich außer vielleicht Luna, sie ist intelligenter als ihre anderen Geschwister und könnte es zu großem bringen!“ antwortete er mit distanzierter Stimme die ihn aus dem Augenwinkel, nur eine hochgezogene Augenbraue von Lily einbrachte bevor er schnaubend die langen Beine überschlug. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Natürlich tust du es nicht, deswegen backst du zu jedem Geburtstag Harry eine Sirup Torte, verbringst Stunden damit Luna die Wirksamkeit von Zaubertränken zu erklären und hast für Dorian einen eigenen Trank für seine Migräneattacken entwickelt!“</span> <br />
,,Ich backe generell gerne, Luna ist ein aufgewecktes Kind und es wäre eine Schande ihren Wissensdurst nicht zu stillen und was Dorian angelangt … Ich habe sowieso vorgehabt an einer Weiterentwicklung des herkömmlichen Kopfschmerztranks zu forschen, er war ein passendes Testobjekt!“ Lilys unbeeindruckter Gesichtseindruck und ihre hochgezogene Augenbraue deutete sichtlich daraufhin das sein kläglicher Versuch die Tatsache zu untermauern das er ihre <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> gern hatte, kläglich ins leere lief. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Natürlich!“</span> antwortete sie mit trockener Stimme und schüttelte leicht den Kopf <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Du bist unverbesserlich Sev, wirklich unverbesserlich ich frage mich manchmal immer noch wie Regulus das mit dir aushält!“</span> Severus blickte auf sein mit Eistee gefülltes Glas und unterdrückte den Wunsch ihr zuzustimmen bevor er die Eiswürfel in der Flüssigkeit herumwirbelte bis sie gegen den Rand schlugen ,,Das Lily …“ begann er und hob den Blick um in die Richtung seines Mannes zu blicken der gerade Dorian mit Wasser gespritzte ,, … ist eine Frage die ich mir jeden Tag stelle!“ <br />
<br />
*~*~*~*<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Tschüss Onkel Sev´rus!“</span> Lunas kleine Arme schlangen sich um seine Beine und sie drückte diese mit der überraschenden Kraft einer Vierjährigen. Severus Mundwinkel hob sich leicht und er strich ihr durch das krause, vom Wasser noch leicht feuchte Haar ,,Auf Wiedersehen Miss Luna!“ erwiderte er mit sanfter Stimme, was dem Mädchen ein kleines Kichern entlockte bevor es mit ihrem kleinen Rucksack über den Schultern zu ihrem Bruder rannte der bereits am Gartentor auf darauf wartete das seine Mutter zu ihm stieß. Lily lächelte sanft als sie ihn umarmte und ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Severus hielt sie einen Moment länger fest als es vielleicht angebracht war, atmete tief ihren so vertrauten Geruch ein. Rosenblüten, Sonnencreme und einfach Lily. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Denk darüber nach Sev, ich glaube das es eure Beziehung bereichern würde in vielerlei Hinsicht!“</span> ihr Lächeln war sanft als sie ihm auf die Wange tätschelte und er sich wie so oft seitdem sie Mutter geworden war, fragte woher sie diese Weisheit nahm bevor er schweigend nickte. ,,Ich werde darüber nachdenken!“ sagte er leise und lies es zu das sie noch einmal nach seiner Hand griff und sie sanft drückte, bevor sie sich, leicht watschelnd auf den Weg zu ihren Kindern machte um zurück nach Godrics Hollow zu reisen. Kurz vor dem Ende der Magischen Grenze drehte sich Lily noch einmal um und winkte, Severus hob sanft lächelnd die Hand und winkte zurück, bevor ein Teil der Menschen die er als Familie ansah verschwand. <br />
Severus starrte einen Moment länger als vielleicht sonst auf die Stelle an der sie verschwunden waren, bevor er sich davon losriss und die Haustür schloss. Immer wenn Lily und ihre Kinder zu Besuch waren brachten sie ein wenig Chaos und eine viel höhere Lautstärke mit als sonst in ihrem kleinen Haus herrschte. Was wäre wenn diese Stille, die sie Jahrelang zu zweit geteilt hätten von einem weiteren kleinen Menschen gefüllt würde. Von einem Kind mit schwarzen, lockigen Haaren und dunklen Augen? Einem ebensolchen scharfen Verstand wie er selbst und soviel Lebensfreude wie die von Regulus? Severus blinzelte und schüttelte über sie selbst den Kopf, es war nicht das erste Mal das Lily das Thema Kinder ansprach. Eigentlich tat sie es seit ein paar Jahren immer mal wieder, ohne ersichtlichen Rhythmus oder Grund, manchmal wen Regulus mit den Kindern spielte so wie heute, manchmal wenn sie beide alleine in der Winkelgasse waren. Er wusste das sie es nur gut meinte und er hatte sich in den vergangenen Jahren immer häufiger mit dem Thema beschäftigt das ihn mit so viel Unsicherheit erfüllte wie schon lange nichts anderes mehr. Er wusste das Regulus Kinder liebte, seit Lily gesagt hatte das sie Schwanger war, war er einer der ersten der sich anbot auf die Kleinen Wesen aufzupassen wenn Lily und James einmal eine Pause brauchten. Sein Umgang mit den Kindern war Tadellos, er hatte eine unendliche Geduld viel mehr als Severus hatte auch wenn es mit den Jahren besser geworden war. <br />
<br />
Der dunkelhaarige Mann war so in Gedanken versunken das er die Anwesenheit seines Mannes erst spürte als sich zwei Arme um seine Mitte schlangen und ein warmes, schweres Gewicht an seinen Rücken gedrückt wurde. Der Duft nach Pfefferminz, Sonnencreme und Wasser stieg ihm in die Nase, darunter unterschwellig ganz Regulus. Er lächelte leicht als er eine kühle Nase spürte die sich hinter sein Ohr schmiegte ,,Muss der Garten noch aufgeräumt werden?“ erkundigte sich Severus und spürte wie sich sein Körper in der Umarmung von Regulus entspannte, während er selbst nicht einmal bemerkt hatte das er sich unterbewusst angespannt hatte während er über die Worte von Lily nachdachte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Geräusch das Lily machte als sie sich mit einem tiefen Seufzer, auf die gepolsterte Bank sinken lies, erinnerte Severus an eine schnaufende Robbe. Er unterdrückte bei dem Gedanken ein Lächeln und beschwor mit einem Schlenker seines Zauberstabes einen kleinen Hocker herbei, der sich ungefragt unter ihre geschwollenen Füße schob. Das dankbare Lächeln das sie ihm schenkte ließ ihn die Mundwinkel sanft heben, bevor er ihr schweigend das Glas mit Eistee reichte und sich neben ihr auf die Bank setzte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Ich schwöre …!“</span> stieß die rothaarige Frau aus und blies eine Strähne ihres roten Haares aus dem Gesicht, bevor sie einen kleinen Schluck von dem kalten Getränk nahm und anerkennend summte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,, … das dieses das letzte ist. Vier sind mehr als genug und wenn James mehr will, kann er sich eine andere Frau suchen!“</span> Lily blickte finster auf ihren hochschwangeren Bauch, der im paradoxen Kontrast zu dem liebevollen streicheln ihrer Hand über die Rundung stand. Severus unterdrückte das Lächeln das an seinen Lippen zupfte mit einem Schluck Eistee bevor er den Blick in den weitläufigen Garten richtete. ,,Das hast du schon bei Luna gesagt und sieh jetzt wo du stehst Lils. Du liebst es einfach Mutter zu sein und keiner würde behaupten das es eine bessere geben würde, ganz gleich was Molly Weasley auch behaupten mag. Ich gebe dir nach diesem Quälgeist hier …“ Severus nickte mit einem eindringlichen Blick auf die Rundung ihres Bauches ,, … vielleicht zwei Jahre dann stehst du wieder mit Tränen in den Augen in meiner Küche und verkündest das du Schwanger bist!“ das Schnauben das Lily ausstieß, gepaart mit dem Stoß gegen seine Schulter ließ das Lächeln die Oberhand gewinnen und verwandelte sich in ein Grinsen als Lily <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Du bist so ein Idiot Severus Snape!“</span> ausstieß und dann lachend den Kopf schüttelte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Du hast wahrscheinlich recht. Du hattest schon nach Luna recht das es nicht bei den dreien bleiben wird, ich liebe es einfach zuzusehen wie sie aufwachsen, wie aus ihnen kleine eigenständige Persönlichkeiten werden sie oftmals eine Handvoll aber sie geben dir soviel zurück!“</span> Severus erwiderte nichts auf die Worte seiner besten Freundin während das Geschrei von Kindern an seine Ohren drang und sein Blick sich auf die Gestalt im Garten richtete. <br />
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Es war ein heißer Augusttag, so heiß das selbst er ein Zugeständnis an die Hitze gemacht und ein kurzärmliges cremefarbenes Leinenhemd mit einer schwarzen Leinenhose trug und gänzlich auf Socken oder Schuhe verzichtet hatte. Selbst die sanfte Brise die vom Meer her wehte schaffte es kaum die Hitze zu lindern, aber dies hatte nur bewirkt, zu Severus stillschweigender Freude, das Regulus bereits in den frühen Morgenstunden auf sein Hemd verzichtet hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand er Oberkörperfrei im Hüfttiefen Wasser des Pools der im Garten aufgebaut worden war und hielt eine fast hysterisch kreischende Luna an der Hüfte über seinen Kopf, bevor er das Kleinkind mit einem gezielten Schwung ins Wasser warf. Ein Zauber stellte sicher das dass Mädchen innerhalb von wenigen Augenblicken, nachdem eintauchen ins Wasser mit dem Kopf die Oberfläche durchbrach und dann im Wasser trieb.<br />
Regulus strahlte regelrecht, sein Haar brauchte langsam wieder einen Schnitt und so fielen ihm die Strähnen seines Ponys ins Gesicht die er in einer unwirschen Geste zur Seite strich während Wassertropfen an dessen Enden herunter perlten. In seinem Nacken kräuselten sie sich bereits deutlich und Severus widerstand den Drang aufzustehen, seine Finger darin zu vergraben und den Jüngeren Mann in einen Kuss zu ziehen. Sein Gesicht war voller unbeschwerter Freude und ließ ihn fast wieder wie Zwanzig aussehen, wobei Regulus sowieso viel jünger aussah als er eigentlich war. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Er ist wirklich gut mit den Kindern!“</span> Lilys leise Stimme riss ihn aus der Beobachtung seines Mannes und Severus blinzelte ,,Das ist er!“ antwortete er leise und nippte an seinem Glas, bevor er den Blick von Regulus und den Kindern löste um Lily anzusehen. Sie war noch nie sonderlich subtil gewesen und je älter sie wurde desto schlimmer schien es zu werden. ,,Spuck es aus Lily!“ verlangte er mit ruhiger Stimme und blickte die rothaarige Frau an die ein Lächeln zu unterdrücken schien indem sie sich auf die Unterlippe biss, doch schließlich dagegen verlor. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Ich meine nur …“</span> begann sie und deutete dann in die Richtung von Regulus und den Kindern <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,, … das ihr vielleicht darüber nachdenken solltet welche zu bekommen, eigene  meine ich. Ihr wärt tolle Eltern Sev und auch wenn du immer versucht nach außen hin zu zeigen das du meine Kinder nicht magst, du liebst sie … jedes einzelne davon!“</span> <br />
<br />
Severus schnaubte bevor er den Blickkontakt mit ihr abbrach und demonstrativ in die andere Richtung blickte, nicht hin in Lilys so wissende Augen oder gar hin Regulus und den Kindern sondern zu den Lupinen die in voller Blüte am Gartenzaun standen. ,,Ich liebe deine Kinder nicht … ich toleriere sie lediglich außer vielleicht Luna, sie ist intelligenter als ihre anderen Geschwister und könnte es zu großem bringen!“ antwortete er mit distanzierter Stimme die ihn aus dem Augenwinkel, nur eine hochgezogene Augenbraue von Lily einbrachte bevor er schnaubend die langen Beine überschlug. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Natürlich tust du es nicht, deswegen backst du zu jedem Geburtstag Harry eine Sirup Torte, verbringst Stunden damit Luna die Wirksamkeit von Zaubertränken zu erklären und hast für Dorian einen eigenen Trank für seine Migräneattacken entwickelt!“</span> <br />
,,Ich backe generell gerne, Luna ist ein aufgewecktes Kind und es wäre eine Schande ihren Wissensdurst nicht zu stillen und was Dorian angelangt … Ich habe sowieso vorgehabt an einer Weiterentwicklung des herkömmlichen Kopfschmerztranks zu forschen, er war ein passendes Testobjekt!“ Lilys unbeeindruckter Gesichtseindruck und ihre hochgezogene Augenbraue deutete sichtlich daraufhin das sein kläglicher Versuch die Tatsache zu untermauern das er ihre <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nicht</span> gern hatte, kläglich ins leere lief. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Natürlich!“</span> antwortete sie mit trockener Stimme und schüttelte leicht den Kopf <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Du bist unverbesserlich Sev, wirklich unverbesserlich ich frage mich manchmal immer noch wie Regulus das mit dir aushält!“</span> Severus blickte auf sein mit Eistee gefülltes Glas und unterdrückte den Wunsch ihr zuzustimmen bevor er die Eiswürfel in der Flüssigkeit herumwirbelte bis sie gegen den Rand schlugen ,,Das Lily …“ begann er und hob den Blick um in die Richtung seines Mannes zu blicken der gerade Dorian mit Wasser gespritzte ,, … ist eine Frage die ich mir jeden Tag stelle!“ <br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Tschüss Onkel Sev´rus!“</span> Lunas kleine Arme schlangen sich um seine Beine und sie drückte diese mit der überraschenden Kraft einer Vierjährigen. Severus Mundwinkel hob sich leicht und er strich ihr durch das krause, vom Wasser noch leicht feuchte Haar ,,Auf Wiedersehen Miss Luna!“ erwiderte er mit sanfter Stimme, was dem Mädchen ein kleines Kichern entlockte bevor es mit ihrem kleinen Rucksack über den Schultern zu ihrem Bruder rannte der bereits am Gartentor auf darauf wartete das seine Mutter zu ihm stieß. Lily lächelte sanft als sie ihn umarmte und ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Severus hielt sie einen Moment länger fest als es vielleicht angebracht war, atmete tief ihren so vertrauten Geruch ein. Rosenblüten, Sonnencreme und einfach Lily. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Denk darüber nach Sev, ich glaube das es eure Beziehung bereichern würde in vielerlei Hinsicht!“</span> ihr Lächeln war sanft als sie ihm auf die Wange tätschelte und er sich wie so oft seitdem sie Mutter geworden war, fragte woher sie diese Weisheit nahm bevor er schweigend nickte. ,,Ich werde darüber nachdenken!“ sagte er leise und lies es zu das sie noch einmal nach seiner Hand griff und sie sanft drückte, bevor sie sich, leicht watschelnd auf den Weg zu ihren Kindern machte um zurück nach Godrics Hollow zu reisen. Kurz vor dem Ende der Magischen Grenze drehte sich Lily noch einmal um und winkte, Severus hob sanft lächelnd die Hand und winkte zurück, bevor ein Teil der Menschen die er als Familie ansah verschwand. <br />
Severus starrte einen Moment länger als vielleicht sonst auf die Stelle an der sie verschwunden waren, bevor er sich davon losriss und die Haustür schloss. Immer wenn Lily und ihre Kinder zu Besuch waren brachten sie ein wenig Chaos und eine viel höhere Lautstärke mit als sonst in ihrem kleinen Haus herrschte. Was wäre wenn diese Stille, die sie Jahrelang zu zweit geteilt hätten von einem weiteren kleinen Menschen gefüllt würde. Von einem Kind mit schwarzen, lockigen Haaren und dunklen Augen? Einem ebensolchen scharfen Verstand wie er selbst und soviel Lebensfreude wie die von Regulus? Severus blinzelte und schüttelte über sie selbst den Kopf, es war nicht das erste Mal das Lily das Thema Kinder ansprach. Eigentlich tat sie es seit ein paar Jahren immer mal wieder, ohne ersichtlichen Rhythmus oder Grund, manchmal wen Regulus mit den Kindern spielte so wie heute, manchmal wenn sie beide alleine in der Winkelgasse waren. Er wusste das sie es nur gut meinte und er hatte sich in den vergangenen Jahren immer häufiger mit dem Thema beschäftigt das ihn mit so viel Unsicherheit erfüllte wie schon lange nichts anderes mehr. Er wusste das Regulus Kinder liebte, seit Lily gesagt hatte das sie Schwanger war, war er einer der ersten der sich anbot auf die Kleinen Wesen aufzupassen wenn Lily und James einmal eine Pause brauchten. Sein Umgang mit den Kindern war Tadellos, er hatte eine unendliche Geduld viel mehr als Severus hatte auch wenn es mit den Jahren besser geworden war. <br />
<br />
Der dunkelhaarige Mann war so in Gedanken versunken das er die Anwesenheit seines Mannes erst spürte als sich zwei Arme um seine Mitte schlangen und ein warmes, schweres Gewicht an seinen Rücken gedrückt wurde. Der Duft nach Pfefferminz, Sonnencreme und Wasser stieg ihm in die Nase, darunter unterschwellig ganz Regulus. Er lächelte leicht als er eine kühle Nase spürte die sich hinter sein Ohr schmiegte ,,Muss der Garten noch aufgeräumt werden?“ erkundigte sich Severus und spürte wie sich sein Körper in der Umarmung von Regulus entspannte, während er selbst nicht einmal bemerkt hatte das er sich unterbewusst angespannt hatte während er über die Worte von Lily nachdachte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Heartbeats]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=25</link>
			<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:37:19 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=29">Regulus Black</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=25</guid>
			<description><![CDATA[Es war Abend im Grimauldplace und Regulus und Severus verbrachten schon den ganzen Sommer miteinander. Eine recht intensive und aufschlussreiche Zeit, die den Blacksprössling die Schuppen von den Augen fiel. Während sie sich Led Zeppelin reinzogen, lag er auf dem Bett und rauchte sich eine Lucky Strike, während er in seinem eigenen Kosmos nachdenklich das Nikotin in die Lungen zog. Seitdem sie sich hemmungslos wild und in sprühender Leidenschaft herumgeknutscht und dann es irgendwie zwischen ihnen stehen gelassen. Er bekam auch seitdem kein Auge zu, doch verhielt er sich wie immer.<br />
"Boah können wir nicht einfach raus aus diesem Loch und was unternehmen? Ich komme um vor Langeweile und die Meute unter unseren Füßen ist so laut." Und er hasste Langeweile - er war eben wie ein Kolibri immer auf Achse und brauchte das Leben, wie die Luft zum Atmen.<br />
"Ich sag’ es dir, wenn ich endlich Volljährig bin, dann wird das eine heiße Zeit ich meine... wir können die Welt umreisen und uns neue Erkenntnisse aneignen in Kunst, Literatur und Magie." Er stand auf und zog sich einfach eiskalt aus, nur um auch zu prüfen, ob Severus ihn anstarrte oder nicht. Aber da er selbst Hohlbirne das nicht sehen konnte, zog er die Schranktüren auf. Alles war sehr ordentlich und in verschiedenen Schwarztönen und dunkleren Farben. Aber irgendwie... mmmh da wollte nichts Passendes her, er wandte sich einfach prompt zu ihn um und genierte sich nicht vor ihm nur in Unterwäsche zu stehen.<br />
"Komm schon Sev - ich habe gehört, dass Led fuckin Zeppellin in der Stadt sei..." Und ausgerechnet dieses eine Lied tauchte auf der Schallplatte auf und er wurde doch knallrot, drehte sich wieder zum Schrank hin und versuchte sein Inneres zu beruhigen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Regulus. Chill. Es war zwar das Beste, was dir je passieren konnte, aber du solltest es nicht übertreiben!</span> - Mahnte er sich zurecht und wusste immer noch nicht, was er anziehen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war Abend im Grimauldplace und Regulus und Severus verbrachten schon den ganzen Sommer miteinander. Eine recht intensive und aufschlussreiche Zeit, die den Blacksprössling die Schuppen von den Augen fiel. Während sie sich Led Zeppelin reinzogen, lag er auf dem Bett und rauchte sich eine Lucky Strike, während er in seinem eigenen Kosmos nachdenklich das Nikotin in die Lungen zog. Seitdem sie sich hemmungslos wild und in sprühender Leidenschaft herumgeknutscht und dann es irgendwie zwischen ihnen stehen gelassen. Er bekam auch seitdem kein Auge zu, doch verhielt er sich wie immer.<br />
"Boah können wir nicht einfach raus aus diesem Loch und was unternehmen? Ich komme um vor Langeweile und die Meute unter unseren Füßen ist so laut." Und er hasste Langeweile - er war eben wie ein Kolibri immer auf Achse und brauchte das Leben, wie die Luft zum Atmen.<br />
"Ich sag’ es dir, wenn ich endlich Volljährig bin, dann wird das eine heiße Zeit ich meine... wir können die Welt umreisen und uns neue Erkenntnisse aneignen in Kunst, Literatur und Magie." Er stand auf und zog sich einfach eiskalt aus, nur um auch zu prüfen, ob Severus ihn anstarrte oder nicht. Aber da er selbst Hohlbirne das nicht sehen konnte, zog er die Schranktüren auf. Alles war sehr ordentlich und in verschiedenen Schwarztönen und dunkleren Farben. Aber irgendwie... mmmh da wollte nichts Passendes her, er wandte sich einfach prompt zu ihn um und genierte sich nicht vor ihm nur in Unterwäsche zu stehen.<br />
"Komm schon Sev - ich habe gehört, dass Led fuckin Zeppellin in der Stadt sei..." Und ausgerechnet dieses eine Lied tauchte auf der Schallplatte auf und er wurde doch knallrot, drehte sich wieder zum Schrank hin und versuchte sein Inneres zu beruhigen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Regulus. Chill. Es war zwar das Beste, was dir je passieren konnte, aber du solltest es nicht übertreiben!</span> - Mahnte er sich zurecht und wusste immer noch nicht, was er anziehen sollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pretty Woman?]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=24</link>
			<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 23:27:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=27">Nathaniel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=24</guid>
			<description><![CDATA[Noch nie zuvor war Nathaniel so unsanft geweckt worden. Von einer Hand in seinem Haar, die seinen Kopf mit einem Ruck etwas nach hinten zog. „Was zum..?! Jean..?“ war es ihm müde aus den Lippen gekommen, während der Ältere seine Lippen bereits an seinem Ohr gehabt hatte.  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich will dich, Junge.“</span> Gut, das war kaum zu ignorieren, denn die Erektion konnte er bereits an seinem Hintern spüren, als Jean ihm das Gleitgel in die Hand drückte. „Knie dich ans Fußende und zeig mir, wie du dich vorbereitest.“ Er schluckte leicht. „Jean, ich bin müde..“ - „Ich bezahle dich für das Wochenende. Also... willst du Vorbereitung oder willst du keine Vorbereitung?“ Sie mochten sich vielleicht noch nicht lange kennen, aber Nathaniel wusste, dass er diese Drohung ernst nehmen sollte und so nahm er sich schließlich die Tube und kniete sich wirklich ans Fußende des Bettes um Jean eine kleine morgendliche Showeinlage zu bieten. Dabei konnte er sogar bei seinen Fingern den gestrigen Tag noch gut spüren. Das würde heute kein angenehmer Tag werden, da war er sich sicher.<br />
<br />
~*~<br />
<br />
Nach einer Dusche und einem ausgiebigen Frühstück, hatten sie sich vom Aufzug in die Tiefgarage des Hotels bringen lassen und standen ungefähr eine halbe Stunde später im Verkaufsraum eines Herrenausstatters, den Nathaniel alleine niemals betreten hätte. Wahrscheinlich kostete ein Hemd hier ungefähr so viel wie eine seiner Monatsmieten. Jean schien das egal zu sein und sobald ein Verkäufer zu ihnen gesagt, wurde diesem kurzerhand mitgeteilt, dass der junge Mann eine ansprechende Auswahl an Hemden benötigte, nur um bald darauf vermessen zu werden. Wo war er hier nur gelandet...? War das irgendeine schwule Variante von Pretty Woman? Wenn ja, sollte er den Film wohl dringend ansehen um zu wissen, was da noch auf ihn zukommen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch nie zuvor war Nathaniel so unsanft geweckt worden. Von einer Hand in seinem Haar, die seinen Kopf mit einem Ruck etwas nach hinten zog. „Was zum..?! Jean..?“ war es ihm müde aus den Lippen gekommen, während der Ältere seine Lippen bereits an seinem Ohr gehabt hatte.  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich will dich, Junge.“</span> Gut, das war kaum zu ignorieren, denn die Erektion konnte er bereits an seinem Hintern spüren, als Jean ihm das Gleitgel in die Hand drückte. „Knie dich ans Fußende und zeig mir, wie du dich vorbereitest.“ Er schluckte leicht. „Jean, ich bin müde..“ - „Ich bezahle dich für das Wochenende. Also... willst du Vorbereitung oder willst du keine Vorbereitung?“ Sie mochten sich vielleicht noch nicht lange kennen, aber Nathaniel wusste, dass er diese Drohung ernst nehmen sollte und so nahm er sich schließlich die Tube und kniete sich wirklich ans Fußende des Bettes um Jean eine kleine morgendliche Showeinlage zu bieten. Dabei konnte er sogar bei seinen Fingern den gestrigen Tag noch gut spüren. Das würde heute kein angenehmer Tag werden, da war er sich sicher.<br />
<br />
~*~<br />
<br />
Nach einer Dusche und einem ausgiebigen Frühstück, hatten sie sich vom Aufzug in die Tiefgarage des Hotels bringen lassen und standen ungefähr eine halbe Stunde später im Verkaufsraum eines Herrenausstatters, den Nathaniel alleine niemals betreten hätte. Wahrscheinlich kostete ein Hemd hier ungefähr so viel wie eine seiner Monatsmieten. Jean schien das egal zu sein und sobald ein Verkäufer zu ihnen gesagt, wurde diesem kurzerhand mitgeteilt, dass der junge Mann eine ansprechende Auswahl an Hemden benötigte, nur um bald darauf vermessen zu werden. Wo war er hier nur gelandet...? War das irgendeine schwule Variante von Pretty Woman? Wenn ja, sollte er den Film wohl dringend ansehen um zu wissen, was da noch auf ihn zukommen würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Sache mit den hübschen Dingen]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=23</link>
			<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 12:04:07 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=26">Alexander</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=23</guid>
			<description><![CDATA[Das Zimmer roch nach frischem Schweiß und Sex. Jean Durant lehnte mit dem Rücken an dem Kopfende des Bettes und griff nach der Schachtel Zigaretten die in den vergangenen Stunden, irgendwann ihren Platz dort gefunden hatten. Das kleine Rauchverbotsschild ließ ihn nicht einmal in der Bewegung stocken, als er sich eine der Zigarette aus der Schachtel klopfte und sie zurückwarf, während er nachdem Feuerzeug griff. Das Zimmer oder viel mehr die Suite in der er sich für die Nacht eingemietet hatte war ruhig und nur der gleichmäßige Atem neben ihm, deutete daraufhin das er nicht allein war. <br />
Der Junge Mann lag auf dem Bauch, das Gesicht im Kissen unter ihm vergraben und nichts bedeckte seinen schlanken, athletischen Körper. Das Feuerzeug klickte und er nahm einen tiefen Zug als die Zigarette zu glimmen begann. Das silberne Feuerzeug fand seinen Platz erneut auf dem Nachttisch, bevor er den Kopf in den Nacken sinken ließ und den Rauch langsam gen Decke blies. Es war mittlerweile das zweite Mal das er in der Stadt war, das dritte wenn er das erste Mal nicht mitrechnete. Dazwischen hatten immer mehrere Monate gelegen, manchmal aber auch nur ein paar Wochen und jedes Mal hatte es ihm erneut in den Fingern gejuckt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dem Jungen</span> eine Nachricht zukommen zu lassen. Jean hatte ihn hierher bestellt, in dieses Luxushotel und auf der Bar auf ihn gewartet. Er würde noch vier weitere Tage hier bleiben, die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Investition</span> war bereits abgeschlossen und das Ergebnis ausgesprochen positiv ausgefallen, trotz alledem würde er noch etwas länger bleiben … nur ein wenig noch. ,,Ich habe etwas für dich!“ Jean zog ein weiteres Mal an der Zigarette und klopfte die Asche in den kleinen Aschenbecher, mit dem Kopf deutete er auf die schlichte Geschenktüte die auf einer kleinen Kommode am anderen Ende des etwas separat gelegenen Schlafzimmers stand. Am Anfang hatte keine Notwendigkeit bestanden die Nathaniel zu geben, am Anfang hatte es bei andere Dinge gegeben die wichtig gewesen waren. Wie den Jungen Mann die Kleidung vom Leib zu schieben um endlich seinen Mund auf ihn zu bekommen. In der Tüte befanden sich zwei kleine in Papier eingeschlagene Päckchen, Schmuckkästchen um es genau zu nehmen. In einem befand sich ein schmales, silbernes Armband, in dem anderen Manschettenknöpfe mit kleinen Tansaniten, beides hatte ein halbes Vermögen gekostet doch Jean hatte es nur ein freundliches Lächeln gekostet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Zimmer roch nach frischem Schweiß und Sex. Jean Durant lehnte mit dem Rücken an dem Kopfende des Bettes und griff nach der Schachtel Zigaretten die in den vergangenen Stunden, irgendwann ihren Platz dort gefunden hatten. Das kleine Rauchverbotsschild ließ ihn nicht einmal in der Bewegung stocken, als er sich eine der Zigarette aus der Schachtel klopfte und sie zurückwarf, während er nachdem Feuerzeug griff. Das Zimmer oder viel mehr die Suite in der er sich für die Nacht eingemietet hatte war ruhig und nur der gleichmäßige Atem neben ihm, deutete daraufhin das er nicht allein war. <br />
Der Junge Mann lag auf dem Bauch, das Gesicht im Kissen unter ihm vergraben und nichts bedeckte seinen schlanken, athletischen Körper. Das Feuerzeug klickte und er nahm einen tiefen Zug als die Zigarette zu glimmen begann. Das silberne Feuerzeug fand seinen Platz erneut auf dem Nachttisch, bevor er den Kopf in den Nacken sinken ließ und den Rauch langsam gen Decke blies. Es war mittlerweile das zweite Mal das er in der Stadt war, das dritte wenn er das erste Mal nicht mitrechnete. Dazwischen hatten immer mehrere Monate gelegen, manchmal aber auch nur ein paar Wochen und jedes Mal hatte es ihm erneut in den Fingern gejuckt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dem Jungen</span> eine Nachricht zukommen zu lassen. Jean hatte ihn hierher bestellt, in dieses Luxushotel und auf der Bar auf ihn gewartet. Er würde noch vier weitere Tage hier bleiben, die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Investition</span> war bereits abgeschlossen und das Ergebnis ausgesprochen positiv ausgefallen, trotz alledem würde er noch etwas länger bleiben … nur ein wenig noch. ,,Ich habe etwas für dich!“ Jean zog ein weiteres Mal an der Zigarette und klopfte die Asche in den kleinen Aschenbecher, mit dem Kopf deutete er auf die schlichte Geschenktüte die auf einer kleinen Kommode am anderen Ende des etwas separat gelegenen Schlafzimmers stand. Am Anfang hatte keine Notwendigkeit bestanden die Nathaniel zu geben, am Anfang hatte es bei andere Dinge gegeben die wichtig gewesen waren. Wie den Jungen Mann die Kleidung vom Leib zu schieben um endlich seinen Mund auf ihn zu bekommen. In der Tüte befanden sich zwei kleine in Papier eingeschlagene Päckchen, Schmuckkästchen um es genau zu nehmen. In einem befand sich ein schmales, silbernes Armband, in dem anderen Manschettenknöpfe mit kleinen Tansaniten, beides hatte ein halbes Vermögen gekostet doch Jean hatte es nur ein freundliches Lächeln gekostet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[it should be raining men]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=22</link>
			<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 22:31:20 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=27">Nathaniel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=22</guid>
			<description><![CDATA[Er war nicht grundsätzlich faul, selektiv aber schon. Für sein Studium konnte er sich wirklich ins Zeug legen, aber andere Bereiche..? Da wurde es schwierig. Die meisten Jobs lagen ihm nicht. Er hatte keine Lust Leuten ihr Essen an den Tisch zu tragen oder vor einer Vorlesung eine Bäckerei zu putzen. Klar: Seine Eltern unterstützten ihn bei der Finanzierung des Studiums, aber sie konnten und wollten ihn nicht dafür bezahlen, dass er ansonsten auf der faulen Haut lag. Pf.<br />
Er hatte sich also etwas anderes ausdenken müssen und böse Zungen würden dieses Andere als Prostitution bezeichnen, aber davon wollte der 21jährige Nichts hören. Er hatte einfach festgestellt, dass es Interessen und Bedürfnisse bei ihm und älteren Männern gab, die sich sehr praktisch überschnitten und wer wäre er, das nicht zu nutzen? Im Grunde konnte man das also auch als Dienst an der Gesellschaft sehen, immerhin würden diese armen, armen, reichen Männer sonst einsam und alleine Heim gehen.<br />
<br />
Auch jetzt war er wieder im Pride, seiner Lieblingsbar für solche Stelldicheins und sein heutiges Ziel hatte er schnell ausfindig gemacht. Der bärtige Mann war alleine. Niemand da, der sich um ihn bemühte außer dem Drink vor seiner Nase. Süß. Sogar mit Strohhalm. Routiniert setzte er sich neben ihn, griff frech nach seinem Cocktail und trank einen Schluck, ehe er sich zu ihm beugte und ihm ein „Hallo Daddy“ ins Ohr schnurrte, ihn dann breit anlächelte und ihm in die Augen blickte. „So alleine hier? Welch eine Schande. So ein schöner Mann wie du?“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Er war nicht grundsätzlich faul, selektiv aber schon. Für sein Studium konnte er sich wirklich ins Zeug legen, aber andere Bereiche..? Da wurde es schwierig. Die meisten Jobs lagen ihm nicht. Er hatte keine Lust Leuten ihr Essen an den Tisch zu tragen oder vor einer Vorlesung eine Bäckerei zu putzen. Klar: Seine Eltern unterstützten ihn bei der Finanzierung des Studiums, aber sie konnten und wollten ihn nicht dafür bezahlen, dass er ansonsten auf der faulen Haut lag. Pf.<br />
Er hatte sich also etwas anderes ausdenken müssen und böse Zungen würden dieses Andere als Prostitution bezeichnen, aber davon wollte der 21jährige Nichts hören. Er hatte einfach festgestellt, dass es Interessen und Bedürfnisse bei ihm und älteren Männern gab, die sich sehr praktisch überschnitten und wer wäre er, das nicht zu nutzen? Im Grunde konnte man das also auch als Dienst an der Gesellschaft sehen, immerhin würden diese armen, armen, reichen Männer sonst einsam und alleine Heim gehen.<br />
<br />
Auch jetzt war er wieder im Pride, seiner Lieblingsbar für solche Stelldicheins und sein heutiges Ziel hatte er schnell ausfindig gemacht. Der bärtige Mann war alleine. Niemand da, der sich um ihn bemühte außer dem Drink vor seiner Nase. Süß. Sogar mit Strohhalm. Routiniert setzte er sich neben ihn, griff frech nach seinem Cocktail und trank einen Schluck, ehe er sich zu ihm beugte und ihm ein „Hallo Daddy“ ins Ohr schnurrte, ihn dann breit anlächelte und ihm in die Augen blickte. „So alleine hier? Welch eine Schande. So ein schöner Mann wie du?“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Oops. Überraschung!]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=21</link>
			<pubDate>Tue, 04 Jul 2023 19:55:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=27">Nathaniel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=21</guid>
			<description><![CDATA[Es war nun beinahe drei Monate her, dass er in Alexanders Villa eingezogen war und die meisten seiner Ängste hatten sich zwar nicht komplett gelegt, aber er hatte sie besser in den Griff bekommen. Sein Balkon war wirklich zu einem kleinen Pflanzenparadies geworden, das er mit viel Liebe pflegen konnte. Tatsächlich sprach er sogar mit seinen Blumen und seinem Obst. Mehr für sich selber, als für das Grünzeug, aber trotzdem hatte er manchmal das Gefühl, dass es ihm beim gedeihen half. Außerdem hatte er begonnen zu malen und wurde darin auch langsam besser. Am liebsten gewonnen hatte er aber die Momente mit Martha. Er ging ihr im Kräuterbeet im kleinen Garten zur Hand und dabei redeten sie. Meistens sprach Martha und er hörte zu, denn er nicht viel zu sagen. Oder eher: Er wollte nicht. Denn wie sein Leben bisher ausgesehen hatte, wollte er nach wie vor für sich behalten. Darüber zu reden würde die Erinnerungen wieder lebendiger machen und er wollte sie so weit zurückdrängen, wie es nur möglich war. Manchmal schenkte er kleine Puzzlestücke seiner Vergangenheit. Zum Beispiel, dass er eine Katze namens Lucy gehabt hatte, die oft bei ihm im Bett geschlafen hatte oder dass sie zuhause die köstlichsten Äpfel an Bäumen hatten aus denen man noch vorzüglichere Kuchen machen konnten. Die schönen Dinge. <br />
<br />
Vor zwei Wochen hatte er außerdem mal das Kochen übernommen, als Alexander tagsüber unterwegs gewesen war. Hinterher hatten sie es einfach als Marthas Werk ausgegeben. Ihr kleines Geheimnis, das nicht aufgefallen war. Es war gar nicht so, dass Nathaniel Wert darauf legte dauernd zu kochen und für Alexander irgendwie den Haushalt zu schmeißen, aber allgemein fühlte er sich manchmal so unnütz, wenn er nichts zu tun hatte außer sich mit seinen Pflänzchen zu unterhalten oder ein wenig rumzupinseln. <br />
Außerdem hatte er manchmal einfach Lust etwas zu machen, was er konnte und viel Auswahl hatte er da nicht. <br />
Die letzten Tage waren eher schlechte Tage gewesen. Tage in denen er wieder schlechter geträumt hatte und da war dieser Drang noch größer als sonst. Nachdem er also wieder aus einem unruhigen Schlaf hochgeschreckt war, hatte er dieses Mal gar nicht erst versucht wieder einzuschlafen und sich stattdessen in die Küche geschlichen. Was vor zwei Wochen funktioniert hatte, konnte jetzt doch auch nicht schief gehen. Immerhin hatten sie zwei Uhr nachts, Alexander schlief mit Sicherheit gerade wie ein Stein und wenn er die Küche hinterher wieder ordentlich sauber machte, würde nur Martha morgen merken, dass sich etwas im Kühlschrank geändert hatte.<br />
<br />
Ein kurzer Blick in selbigen hatte ihm schnell verraten, dass Sie alles für eine ordentliche Nudelsauce da hatten. Und so machte er sich daran auf nackten Füßen und nur in seiner leichten, grauen Schlafhose und einem lockeren weißen T-Shirt gekleidet das Gemüse für eine Nudelsauce aus Gemüse und Putenbruststreifen zu schneiden und merkte dabei schnell, wie seine Laune sich besserte. Kochen war einfach gut für die Seele. Zumindest für seine, auch wenn Alex das wohl nicht sehen konnte. Zugegeben hatte er es ihm aber auch nie richtig erklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war nun beinahe drei Monate her, dass er in Alexanders Villa eingezogen war und die meisten seiner Ängste hatten sich zwar nicht komplett gelegt, aber er hatte sie besser in den Griff bekommen. Sein Balkon war wirklich zu einem kleinen Pflanzenparadies geworden, das er mit viel Liebe pflegen konnte. Tatsächlich sprach er sogar mit seinen Blumen und seinem Obst. Mehr für sich selber, als für das Grünzeug, aber trotzdem hatte er manchmal das Gefühl, dass es ihm beim gedeihen half. Außerdem hatte er begonnen zu malen und wurde darin auch langsam besser. Am liebsten gewonnen hatte er aber die Momente mit Martha. Er ging ihr im Kräuterbeet im kleinen Garten zur Hand und dabei redeten sie. Meistens sprach Martha und er hörte zu, denn er nicht viel zu sagen. Oder eher: Er wollte nicht. Denn wie sein Leben bisher ausgesehen hatte, wollte er nach wie vor für sich behalten. Darüber zu reden würde die Erinnerungen wieder lebendiger machen und er wollte sie so weit zurückdrängen, wie es nur möglich war. Manchmal schenkte er kleine Puzzlestücke seiner Vergangenheit. Zum Beispiel, dass er eine Katze namens Lucy gehabt hatte, die oft bei ihm im Bett geschlafen hatte oder dass sie zuhause die köstlichsten Äpfel an Bäumen hatten aus denen man noch vorzüglichere Kuchen machen konnten. Die schönen Dinge. <br />
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Vor zwei Wochen hatte er außerdem mal das Kochen übernommen, als Alexander tagsüber unterwegs gewesen war. Hinterher hatten sie es einfach als Marthas Werk ausgegeben. Ihr kleines Geheimnis, das nicht aufgefallen war. Es war gar nicht so, dass Nathaniel Wert darauf legte dauernd zu kochen und für Alexander irgendwie den Haushalt zu schmeißen, aber allgemein fühlte er sich manchmal so unnütz, wenn er nichts zu tun hatte außer sich mit seinen Pflänzchen zu unterhalten oder ein wenig rumzupinseln. <br />
Außerdem hatte er manchmal einfach Lust etwas zu machen, was er konnte und viel Auswahl hatte er da nicht. <br />
Die letzten Tage waren eher schlechte Tage gewesen. Tage in denen er wieder schlechter geträumt hatte und da war dieser Drang noch größer als sonst. Nachdem er also wieder aus einem unruhigen Schlaf hochgeschreckt war, hatte er dieses Mal gar nicht erst versucht wieder einzuschlafen und sich stattdessen in die Küche geschlichen. Was vor zwei Wochen funktioniert hatte, konnte jetzt doch auch nicht schief gehen. Immerhin hatten sie zwei Uhr nachts, Alexander schlief mit Sicherheit gerade wie ein Stein und wenn er die Küche hinterher wieder ordentlich sauber machte, würde nur Martha morgen merken, dass sich etwas im Kühlschrank geändert hatte.<br />
<br />
Ein kurzer Blick in selbigen hatte ihm schnell verraten, dass Sie alles für eine ordentliche Nudelsauce da hatten. Und so machte er sich daran auf nackten Füßen und nur in seiner leichten, grauen Schlafhose und einem lockeren weißen T-Shirt gekleidet das Gemüse für eine Nudelsauce aus Gemüse und Putenbruststreifen zu schneiden und merkte dabei schnell, wie seine Laune sich besserte. Kochen war einfach gut für die Seele. Zumindest für seine, auch wenn Alex das wohl nicht sehen konnte. Zugegeben hatte er es ihm aber auch nie richtig erklärt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=20</link>
			<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 13:33:03 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=27">Nathaniel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=20</guid>
			<description><![CDATA[In seinem Kopf roch es nach Lavendel. Es roch immer nach Lavendel, wenn er sich selbst von einer Situation wegdachte. Dann war er auf einer riesigen, blumenbewachsenen Wiese und hatte all die schönen Düfte in der Nase. Lavendel war immer am penetrantesten, der überstrahlte alles. <br />
In Wahrheit lag er allerdings nicht auf einer Wiese, sondern kniete nackt (mal abgesehen von dem ledernen Halsband und dem metallenen Peniskäfig, dessen er nicht verstand, weil er jetzt gerade mit Sicherheit ohnehin nicht daran dachte sich einen runterzuholen...) auf einem Sockel und spürte viel zu viele Hände auf sich. Hände und Augen, die ihn begutachteten als wäre er irgendeine Kuh oder ein Pferd, das sie auf einem Viehmarkt erstehen wollten. Ab und zu klatschte eine Hand schallernd auf seinem Hintern, zog seine Backen auseinander oder steckte ihm Finger in den Mund. Oder man drehte sein Gesicht in alle Richtungen um es sich ganz genau anzusehen. Wäre er nicht irgendwann mental auf seine Blumenwiese gegangen, er hätte es kaum ausgehalten. <br />
<br />
~*~<br />
<br />
Frisch geduscht und geföhnt stand er in der Ecke seines Zimmers und wünschte sich, dass er weniger zittern würde. Er wusste, dass er gekauft wurde. Einer der Älteren hatte ihm das gesagt. &lt;i&gt;Wenn du hinterher geduscht wirst, kommst du weg. Wenn nicht...&lt;/i&gt; Er hatte den Satz nicht zu Ende gebracht, aber Nathaniel wusste, dass es schlimmer war nicht verkauft zu werden. Trotzdem: Gleich würde sich die Tür öffnen und es würde ein Mann den Raum betreten, der eine Stange Geld dafür bezahlt hatte, ihn mit sich nehmen zu können. Mit ihm machen zu können, wonach ihm der Sinn stand. Welcher 17jährige hätte da bitte keine Angst?! Wäre er nicht am Halsband an der Wand angekettet, wahrscheinlich hätte er versucht noch irgendwie abzuhauen. Aus dem Fenster zu springen oder sich hinauszuschleichen. <br />
<br />
Die Tür öffnete sich. Nathaniel hielt den Blick gesenkt, wie man es ihm aufgetragen hatte und hörte die verhasste Stimme, die er in den letzten Wochen viel zu oft im Ohr gehabt hatte. <br />
„Das ist er. In dem Schrank hat er Kleidung, die ist im Preis mit drin. Die Schlüssel für Halsband und Käfig sind.. Moment.. hier.“ Der Mann griff in seine Hosentasche und holte einen Schlüsselbund heraus, den er anschließend an den Fremden weiterreichte. „Seine Papiere sind ebenfalls im Schrank auf der Ablage. Wie versprochen... 17 Jahre. <br />
Wenn er innerhalb der ersten zwei Monate zurückgegeben wird, gibt es die Hälfte vom Kaufpreis zurück. Danach bis zu 6 Monate lang noch 25%. Hinterher hast du Pech. Es findet einmal im Jahr, im November, ein Treffen statt, wo man sich mit anderen Käufern und ihren Puppen treffen kann. Manchmal wird da auch getauscht, also... wenn du ihn nach nem halben Jahr nicht mehr haben willst, ist das ne Option oder du musst selber gucken, was du mit ihm machst. Wir sind dann raus.“<br />
<br />
Nathaniel schluckte kaum merklich. Zurückgegeben zu werden wollte er tunlichst vermeiden. Das war genauso schlimm wie gar nicht verkauft zu werden. Dann würde er in irgendeinem Bordell irgendwo in der Welt landen, wo er mit etwas Pech (und Pech hatte er oft) nicht mal die Landessprache sprechen konnte. <br />
<br />
„Du kannst ihn jetzt schon testen oder direkt mit ihm abreisen. Wenn du ihn jetzt testest, habt ihr zwei Stunden, dann kommt das Putzkommando. Wir haben ihn auf zwei Finger vorbereitet, mehr kennt er nicht. Der Mund ist trainiert.“ &lt;i&gt;Trainiert&lt;/i&gt; war in Nathaniels Augen ein sehr positiver Ausdruck für das, was die letzten Wochen passiert war. „Sind noch Fragen...? Sonst würde ich euch jetzt allein lassen.“ Nachdem alle eventuell vorhandenen Fragen geklärt waren, öffnete und schloss sich die Tür ein weiteres Mal und Nathaniel konnte die Blicke des Anderen regelrecht auf sich spüren, wagte es aber nicht den Blick zu heben. Und so stand er da, etwas zitternd mit einem Brustkorb, der sich deutlich sichtbar hob und senkte und Händen, die vor Nervosität so zu Fäusten geballt waren, dass die Fingerknöchel weiß hervorstachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In seinem Kopf roch es nach Lavendel. Es roch immer nach Lavendel, wenn er sich selbst von einer Situation wegdachte. Dann war er auf einer riesigen, blumenbewachsenen Wiese und hatte all die schönen Düfte in der Nase. Lavendel war immer am penetrantesten, der überstrahlte alles. <br />
In Wahrheit lag er allerdings nicht auf einer Wiese, sondern kniete nackt (mal abgesehen von dem ledernen Halsband und dem metallenen Peniskäfig, dessen er nicht verstand, weil er jetzt gerade mit Sicherheit ohnehin nicht daran dachte sich einen runterzuholen...) auf einem Sockel und spürte viel zu viele Hände auf sich. Hände und Augen, die ihn begutachteten als wäre er irgendeine Kuh oder ein Pferd, das sie auf einem Viehmarkt erstehen wollten. Ab und zu klatschte eine Hand schallernd auf seinem Hintern, zog seine Backen auseinander oder steckte ihm Finger in den Mund. Oder man drehte sein Gesicht in alle Richtungen um es sich ganz genau anzusehen. Wäre er nicht irgendwann mental auf seine Blumenwiese gegangen, er hätte es kaum ausgehalten. <br />
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~*~<br />
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Frisch geduscht und geföhnt stand er in der Ecke seines Zimmers und wünschte sich, dass er weniger zittern würde. Er wusste, dass er gekauft wurde. Einer der Älteren hatte ihm das gesagt. &lt;i&gt;Wenn du hinterher geduscht wirst, kommst du weg. Wenn nicht...&lt;/i&gt; Er hatte den Satz nicht zu Ende gebracht, aber Nathaniel wusste, dass es schlimmer war nicht verkauft zu werden. Trotzdem: Gleich würde sich die Tür öffnen und es würde ein Mann den Raum betreten, der eine Stange Geld dafür bezahlt hatte, ihn mit sich nehmen zu können. Mit ihm machen zu können, wonach ihm der Sinn stand. Welcher 17jährige hätte da bitte keine Angst?! Wäre er nicht am Halsband an der Wand angekettet, wahrscheinlich hätte er versucht noch irgendwie abzuhauen. Aus dem Fenster zu springen oder sich hinauszuschleichen. <br />
<br />
Die Tür öffnete sich. Nathaniel hielt den Blick gesenkt, wie man es ihm aufgetragen hatte und hörte die verhasste Stimme, die er in den letzten Wochen viel zu oft im Ohr gehabt hatte. <br />
„Das ist er. In dem Schrank hat er Kleidung, die ist im Preis mit drin. Die Schlüssel für Halsband und Käfig sind.. Moment.. hier.“ Der Mann griff in seine Hosentasche und holte einen Schlüsselbund heraus, den er anschließend an den Fremden weiterreichte. „Seine Papiere sind ebenfalls im Schrank auf der Ablage. Wie versprochen... 17 Jahre. <br />
Wenn er innerhalb der ersten zwei Monate zurückgegeben wird, gibt es die Hälfte vom Kaufpreis zurück. Danach bis zu 6 Monate lang noch 25%. Hinterher hast du Pech. Es findet einmal im Jahr, im November, ein Treffen statt, wo man sich mit anderen Käufern und ihren Puppen treffen kann. Manchmal wird da auch getauscht, also... wenn du ihn nach nem halben Jahr nicht mehr haben willst, ist das ne Option oder du musst selber gucken, was du mit ihm machst. Wir sind dann raus.“<br />
<br />
Nathaniel schluckte kaum merklich. Zurückgegeben zu werden wollte er tunlichst vermeiden. Das war genauso schlimm wie gar nicht verkauft zu werden. Dann würde er in irgendeinem Bordell irgendwo in der Welt landen, wo er mit etwas Pech (und Pech hatte er oft) nicht mal die Landessprache sprechen konnte. <br />
<br />
„Du kannst ihn jetzt schon testen oder direkt mit ihm abreisen. Wenn du ihn jetzt testest, habt ihr zwei Stunden, dann kommt das Putzkommando. Wir haben ihn auf zwei Finger vorbereitet, mehr kennt er nicht. Der Mund ist trainiert.“ &lt;i&gt;Trainiert&lt;/i&gt; war in Nathaniels Augen ein sehr positiver Ausdruck für das, was die letzten Wochen passiert war. „Sind noch Fragen...? Sonst würde ich euch jetzt allein lassen.“ Nachdem alle eventuell vorhandenen Fragen geklärt waren, öffnete und schloss sich die Tür ein weiteres Mal und Nathaniel konnte die Blicke des Anderen regelrecht auf sich spüren, wagte es aber nicht den Blick zu heben. Und so stand er da, etwas zitternd mit einem Brustkorb, der sich deutlich sichtbar hob und senkte und Händen, die vor Nervosität so zu Fäusten geballt waren, dass die Fingerknöchel weiß hervorstachen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kiss me on the mouth and set me free]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=19</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 19:24:36 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=27">Nathaniel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=19</guid>
			<description><![CDATA[Er atmete tief durch. Machte er hier wirklich das Richtige? Kurz zubbelte er sein weißes Baumwoll-T-Shirt zurecht. War egal, ob es richtig war oder nicht: Vor einem halben hatte er einen kleinen Unfall gehabt. Nicht dramatisch, aber die Krankenhauskosten... hui! Da reichte es einfach nicht aus sich vor dem Kamera nett zu präsentieren und... nun ja, eben seine Show abzuziehen. War es nicht fast schon absurd, dass er es zwar gut hinbekam es tatsächlich zu tun, also sich vor der Kamera einen von der Palme zu wedeln oder seinen Körper auf eine Art zu präsentieren, dass Männer vor ihren Bildschirmen schwach wurden, aber er nicht darüber reden konnte, ohne dass ihm die Schamesröte ins Gesicht stieg?<br />
Er stieß die Tür des teuren Hotels auf, dass er selber sich nie leisten könnte, sein <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Daddy</span> aber schon. Es war angenehmer von ihm als Daddy zu denken, als als Kunde oder Freier. Außerdem hatte er seinen Kanal nicht umsonst <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">boyfordaddy</span> genannt. <br />
<br />
Etwas beeindruckt sah er sich in der Lobby um, ehe er schließlich zur Bar ging und sich etwas underdressed vorkam in der schwarzen Jeans, dem weißen T-Shirt und den schwarzen Sneakern. Seine Kette mit dem Kreuzanhänger fiel locker unter das Shirt, als er sich an die Bar setzte und ein Wasser bestellte. Mut antrinken können würde er sich damit nicht, aber zum Einen war er keine 21 Jahre alt und zum Anderen wollte er gleich bei klarem Verstand sein. (...war man bei klarem Verstand, wenn man seine Jungfräulichkeit versteigerte...?)<br />
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er fünf Minuten zu früh war, also ging er im Kopf noch mal durch, ob er an alles gedacht hatte. Er hatte alles rasiert, was rasiert werden musste, hatte frische Unterwäsche an, hatte sich sogar mit Hilfe einer Anleitung aus dem Internet gespült. Er war frisch geduscht, seine Locken lagen. Also doch, er hatte an alles gedacht. Mehr Optimierungsmöglichkeiten kamen ihm gerade nicht in den Sinn. Moment. Was war mit seinen Händen? Kurz sah er sich die Hände an, nur um auch da einen gedanklichen Haken machen zu können. Alles sauber. Also blieb ihm im Grunde wirklich nur auf seine Begleitung zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Er atmete tief durch. Machte er hier wirklich das Richtige? Kurz zubbelte er sein weißes Baumwoll-T-Shirt zurecht. War egal, ob es richtig war oder nicht: Vor einem halben hatte er einen kleinen Unfall gehabt. Nicht dramatisch, aber die Krankenhauskosten... hui! Da reichte es einfach nicht aus sich vor dem Kamera nett zu präsentieren und... nun ja, eben seine Show abzuziehen. War es nicht fast schon absurd, dass er es zwar gut hinbekam es tatsächlich zu tun, also sich vor der Kamera einen von der Palme zu wedeln oder seinen Körper auf eine Art zu präsentieren, dass Männer vor ihren Bildschirmen schwach wurden, aber er nicht darüber reden konnte, ohne dass ihm die Schamesröte ins Gesicht stieg?<br />
Er stieß die Tür des teuren Hotels auf, dass er selber sich nie leisten könnte, sein <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Daddy</span> aber schon. Es war angenehmer von ihm als Daddy zu denken, als als Kunde oder Freier. Außerdem hatte er seinen Kanal nicht umsonst <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">boyfordaddy</span> genannt. <br />
<br />
Etwas beeindruckt sah er sich in der Lobby um, ehe er schließlich zur Bar ging und sich etwas underdressed vorkam in der schwarzen Jeans, dem weißen T-Shirt und den schwarzen Sneakern. Seine Kette mit dem Kreuzanhänger fiel locker unter das Shirt, als er sich an die Bar setzte und ein Wasser bestellte. Mut antrinken können würde er sich damit nicht, aber zum Einen war er keine 21 Jahre alt und zum Anderen wollte er gleich bei klarem Verstand sein. (...war man bei klarem Verstand, wenn man seine Jungfräulichkeit versteigerte...?)<br />
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er fünf Minuten zu früh war, also ging er im Kopf noch mal durch, ob er an alles gedacht hatte. Er hatte alles rasiert, was rasiert werden musste, hatte frische Unterwäsche an, hatte sich sogar mit Hilfe einer Anleitung aus dem Internet gespült. Er war frisch geduscht, seine Locken lagen. Also doch, er hatte an alles gedacht. Mehr Optimierungsmöglichkeiten kamen ihm gerade nicht in den Sinn. Moment. Was war mit seinen Händen? Kurz sah er sich die Hände an, nur um auch da einen gedanklichen Haken machen zu können. Alles sauber. Also blieb ihm im Grunde wirklich nur auf seine Begleitung zu werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Von Schmetterlingen und Dating Problemen]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=18</link>
			<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 21:47:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=6">Severus</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=18</guid>
			<description><![CDATA[Als Severus Snape den Trag für die Verwandlungsräumlichkeiten betrat war er für die restlichen Stunden des Tages von seinen Pflichten als Lehrer entlassen. Die letzte Klasse die er gerade unterrichtet hatte, würde für den restlichen Tag und wahrscheinlich auch das halbe Wochenende mit Aufgaben betraut sein. Er hingegen würde die wenigen Arbeiten die er noch zu kontrollieren hätte, in den Stunden erledigen in denen sein Ziehkind bereits schlief. In der friedlichen Stille seiner Räumlichkeiten. <br />
Minerva McGonagall hatte an diesem Vormittag die Aufsicht über den Jungen geführt und ihn während dieser Zeit nicht nur Betreut sondern mit ihm auch einige der Aufgaben erledigt die Severus für ihn zusammengestellt hatte. Harry mochte erst Vier sein aber das hieß nicht das er ein dummer Junge war. Er war so ausgesprochen intelligent und dies schlug sich in seiner Lesegier deutlich nieder. <br />
Bereits als er noch mehrere Meter vom Büro seiner Kollegin entfernt war, konnte er bereits das begeisterte Kinderlachen hören und musste ein Lächeln unterdrücken. Fast lautlos öffnete er die Tür und erhielt einen Blick auf das Szenario vor sich. Kleine Schmetterlinge in mehreren Farbvariationen schwebten um das Kind herum, ihre Flügel schillerten und funkelten wie kleine Diamanten als sich das hereinfallende Licht in ihnen brach. <br />
,,Dir ist schon bewusst das er das den ganzen restlichen Nachmittag von mir verlangen wird oder?“ der dunkelhaarige Mann blickte die Ältere Frau mit finsterer Mine an, die sich aber schnell auflöste als der kleine Schwarzhaarige Junge von dem Sofa aufsprang und auf ihn zugelaufen kam. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Sev!“</span> rief er aus und seine kleinen Arme schlangen sich geschickt, zwischen den Lagen aus Schwarzem Stoff um sein Bein. Er stieß ein begeistertes Kichern aus als er zu dem großen Mann blickte. Das Grinsen war so breit das Severus befürchtete das der Junge es nie wieder aus seinem Gesicht bekommen würde. Das dumme Ding in seiner Brust zog sich bei dem Anblick des Kindes fast Schmerzhaft zusammen und seine Hand zerzauste sanft das widerspenstige Haar. ,,Hast du dich gegenüber Tante Minerva benommen?“ erkundigte sich Severus und warf einen Blick zu Minerva als diese Schnaubte und ihn mit hochgezogener Augenbraue anblickte. Der Ausdruck in ihren Zügen ließ ihn ein Schmunzeln unterdrücken. Es war kein Geheimnis das sie einen Narren an dem kleinen Jungen gefressen hatte, etwas erfrischendes im Gegensatz zu den anderen Kindern die schon halb geformt waren wenn sie hier her nach Hogwarts kamen. <br />
Das ein oder andere Mal in den letzten Anderthalb Jahren hatte Severus darüber nachgedacht, das es nicht nur für ihn etwas Gutes gehabt hatte, das er sich damals über die Anweisungen von Dumbledore hinweggesetzt und Harry zu sich geholt hatte. Mittlerweile lagen auch die Adoptionspapiere in einem Fach seines Schreibtisches in seinen Räumlichkeiten, er würde nur noch den Jungen fragen müssen ob dieser dies wirklich wollen würde. In seinen eigenen Augen schien es nur das richtige und er würde lügen, würde er behaupten das er ihn nicht zu<br />
 schätzen gelernt hatte. Es hatte etwas unweigerlich schönes mit einem kleinen Gewicht auf seiner Brust aufzuwachen, das seine Nase in den Stoff seines Oberteils grub und dabei unweigerlich ein klein wenig sabbern würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Severus Snape den Trag für die Verwandlungsräumlichkeiten betrat war er für die restlichen Stunden des Tages von seinen Pflichten als Lehrer entlassen. Die letzte Klasse die er gerade unterrichtet hatte, würde für den restlichen Tag und wahrscheinlich auch das halbe Wochenende mit Aufgaben betraut sein. Er hingegen würde die wenigen Arbeiten die er noch zu kontrollieren hätte, in den Stunden erledigen in denen sein Ziehkind bereits schlief. In der friedlichen Stille seiner Räumlichkeiten. <br />
Minerva McGonagall hatte an diesem Vormittag die Aufsicht über den Jungen geführt und ihn während dieser Zeit nicht nur Betreut sondern mit ihm auch einige der Aufgaben erledigt die Severus für ihn zusammengestellt hatte. Harry mochte erst Vier sein aber das hieß nicht das er ein dummer Junge war. Er war so ausgesprochen intelligent und dies schlug sich in seiner Lesegier deutlich nieder. <br />
Bereits als er noch mehrere Meter vom Büro seiner Kollegin entfernt war, konnte er bereits das begeisterte Kinderlachen hören und musste ein Lächeln unterdrücken. Fast lautlos öffnete er die Tür und erhielt einen Blick auf das Szenario vor sich. Kleine Schmetterlinge in mehreren Farbvariationen schwebten um das Kind herum, ihre Flügel schillerten und funkelten wie kleine Diamanten als sich das hereinfallende Licht in ihnen brach. <br />
,,Dir ist schon bewusst das er das den ganzen restlichen Nachmittag von mir verlangen wird oder?“ der dunkelhaarige Mann blickte die Ältere Frau mit finsterer Mine an, die sich aber schnell auflöste als der kleine Schwarzhaarige Junge von dem Sofa aufsprang und auf ihn zugelaufen kam. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Sev!“</span> rief er aus und seine kleinen Arme schlangen sich geschickt, zwischen den Lagen aus Schwarzem Stoff um sein Bein. Er stieß ein begeistertes Kichern aus als er zu dem großen Mann blickte. Das Grinsen war so breit das Severus befürchtete das der Junge es nie wieder aus seinem Gesicht bekommen würde. Das dumme Ding in seiner Brust zog sich bei dem Anblick des Kindes fast Schmerzhaft zusammen und seine Hand zerzauste sanft das widerspenstige Haar. ,,Hast du dich gegenüber Tante Minerva benommen?“ erkundigte sich Severus und warf einen Blick zu Minerva als diese Schnaubte und ihn mit hochgezogener Augenbraue anblickte. Der Ausdruck in ihren Zügen ließ ihn ein Schmunzeln unterdrücken. Es war kein Geheimnis das sie einen Narren an dem kleinen Jungen gefressen hatte, etwas erfrischendes im Gegensatz zu den anderen Kindern die schon halb geformt waren wenn sie hier her nach Hogwarts kamen. <br />
Das ein oder andere Mal in den letzten Anderthalb Jahren hatte Severus darüber nachgedacht, das es nicht nur für ihn etwas Gutes gehabt hatte, das er sich damals über die Anweisungen von Dumbledore hinweggesetzt und Harry zu sich geholt hatte. Mittlerweile lagen auch die Adoptionspapiere in einem Fach seines Schreibtisches in seinen Räumlichkeiten, er würde nur noch den Jungen fragen müssen ob dieser dies wirklich wollen würde. In seinen eigenen Augen schien es nur das richtige und er würde lügen, würde er behaupten das er ihn nicht zu<br />
 schätzen gelernt hatte. Es hatte etwas unweigerlich schönes mit einem kleinen Gewicht auf seiner Brust aufzuwachen, das seine Nase in den Stoff seines Oberteils grub und dabei unweigerlich ein klein wenig sabbern würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Von Regen und Göttlichkeit]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=17</link>
			<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 21:42:02 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=24">Tyon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=17</guid>
			<description><![CDATA[Die Hitze des Feuers leckte über seine Haut, als er zwei weitere Scheite in die Senke warf, die er einst vor so vielen Jahrhunderten in eine der Höhlenwände geschlagen hatte. Die Wärme die über seine Haut strich, war nur ein fernes Echo, eine lang vergessene Erinnerung an etwas das nicht mehr relevant für ihn war. Er war ein Gott, in seinen Adern floss Silber und solche Menschlichen Bedürfnisse wie Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit waren nichts mit dem er sich jemals beschäftigen würde. Hunger hingehen, Hunger war ihm bekannt und es grub sich immer wieder aufs Neue in seinen leeren Magen, hinterließ ein Loch darin und ließ ihn knurren und fluchen. <br />
Fast lautlos richtete sich seine Menschliche Hülle auf, aus dem Augenwinkel warf er einen Blick auf das Mädchen das zwischen Pelzen und Decken gehüllt, zu einer Kugel zusammengerollt wenige Meter von ihm, lag. Sie schlief Augenscheinlich auch wenn er dies schwer sagen konnte, er hatte zwar lang genug unter den Menschen gelebt um einige ihrer Eigenheiten zu verstehen, sie waren trotz alledem noch immer ein Rätsel für ihn. Vor allem solche die sich nicht für den Kampf interessierten und nicht dafür da waren am Ende von ihm verspeist zu werden. Ein Streifen vom Roten Haars fiel ihr über das blasse Gesicht, verbarg einen Teil davon und lies seine Finger in dem Bedürfnis zucken, es ihn hinter das Ohr zu schieben. Was für Nichtigkeiten waren dies, die ihn seit ihrem Eintreffen in seinem Dasein nur beschäftigten? <br />
Sein Handgelenk prickelte, dort wo das Band aus eng geflochtenen Runenzeichen in seine Haut gebrannt worden war, als er sie das erste Mal berührt hatte, in der Absicht ihr die zarte Kehle zu zerquetschen. Unbewusst rieb er die Zeichen und schickte einen weiteren Fluch gen Höhlendecke, indem er Freya nur das schlechteste wünschte. Dieses Weib, ganz gleich wie sehr sie die Menschen auch verehren mochten hatte mehr als eine Widersprüchliche Ader und eine Listige noch dazu. <br />
<br />
Regen fiel in feinen Tropfen vom Himmel und tauchte die Welt zu seinen Füßen in einen Nebeligen Dunst. Die Luft war frisch und kühl und nach einem Augenblick trat er hinaus in das Nass und schloss die Augen. <br />
Das kühle Nass befleckte seine Haut, legte sich über seine Haare, die geflochtenen Zöpfe und lies seine Atmung ruhiger werden. Wenigstens grollte kein Donner über den Himmel und erinnerte ihn erneut an seinen elenden Vater und seinen unsäglichen Zorn. Als er langsam die Augen öffnete und sich mit der flachen Hand über den Bart fuhr, Wassertropfen mit sich riss wand kaum den Kopf als er die Anwesenheit der Frau bemerkte, die im Höheneingang stand. <br />
,,Erfreut dich dein kleines Spiel <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mutter</span>?“ Spott tränkte seine Worte als sich der Gott des Krieges und des Todes umwand und die Göttin anblickte. <br />
Freya, Gottesmutter und Frau von Odin lächelt sanft. Sie trug feine Gewände, Gold schimmerte an ihren Handlenken und um ihre Kehle, ihre Augen waren blasse Seen in ihrem Alterlosen Gesicht. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Glaubst du es ist ein Spiel, mein Sohn?“</span> <br />
Es hatte Jahrhunderte gedauert bis sie ihn so ansprach und doch wusste er es besser als darüber ein Wort zu verlieren. Es hatte zwischen ihnen genügend Blut und Tod gegeben das es ganze Meere und viele Welten füllen würde. Ihr Waffenstillstand war zerbrechlich, auch wenn er widerstrebend zugeben musste das er sie sogar recht lieb gewonnen hatte über die Jahrhunderte gesehen. <br />
,,Was soll es sonst sein? Jahrhunderte hab ich ein Sterbliches Mädchen nachdem anderen von diesen Schafen erhalten und jede von ihnen wurde ein Platz an meinem Herd zuteil und dieses? Nimm die Runen von mir und nimm sie mit, lass sie dich behelligen oder noch besser Thor!“ <br />
Freya Gesichtszüge blieben ruhig und gefasst, wenn auch in ihren Augen ein Funkeln trat das Tyon nur wenige Male erblickt hatte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Weist du Tyon, dafür das du dein Schicksal unter den Menschen gefunden hast, bist du bemerkenswert begriffsstutzig wenn es um sie geht. Weist du nicht wer sie ist?“</span> <br />
<br />
Die Wut die sich in seinem Bauch zu einem heißen Knoten zusammengeballt hatte verschwand ebenso schnell wie sie entstanden war. Mit einem Mal fühlte sich der Regen auf seiner Haut klamm und kalt an, mit wenigen Schritten trat er in den Schutz des Höhleneingangs hinein und blieb dicht vor der anderen Göttin stehen. <br />
,,Spiel nicht mit mir Freya, sprich nicht von Dingen die niemals geschehen werden, nicht solange dein Tyrannischer Gatte dort oben über den Himmel reitet!“ <br />
Das Lächeln auf den Lippen der Frau war sanft, ganz die Mutter die sie war und ihre Hand hob sich. In seiner sanften Geste legte sie diese auf seine Wange, dort wo einst einer ihrer kleinen Schoßhunde ihm sein Auge entrissen hatte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Tyon, öffne dein Auge für dieses Mädchen und du wirst sehen welches Leben sie dir geben wird. Die Einsamkeit war lang genug dein Begleiter nun wird es ein Stück des Lebens sein. Lethe mag nicht das sein was du erwartet hast, aber sie wird mehr sein als du dir jemals erhofft hast!“</span> <br />
Er riss sich los, stolperte zurück und trat dabei zurück in den Regen der mit jedem Herzschlag an Intensität zunahm. ,,Nein … er … er sagte …!“ brach er mit zitternder, bebender Stimme ab und schüttelte den Kopf. ,,Er sagte das ich nie …“ <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Glaubst du wirklich das du bist zum Ende deiner Tage alleine geblieben wärst? Wenn es nach ihm gegangen wäre gewiss, aber auch ich habe darin ein Mitspracherecht und wenn es nur ein kleines ist!“</span><br />
Freya, Muttergöttin und Frau von Odin lächelt mit all ihrer Jahrtausenden langen Weisheit und Wärme als sie den Gott vor sich betrachtete. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Lass Odin meine Sorge sein und geh zurück zu dem Mädchen, versuch zu mindestens ein wenig Freundlichkeit zu zeigen und du wirst sehen das sie bald zu einer von uns werden wird!“</span> <br />
<br />
Regen rann von seiner Haut, durchnässte ebenso sein Haar und Bart und doch blieb er an der Felswand gelehnt sitzen, die langen Beine ausgestreckt und den Blick zum Berg hinab gerichtet. So fand das Mädchen ihn, in eine Decke aus Bärenfell und Wolle gewickelt. Der Mann in ihm, der er einst einmal gewesen war schien noch immer mit den Worten der Gottesmutter zu ringen, wenn auch der Gott in ihm diese Möglichkeit widerwillig in Betracht zog und doch … Sein ganzes Leben war nie mit Glück oder Glanz geschmückt gewesen, er hatte für alles kämpfen, bluten gar sogar fast sterben müssen um zudem zu werden was er heute war. So etwas, eine solche Kostbarkeit erhielten andere aber gewiss niemand wie er.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Hitze des Feuers leckte über seine Haut, als er zwei weitere Scheite in die Senke warf, die er einst vor so vielen Jahrhunderten in eine der Höhlenwände geschlagen hatte. Die Wärme die über seine Haut strich, war nur ein fernes Echo, eine lang vergessene Erinnerung an etwas das nicht mehr relevant für ihn war. Er war ein Gott, in seinen Adern floss Silber und solche Menschlichen Bedürfnisse wie Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit waren nichts mit dem er sich jemals beschäftigen würde. Hunger hingehen, Hunger war ihm bekannt und es grub sich immer wieder aufs Neue in seinen leeren Magen, hinterließ ein Loch darin und ließ ihn knurren und fluchen. <br />
Fast lautlos richtete sich seine Menschliche Hülle auf, aus dem Augenwinkel warf er einen Blick auf das Mädchen das zwischen Pelzen und Decken gehüllt, zu einer Kugel zusammengerollt wenige Meter von ihm, lag. Sie schlief Augenscheinlich auch wenn er dies schwer sagen konnte, er hatte zwar lang genug unter den Menschen gelebt um einige ihrer Eigenheiten zu verstehen, sie waren trotz alledem noch immer ein Rätsel für ihn. Vor allem solche die sich nicht für den Kampf interessierten und nicht dafür da waren am Ende von ihm verspeist zu werden. Ein Streifen vom Roten Haars fiel ihr über das blasse Gesicht, verbarg einen Teil davon und lies seine Finger in dem Bedürfnis zucken, es ihn hinter das Ohr zu schieben. Was für Nichtigkeiten waren dies, die ihn seit ihrem Eintreffen in seinem Dasein nur beschäftigten? <br />
Sein Handgelenk prickelte, dort wo das Band aus eng geflochtenen Runenzeichen in seine Haut gebrannt worden war, als er sie das erste Mal berührt hatte, in der Absicht ihr die zarte Kehle zu zerquetschen. Unbewusst rieb er die Zeichen und schickte einen weiteren Fluch gen Höhlendecke, indem er Freya nur das schlechteste wünschte. Dieses Weib, ganz gleich wie sehr sie die Menschen auch verehren mochten hatte mehr als eine Widersprüchliche Ader und eine Listige noch dazu. <br />
<br />
Regen fiel in feinen Tropfen vom Himmel und tauchte die Welt zu seinen Füßen in einen Nebeligen Dunst. Die Luft war frisch und kühl und nach einem Augenblick trat er hinaus in das Nass und schloss die Augen. <br />
Das kühle Nass befleckte seine Haut, legte sich über seine Haare, die geflochtenen Zöpfe und lies seine Atmung ruhiger werden. Wenigstens grollte kein Donner über den Himmel und erinnerte ihn erneut an seinen elenden Vater und seinen unsäglichen Zorn. Als er langsam die Augen öffnete und sich mit der flachen Hand über den Bart fuhr, Wassertropfen mit sich riss wand kaum den Kopf als er die Anwesenheit der Frau bemerkte, die im Höheneingang stand. <br />
,,Erfreut dich dein kleines Spiel <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mutter</span>?“ Spott tränkte seine Worte als sich der Gott des Krieges und des Todes umwand und die Göttin anblickte. <br />
Freya, Gottesmutter und Frau von Odin lächelt sanft. Sie trug feine Gewände, Gold schimmerte an ihren Handlenken und um ihre Kehle, ihre Augen waren blasse Seen in ihrem Alterlosen Gesicht. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Glaubst du es ist ein Spiel, mein Sohn?“</span> <br />
Es hatte Jahrhunderte gedauert bis sie ihn so ansprach und doch wusste er es besser als darüber ein Wort zu verlieren. Es hatte zwischen ihnen genügend Blut und Tod gegeben das es ganze Meere und viele Welten füllen würde. Ihr Waffenstillstand war zerbrechlich, auch wenn er widerstrebend zugeben musste das er sie sogar recht lieb gewonnen hatte über die Jahrhunderte gesehen. <br />
,,Was soll es sonst sein? Jahrhunderte hab ich ein Sterbliches Mädchen nachdem anderen von diesen Schafen erhalten und jede von ihnen wurde ein Platz an meinem Herd zuteil und dieses? Nimm die Runen von mir und nimm sie mit, lass sie dich behelligen oder noch besser Thor!“ <br />
Freya Gesichtszüge blieben ruhig und gefasst, wenn auch in ihren Augen ein Funkeln trat das Tyon nur wenige Male erblickt hatte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Weist du Tyon, dafür das du dein Schicksal unter den Menschen gefunden hast, bist du bemerkenswert begriffsstutzig wenn es um sie geht. Weist du nicht wer sie ist?“</span> <br />
<br />
Die Wut die sich in seinem Bauch zu einem heißen Knoten zusammengeballt hatte verschwand ebenso schnell wie sie entstanden war. Mit einem Mal fühlte sich der Regen auf seiner Haut klamm und kalt an, mit wenigen Schritten trat er in den Schutz des Höhleneingangs hinein und blieb dicht vor der anderen Göttin stehen. <br />
,,Spiel nicht mit mir Freya, sprich nicht von Dingen die niemals geschehen werden, nicht solange dein Tyrannischer Gatte dort oben über den Himmel reitet!“ <br />
Das Lächeln auf den Lippen der Frau war sanft, ganz die Mutter die sie war und ihre Hand hob sich. In seiner sanften Geste legte sie diese auf seine Wange, dort wo einst einer ihrer kleinen Schoßhunde ihm sein Auge entrissen hatte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Tyon, öffne dein Auge für dieses Mädchen und du wirst sehen welches Leben sie dir geben wird. Die Einsamkeit war lang genug dein Begleiter nun wird es ein Stück des Lebens sein. Lethe mag nicht das sein was du erwartet hast, aber sie wird mehr sein als du dir jemals erhofft hast!“</span> <br />
Er riss sich los, stolperte zurück und trat dabei zurück in den Regen der mit jedem Herzschlag an Intensität zunahm. ,,Nein … er … er sagte …!“ brach er mit zitternder, bebender Stimme ab und schüttelte den Kopf. ,,Er sagte das ich nie …“ <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Glaubst du wirklich das du bist zum Ende deiner Tage alleine geblieben wärst? Wenn es nach ihm gegangen wäre gewiss, aber auch ich habe darin ein Mitspracherecht und wenn es nur ein kleines ist!“</span><br />
Freya, Muttergöttin und Frau von Odin lächelt mit all ihrer Jahrtausenden langen Weisheit und Wärme als sie den Gott vor sich betrachtete. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Lass Odin meine Sorge sein und geh zurück zu dem Mädchen, versuch zu mindestens ein wenig Freundlichkeit zu zeigen und du wirst sehen das sie bald zu einer von uns werden wird!“</span> <br />
<br />
Regen rann von seiner Haut, durchnässte ebenso sein Haar und Bart und doch blieb er an der Felswand gelehnt sitzen, die langen Beine ausgestreckt und den Blick zum Berg hinab gerichtet. So fand das Mädchen ihn, in eine Decke aus Bärenfell und Wolle gewickelt. Der Mann in ihm, der er einst einmal gewesen war schien noch immer mit den Worten der Gottesmutter zu ringen, wenn auch der Gott in ihm diese Möglichkeit widerwillig in Betracht zog und doch … Sein ganzes Leben war nie mit Glück oder Glanz geschmückt gewesen, er hatte für alles kämpfen, bluten gar sogar fast sterben müssen um zudem zu werden was er heute war. So etwas, eine solche Kostbarkeit erhielten andere aber gewiss niemand wie er.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Whiskey und Zigarettenrauch]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=15</link>
			<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 23:27:49 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=22">Alexej</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=15</guid>
			<description><![CDATA[Tief zieht er den Rauch in seine Lungen, inhaliert das Nikotin und schließt für einen Augenblick die Augen während er den Kopf in den Nacken sinken lässt. Die Zigarette hängt ihm aus dem Mundwinkel als er eine Rauchwolke gen Decke sendet und den Kopf wieder senkt. Und da steht <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">er</span>. In der Nähe der Bar, anscheinend auf einen freien Platz wartend während sich ausgedörrte Körper davor drängen um die Aufmerksamkeit des Barkeepers zu erlangen. Er ist jung und im Gegensatz zu vielen anderen Männern hier, fast schon keusch gekleidet. Jeans, Turnschuhe und ein Bauchfreies Netzoberteil das im Schein der flimmernden Lichter wie Tausend Sterne funkelt. Von seiner Position und der damit einhergehenden Entfernung kann Alexej nur schwer sein vollständiges Aussehen beurteilen, nur eines scheint ihm sicher er ist jung und Alexej mag sie jung. Die liebsten sind ihm die gerade erst die Volljährigkeit erreicht haben. Wenn sie unverbraucht und unbenutzt sind, formbar wie heißes Wachs in seinen Händen und so unendlich leicht zu manipulieren. <br />
Der Boden unter seinen Füßen vibriert von den hämmernden Bässen und Kaleidoskopische Lichter flimmern durch den Raum die schwer von Alkohol, Nikotin und Schweiß ist. Dieser Ort, dieser … Club ist ein Treffpunkt für all diejenigen die nicht zwischen die Zeilen passen oder aber derjenigen die sich im Schutz der Nacht zu verstecken wissen. Alexej zählt zu ihnen, er ist nicht hier um sich die Anspannung aus den Knochen zu Tanzen oder aber sich zu betrinken, das kann er auch allein in seinem Loft. Nein Alexej ist hier um etwas zu finden, jemanden den er zu sich nehmen kann an diesem Abend und vielleicht das ganze Wochenende behalten kann, bevor er ihn auf die Straße werfen kann. <br />
In seinen ganzen Fünfundvierzig Jahren hatte er noch keine ernsthafte Beziehung, zu mindestens nicht eine die auch seine Körperlichen Kriterien erfüllt. Er ist wählerisch und es ist ja nicht so das er mit seinem Bettgefährten am Morgen in einem Café Frühstücken könnte. <br />
Sein Leben, dieses Leben ist sein Dunkles, sein Dreckiges Geheimnis und er weiß würden seine Geschäftspartner davon erfahren … der Schaden wäre irreparabel. <br />
Offiziell ist er seit Fünf Jahren mit Anna Thomson zusammen, eine schöne, äußerst bemerkenswerte Frau die an seinen Arm passt wie eine gut sitzende Designeruhr. Das alles nur Fassade ist und sie von ihm ganz speziell für diesen Zweck ausgesucht worden ist, steht auf einem anderen Blatt. Ihr Vertrag sichert sie ab, das Geld das sie Monatlich von ihm erhält ermöglicht ihr ein Leben im Luxus und was ist da schon der Verzicht auf einen Mann wenn man mit Geld sich so gut wie alles kaufen kann? <br />
Sie sind vielleicht sogar so etwas wie Freunde geworden, zu mindestens teilen sie einige Interesse und Gemeinsamkeiten und Anna erkundigt sich hin und wieder danach ob er endlich jemanden gefunden hat. Jemanden der länger als zwei Tage und zwei Nächte bei ihm bleibt, bisher hat er sie immer wieder enttäuscht. <br />
<br />
Alexej leert mit einer fließenden Bewegung das Glas mit Whiskey das mehr kostet als der Lohn eines Mittelklassearbeiters. Der Club ist teuer und jemand wie er kann sich Anonymität erkaufen, zu mindestens ein gewisses Maß davon. Das Glas landet auf dem niedrigen Tischchen in der kleinen VIP Nische in die er sich zurückgezogen hat und die einen perfekten Blick über die pulsierende Tanzfläche bietet. Es ist sein gewohnter Stammplatz und mittlerweile wird er stets für ihn freigehalten auch wenn seine Besuche hier nie nach einem festen Muster ablaufen. <br />
Mit geschmeidigen Bewegungen schiebt er sich zwischen den Massen an Menschen hindurch, die sich für ihn Teilen wie Wasser um einen Stein. Sein Blick ist fest auf den jungen Mann gerichtet, der sich mittlerweile bis zur Bar vorgekämpft hat. Sein Versuch den Barkeeper auf sich aufmerksam zu machen sind bisher fehlgeschlagen und Alexej lässt seinen Blick über den geschmeidigen Rücken des Jungen wandern, über seinen kleinen, runden Arsch der sich in der eng anliegenden Jeans wölbt als er sich nach vorne, gegen die Bar lehnt. <br />
Hier an der Bar ist es etwas ruhiger, eine Trennwand aus Glas schirmt die laute Musik der Tanzfläche etwas ab und man kann sich, wenn man es wirklich will, einigermaßen unterhalten. <br />
Alexej lässt sich auf einen freien Platz, neben den Jungen sinken, der anscheinend viel zu sehr damit beschäftigt ist mit dem Versuch Augenkontakt mit dem Barkeeper aufzunehmen, um ihn wirklich zu bemerken. Es genügt ein heben seines Zeigefingers als der Mann hinter der Bar zu ihm blickt, er nickt und ein Glas erscheint kurze Zeit später vor ihm. Der Junge dreht den Kopf, sieht entgeistert und sogar verärgert aus und dann fällt sein Blick auf Alexej. <br />
Der Geschäftsmann lächelt, ein träges Ding fast Raubtierhaft als er das Glas hebt und einen Schluck nimmt. Der Whiskey brennt sanft in seiner Kehle, schmeckt  entfernt nach Honig und er fährt sich mit der Zungenspitze über die Lippen. Die Augen des Jungen scheinen zu brennen, verfolgen die Geste und er schluckt, sein Adamsapfel wippt und Alexej will Blutergüsse in seine Blasse Haut saugen. ,,Willst du probieren?“ seine grauen Augen blitzen und er neigt das leicht und blickt ihn erwartungsvoll an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tief zieht er den Rauch in seine Lungen, inhaliert das Nikotin und schließt für einen Augenblick die Augen während er den Kopf in den Nacken sinken lässt. Die Zigarette hängt ihm aus dem Mundwinkel als er eine Rauchwolke gen Decke sendet und den Kopf wieder senkt. Und da steht <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">er</span>. In der Nähe der Bar, anscheinend auf einen freien Platz wartend während sich ausgedörrte Körper davor drängen um die Aufmerksamkeit des Barkeepers zu erlangen. Er ist jung und im Gegensatz zu vielen anderen Männern hier, fast schon keusch gekleidet. Jeans, Turnschuhe und ein Bauchfreies Netzoberteil das im Schein der flimmernden Lichter wie Tausend Sterne funkelt. Von seiner Position und der damit einhergehenden Entfernung kann Alexej nur schwer sein vollständiges Aussehen beurteilen, nur eines scheint ihm sicher er ist jung und Alexej mag sie jung. Die liebsten sind ihm die gerade erst die Volljährigkeit erreicht haben. Wenn sie unverbraucht und unbenutzt sind, formbar wie heißes Wachs in seinen Händen und so unendlich leicht zu manipulieren. <br />
Der Boden unter seinen Füßen vibriert von den hämmernden Bässen und Kaleidoskopische Lichter flimmern durch den Raum die schwer von Alkohol, Nikotin und Schweiß ist. Dieser Ort, dieser … Club ist ein Treffpunkt für all diejenigen die nicht zwischen die Zeilen passen oder aber derjenigen die sich im Schutz der Nacht zu verstecken wissen. Alexej zählt zu ihnen, er ist nicht hier um sich die Anspannung aus den Knochen zu Tanzen oder aber sich zu betrinken, das kann er auch allein in seinem Loft. Nein Alexej ist hier um etwas zu finden, jemanden den er zu sich nehmen kann an diesem Abend und vielleicht das ganze Wochenende behalten kann, bevor er ihn auf die Straße werfen kann. <br />
In seinen ganzen Fünfundvierzig Jahren hatte er noch keine ernsthafte Beziehung, zu mindestens nicht eine die auch seine Körperlichen Kriterien erfüllt. Er ist wählerisch und es ist ja nicht so das er mit seinem Bettgefährten am Morgen in einem Café Frühstücken könnte. <br />
Sein Leben, dieses Leben ist sein Dunkles, sein Dreckiges Geheimnis und er weiß würden seine Geschäftspartner davon erfahren … der Schaden wäre irreparabel. <br />
Offiziell ist er seit Fünf Jahren mit Anna Thomson zusammen, eine schöne, äußerst bemerkenswerte Frau die an seinen Arm passt wie eine gut sitzende Designeruhr. Das alles nur Fassade ist und sie von ihm ganz speziell für diesen Zweck ausgesucht worden ist, steht auf einem anderen Blatt. Ihr Vertrag sichert sie ab, das Geld das sie Monatlich von ihm erhält ermöglicht ihr ein Leben im Luxus und was ist da schon der Verzicht auf einen Mann wenn man mit Geld sich so gut wie alles kaufen kann? <br />
Sie sind vielleicht sogar so etwas wie Freunde geworden, zu mindestens teilen sie einige Interesse und Gemeinsamkeiten und Anna erkundigt sich hin und wieder danach ob er endlich jemanden gefunden hat. Jemanden der länger als zwei Tage und zwei Nächte bei ihm bleibt, bisher hat er sie immer wieder enttäuscht. <br />
<br />
Alexej leert mit einer fließenden Bewegung das Glas mit Whiskey das mehr kostet als der Lohn eines Mittelklassearbeiters. Der Club ist teuer und jemand wie er kann sich Anonymität erkaufen, zu mindestens ein gewisses Maß davon. Das Glas landet auf dem niedrigen Tischchen in der kleinen VIP Nische in die er sich zurückgezogen hat und die einen perfekten Blick über die pulsierende Tanzfläche bietet. Es ist sein gewohnter Stammplatz und mittlerweile wird er stets für ihn freigehalten auch wenn seine Besuche hier nie nach einem festen Muster ablaufen. <br />
Mit geschmeidigen Bewegungen schiebt er sich zwischen den Massen an Menschen hindurch, die sich für ihn Teilen wie Wasser um einen Stein. Sein Blick ist fest auf den jungen Mann gerichtet, der sich mittlerweile bis zur Bar vorgekämpft hat. Sein Versuch den Barkeeper auf sich aufmerksam zu machen sind bisher fehlgeschlagen und Alexej lässt seinen Blick über den geschmeidigen Rücken des Jungen wandern, über seinen kleinen, runden Arsch der sich in der eng anliegenden Jeans wölbt als er sich nach vorne, gegen die Bar lehnt. <br />
Hier an der Bar ist es etwas ruhiger, eine Trennwand aus Glas schirmt die laute Musik der Tanzfläche etwas ab und man kann sich, wenn man es wirklich will, einigermaßen unterhalten. <br />
Alexej lässt sich auf einen freien Platz, neben den Jungen sinken, der anscheinend viel zu sehr damit beschäftigt ist mit dem Versuch Augenkontakt mit dem Barkeeper aufzunehmen, um ihn wirklich zu bemerken. Es genügt ein heben seines Zeigefingers als der Mann hinter der Bar zu ihm blickt, er nickt und ein Glas erscheint kurze Zeit später vor ihm. Der Junge dreht den Kopf, sieht entgeistert und sogar verärgert aus und dann fällt sein Blick auf Alexej. <br />
Der Geschäftsmann lächelt, ein träges Ding fast Raubtierhaft als er das Glas hebt und einen Schluck nimmt. Der Whiskey brennt sanft in seiner Kehle, schmeckt  entfernt nach Honig und er fährt sich mit der Zungenspitze über die Lippen. Die Augen des Jungen scheinen zu brennen, verfolgen die Geste und er schluckt, sein Adamsapfel wippt und Alexej will Blutergüsse in seine Blasse Haut saugen. ,,Willst du probieren?“ seine grauen Augen blitzen und er neigt das leicht und blickt ihn erwartungsvoll an.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Von schönen Dingen]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=14</link>
			<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 22:13:24 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=20">Darko</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=14</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Von schönen Dingen und dem Duft des Sommers</div>
<br />
Das Wetter ist in diesen Tagen des Jahres mild, die Gräser unter seinen Füßen neigen sich im lauen Wind der von den hohen Bergen hinabweht und den Duft des nahen Sommers mit sich bringt. Es ist eine Zeit des Überflusses, der Völlerei und eine in denen Hochzeiten geschlossen und Kinder geboren werden. Das Tal indem sich sein Stamm schon seit Generationen niedergelassen hat, liegt zwischen zerklüfteten Bergen deren höchster Gipfel stets von Wolken vergangen zu sein scheint. An seinem Fuß ruht das Zentrum der Götter, der Ort an dem die Priester seines Stammes ihre Opfer bringen und um die Gnade derer Bitten die über allem stehen. <br />
Abseits des Tals, hinter dem befestigten und bewachten Zugang zum Stamm liegen dichte Wälder, kristallene Flüsse und Seen und Felder deren Ernten immer reich sind. Jenseits dessen erstreckt sich eine Wüste, die so weit reicht das ein Reiter zehn Tage und zehn Nächte benötigt um mit einem stetig galoppierenden Pferd hindurchzureiten. Jede wirklich größere Armee die es wagen wurde ihren Stamm anzugreifen, ihre Schätze zu stehlen und ihr Heiligstes zu schänden würden es kaum durch die flimmernde Hitze des Sandes schaffen. Die Bergkette an dessen Fuß einst ihr Stammvater vor unendlichen Generationen das erste Zelt aufschlug, ist unüberwindbar und kein Feind der bei klarem Verstand ist, würde jemals einen überstieg auch nur in Betracht ziehen. <br />
 <br />
Im Zentrum dessen was einst das erste Zelt des Stammes war, wurden Gebäude aus Sand und Stein gebaut. Es sind nur eine Handvoll, denn kaum ein Mitglied ihres einstigen Reitervolkes erwägt wahrhaftig in einem solchen Raum gefangen zu sein, wenn sie dem Schlafen unter freiem Himmel dessen vorziehen können. Zelte fächern sich Ringförmig um das größte dieser Gebäude, was unweigerlich als Zentrum zu kennzeichnen ist und auf dessen Weg er sich befindet. <br />
Eine Schaar Kinder kreuzt seinen Weg, Jungen wie Mädchen und ihr Lachen ist hell wie der Schlag einer Glocke, ihre Augen vor wilder Freude funkelnd und an seinen Lippen beginnt ein Lächeln zu zupfen das in seinem sorgfältig gestutzten Bart fast untergeht. <br />
Die wenigen Gebäude die errichtet wurden, dienen ihren Tieren bei schlechten Wettereinbrüchen als Schutz, ein weiteres wird für die Versammlungen genutzt, wenn diese nicht unter freiem Himmel stattfinden können und in den wenigen Fällen in denen der Schnee von den Gipfeln der Berge zu ihnen hinab getrieben wird und eben das Gebäude das dass Zentrum markiert. Der Ort der das ständige Zuhause ihrer Stammesmutter ist, der Priesterin die für Fruchtbarkeit und Mütterlichkeit steht, das Heiligste ihres Stammes ist und von jedem gleichermaßen verehrt wird. <br />
 <br />
Die wenigen Stufen die zu den Steinernen Mauern führen, fallen schnell seinen Zielgerichteten Schritten zum Opfer und er neigt gegenüber den beiden Wachen den Kopf als er sie erreicht. Zwei Frauen flankieren den Eingang des Heiligtums und ihre Waffen glänzen im Schein der Nachmittagsonne die polierten Brustpanzer werfen Reflektionen auf das umliegende Mauerwerk und auf ihre Umhänge in einem Rot das so dunkel ist das es an Blut erinnert. <br />
Respektvoll neigen sie den Kopf als sie ihn erblicken und die Türen schwingen auf. Er ist der Anführer ihres Stammes und hat eins ums andere Mal bewiesen das er diesem Platz mehr als würdig ist. Im Kampf gewann er diesen Platz, das Recht darauf zu führen und den Älteren unter ihnen ist noch immer gut in Erinnerung was er einst ihrem Stammesführer antat. Wie der junge Mann mit dem Gold im Haar, in Blut getaucht im Staub stand, in den Händen das Herz seines Gegners haltend. Diese Zeiten sind schon Jahre her, sein Haar wurde von Gold zu Silber, Falten gruben sich in sein einst ebenes Gesicht und doch ist er von allen unter ihnen der Stärkste, einem Anführer mehr als würdig. <br />
 <br />
Der Boden unter seinen Füßen ist aus Stein, glattpoliert und Schimmert sanft im Schein der Fackeln und Becken aus Kohle die die Wände säumen. Ruhig schreitet er zu dem großen Becken das den ersten Punkt seines Weges säumt. Es ist so groß das bequem ein Kind von zehn oder elf Sommern darin ausgestreckt liegen könnte und ist mit Kristallenem Wasser gefüllt. Blütenblätter schweben auf seiner Oberfläche und der schwache Duft von Zitronen und Rosen geht von ihm aus. Seine Hände, rau und schwielig vom Jahrelangen Gebrauch das Schwertes tauchen hinein und er wäscht sich routiniert Hände und Unterarme, bevor er sich die Stiefel abstreift und auch seine Füße mit dem Wasser benetzt. Der Umhang über seinen Schultern wird abgelegt und zu den Füßen des Beckens zusammengefaltet niedergelegt bevor er seinen Weg auf bloßen Sohlen fortsetzt.<br />
 <br />
Die Stille im Inneren ist fast allumfassend, nur das Knistern der Fackeln und Kohlebecken durchbricht sie und scheint wie ein weit entferntes Flüstern. Das Gebäude wurde aus dem Stein des Berges geformt zu dessen Füßen er ruht und direkt aus ihm herausgehauen und so sind die Wände im hinteren Teil des Heiligtums direkt aus dem Berg selbst geformt, auch wenn sie glattgeschliffen und poliert worden sind. Die Vorhalle die er betreten hat ist klein und es zweigen Gänge von ihr ab die tiefer in das Gebäude führen, hinein in das Heiligtum dessen ganzes Ausmaß nicht einmal der Anführer des Stammes kennt. Nur die Priesterin selbst und ihre wenigen Dienerinnen, ebenso wie die verstreuten Wachen wissen um die Geheimnisse des Gebäudes und die tiefsten sind nur allein der Priesterin vorgesehen. <br />
Das Wissen darum erfährt sie bereits als Kind und es ist Tradition das die Stammesmutter im Alter von kaum sechs Sommern von der vorgehenden Stammesmutter ausgewählt wird. Die Kriterien dafür, sind allein ihr bewusst und in den folgenden Jahren wird das Kind zu einer Novizin bevor es schließlich kaum nachdem sie das erste Mal geblutet hat, zur Priesterin gesalbt wird. <br />
Er wendet sich dem linken Gang zu und sein Weg führt ihn Steinerne Treppen hinauf, bis er schließlich in einen weiteren Gang biegt und sich vor ihm ein großer Glockenförmiger Raum öffnet. Eine Seite des Raumes ist hin zum Tal geöffnet und zwischen Seitenden Stofffetzten dringt das Sonnenlicht des Tages wie das Lachen von Kindern hinein. Der Boden ist mit Fellen, Decken und Kissen übersäht. Allessamt Opfergaben derjenigen die die Stammesmutter um ihren Segen erbitten um die Empfängnis eines Kindes oder aber um einen fähigen Mann. <br />
 <br />
Durch die Stammesmutter werden Ehen geschlossen, Kinder gesegnet und Gebete für eine reiche Ernte gesprochen. Einst als er mit dem kaum getrockneten Blut des besiegten Anführers auf seiner Haut, vor der damaligen Stammesmutter kniete um ihren Segen zu erhalten. Sprach sie von großen Taten die noch kommen würden und von einer noch größeren Ehre die ihm zu Teil werden würde, wenn die Zeit reif wäre. Leere Worte für den Einen doch für Darko sind sie mehr als dies, sie sind die Worte der Götter selbst denn kein anderes Mitglied ihres Stammes hat eine so tiefe Verbindung zu ihnen wie die Stammesmutter.<br />
Jahre sind verstrichen und doch scheint ihm, liegt eines dieser Ehren noch vor ihm und er wird sich erneut gegenüber seinem Stamm und vor allem vor der Stammesmutter selbst beweisen müssen. <br />
Die Vorhänge aus schimmernder Seide in den Farben der Sonne, die im hinteren Teil des Raumes liegen bewegen sich. Ein sanftes Lachen dringt an seine Ohren, so Glockenhell wie Vogelgezwitscher, das Klingeln von kleinen Glöckchen und gedämpfte Schritte auf von Decken bedecktem Böden, bevor er zwischen den Seidenen Vorhängen einen Blick auf seine Trägerin erhaschen kann. <br />
Das erste was er sieht ist das aufblitzen von Sonnengeküsten Strähnen, langen Haares in das kleine Perlen und Glöckchen eingewebt wurden, dann ein blasser Streifen fahler Haut der zwischen Blutroten Schichten Seide hervorlugt und der funkelnde Schein von blauen Augen.<br />
 <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Darko!“</span> sein Name rollt von ihren Lippen, lieblich sanft und scheinen ihm wie eine ferne Liebkosung auf seiner Haut. Fast unbemerkt richtet er sich noch ein Stück weiter auf, straft die breiten Schultern und neigt den Kopf in einer Respektvollen Geste. Schritte nähern sich und dann tritt die junge Frau vollständig in sein Sichtfeld. <br />
Sie ist jung, kaum zwanzig Sommer hat sie gesehen und doch weiß er es besser als sich davon täuschen zu lassen, denn in ihren Augen liegt viel mehr ihr wirkliches Alter glauben lässt. Ihr Haar ist offen und fällt ihr in sanften Locken fast bis zu den sanft gerundeten Hüften. Das Gewand das sie trägt, aus  Schichten um Schichten hauchzarter Seide und umschließt ihre zarte Gestalt ebenso wie sie sie kaum wirklich zu zeigen vermag. Das Lächeln auf ihren Lippen ist klein und zart und doch kann er deutlich den sanften Schimmer der Röte auf ihren blassen Wangen erblicken und er weiß das dies kaum von der Wärme des Raumes kommen kann. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Kommst du wieder um mich zu umwerben?“</span> ihre Stimme ist amüsiert aber er glaubt darin etwas zu vernehmen das viel tiefer geht oder aber vielleicht erhofft er es sich auch nur. <br />
Seine Lippen verziehen sich zu einem kleinen Lächeln und er neigt kapitulierend das Haupt ,,Es scheint mir das das ich fast berechnend werde!“ spricht er mit leiser, grollender Stimme und trifft den Blick ihrer Augen die ihn immer an einen Sommerhimmel erinnern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Von schönen Dingen und dem Duft des Sommers</div>
<br />
Das Wetter ist in diesen Tagen des Jahres mild, die Gräser unter seinen Füßen neigen sich im lauen Wind der von den hohen Bergen hinabweht und den Duft des nahen Sommers mit sich bringt. Es ist eine Zeit des Überflusses, der Völlerei und eine in denen Hochzeiten geschlossen und Kinder geboren werden. Das Tal indem sich sein Stamm schon seit Generationen niedergelassen hat, liegt zwischen zerklüfteten Bergen deren höchster Gipfel stets von Wolken vergangen zu sein scheint. An seinem Fuß ruht das Zentrum der Götter, der Ort an dem die Priester seines Stammes ihre Opfer bringen und um die Gnade derer Bitten die über allem stehen. <br />
Abseits des Tals, hinter dem befestigten und bewachten Zugang zum Stamm liegen dichte Wälder, kristallene Flüsse und Seen und Felder deren Ernten immer reich sind. Jenseits dessen erstreckt sich eine Wüste, die so weit reicht das ein Reiter zehn Tage und zehn Nächte benötigt um mit einem stetig galoppierenden Pferd hindurchzureiten. Jede wirklich größere Armee die es wagen wurde ihren Stamm anzugreifen, ihre Schätze zu stehlen und ihr Heiligstes zu schänden würden es kaum durch die flimmernde Hitze des Sandes schaffen. Die Bergkette an dessen Fuß einst ihr Stammvater vor unendlichen Generationen das erste Zelt aufschlug, ist unüberwindbar und kein Feind der bei klarem Verstand ist, würde jemals einen überstieg auch nur in Betracht ziehen. <br />
 <br />
Im Zentrum dessen was einst das erste Zelt des Stammes war, wurden Gebäude aus Sand und Stein gebaut. Es sind nur eine Handvoll, denn kaum ein Mitglied ihres einstigen Reitervolkes erwägt wahrhaftig in einem solchen Raum gefangen zu sein, wenn sie dem Schlafen unter freiem Himmel dessen vorziehen können. Zelte fächern sich Ringförmig um das größte dieser Gebäude, was unweigerlich als Zentrum zu kennzeichnen ist und auf dessen Weg er sich befindet. <br />
Eine Schaar Kinder kreuzt seinen Weg, Jungen wie Mädchen und ihr Lachen ist hell wie der Schlag einer Glocke, ihre Augen vor wilder Freude funkelnd und an seinen Lippen beginnt ein Lächeln zu zupfen das in seinem sorgfältig gestutzten Bart fast untergeht. <br />
Die wenigen Gebäude die errichtet wurden, dienen ihren Tieren bei schlechten Wettereinbrüchen als Schutz, ein weiteres wird für die Versammlungen genutzt, wenn diese nicht unter freiem Himmel stattfinden können und in den wenigen Fällen in denen der Schnee von den Gipfeln der Berge zu ihnen hinab getrieben wird und eben das Gebäude das dass Zentrum markiert. Der Ort der das ständige Zuhause ihrer Stammesmutter ist, der Priesterin die für Fruchtbarkeit und Mütterlichkeit steht, das Heiligste ihres Stammes ist und von jedem gleichermaßen verehrt wird. <br />
 <br />
Die wenigen Stufen die zu den Steinernen Mauern führen, fallen schnell seinen Zielgerichteten Schritten zum Opfer und er neigt gegenüber den beiden Wachen den Kopf als er sie erreicht. Zwei Frauen flankieren den Eingang des Heiligtums und ihre Waffen glänzen im Schein der Nachmittagsonne die polierten Brustpanzer werfen Reflektionen auf das umliegende Mauerwerk und auf ihre Umhänge in einem Rot das so dunkel ist das es an Blut erinnert. <br />
Respektvoll neigen sie den Kopf als sie ihn erblicken und die Türen schwingen auf. Er ist der Anführer ihres Stammes und hat eins ums andere Mal bewiesen das er diesem Platz mehr als würdig ist. Im Kampf gewann er diesen Platz, das Recht darauf zu führen und den Älteren unter ihnen ist noch immer gut in Erinnerung was er einst ihrem Stammesführer antat. Wie der junge Mann mit dem Gold im Haar, in Blut getaucht im Staub stand, in den Händen das Herz seines Gegners haltend. Diese Zeiten sind schon Jahre her, sein Haar wurde von Gold zu Silber, Falten gruben sich in sein einst ebenes Gesicht und doch ist er von allen unter ihnen der Stärkste, einem Anführer mehr als würdig. <br />
 <br />
Der Boden unter seinen Füßen ist aus Stein, glattpoliert und Schimmert sanft im Schein der Fackeln und Becken aus Kohle die die Wände säumen. Ruhig schreitet er zu dem großen Becken das den ersten Punkt seines Weges säumt. Es ist so groß das bequem ein Kind von zehn oder elf Sommern darin ausgestreckt liegen könnte und ist mit Kristallenem Wasser gefüllt. Blütenblätter schweben auf seiner Oberfläche und der schwache Duft von Zitronen und Rosen geht von ihm aus. Seine Hände, rau und schwielig vom Jahrelangen Gebrauch das Schwertes tauchen hinein und er wäscht sich routiniert Hände und Unterarme, bevor er sich die Stiefel abstreift und auch seine Füße mit dem Wasser benetzt. Der Umhang über seinen Schultern wird abgelegt und zu den Füßen des Beckens zusammengefaltet niedergelegt bevor er seinen Weg auf bloßen Sohlen fortsetzt.<br />
 <br />
Die Stille im Inneren ist fast allumfassend, nur das Knistern der Fackeln und Kohlebecken durchbricht sie und scheint wie ein weit entferntes Flüstern. Das Gebäude wurde aus dem Stein des Berges geformt zu dessen Füßen er ruht und direkt aus ihm herausgehauen und so sind die Wände im hinteren Teil des Heiligtums direkt aus dem Berg selbst geformt, auch wenn sie glattgeschliffen und poliert worden sind. Die Vorhalle die er betreten hat ist klein und es zweigen Gänge von ihr ab die tiefer in das Gebäude führen, hinein in das Heiligtum dessen ganzes Ausmaß nicht einmal der Anführer des Stammes kennt. Nur die Priesterin selbst und ihre wenigen Dienerinnen, ebenso wie die verstreuten Wachen wissen um die Geheimnisse des Gebäudes und die tiefsten sind nur allein der Priesterin vorgesehen. <br />
Das Wissen darum erfährt sie bereits als Kind und es ist Tradition das die Stammesmutter im Alter von kaum sechs Sommern von der vorgehenden Stammesmutter ausgewählt wird. Die Kriterien dafür, sind allein ihr bewusst und in den folgenden Jahren wird das Kind zu einer Novizin bevor es schließlich kaum nachdem sie das erste Mal geblutet hat, zur Priesterin gesalbt wird. <br />
Er wendet sich dem linken Gang zu und sein Weg führt ihn Steinerne Treppen hinauf, bis er schließlich in einen weiteren Gang biegt und sich vor ihm ein großer Glockenförmiger Raum öffnet. Eine Seite des Raumes ist hin zum Tal geöffnet und zwischen Seitenden Stofffetzten dringt das Sonnenlicht des Tages wie das Lachen von Kindern hinein. Der Boden ist mit Fellen, Decken und Kissen übersäht. Allessamt Opfergaben derjenigen die die Stammesmutter um ihren Segen erbitten um die Empfängnis eines Kindes oder aber um einen fähigen Mann. <br />
 <br />
Durch die Stammesmutter werden Ehen geschlossen, Kinder gesegnet und Gebete für eine reiche Ernte gesprochen. Einst als er mit dem kaum getrockneten Blut des besiegten Anführers auf seiner Haut, vor der damaligen Stammesmutter kniete um ihren Segen zu erhalten. Sprach sie von großen Taten die noch kommen würden und von einer noch größeren Ehre die ihm zu Teil werden würde, wenn die Zeit reif wäre. Leere Worte für den Einen doch für Darko sind sie mehr als dies, sie sind die Worte der Götter selbst denn kein anderes Mitglied ihres Stammes hat eine so tiefe Verbindung zu ihnen wie die Stammesmutter.<br />
Jahre sind verstrichen und doch scheint ihm, liegt eines dieser Ehren noch vor ihm und er wird sich erneut gegenüber seinem Stamm und vor allem vor der Stammesmutter selbst beweisen müssen. <br />
Die Vorhänge aus schimmernder Seide in den Farben der Sonne, die im hinteren Teil des Raumes liegen bewegen sich. Ein sanftes Lachen dringt an seine Ohren, so Glockenhell wie Vogelgezwitscher, das Klingeln von kleinen Glöckchen und gedämpfte Schritte auf von Decken bedecktem Böden, bevor er zwischen den Seidenen Vorhängen einen Blick auf seine Trägerin erhaschen kann. <br />
Das erste was er sieht ist das aufblitzen von Sonnengeküsten Strähnen, langen Haares in das kleine Perlen und Glöckchen eingewebt wurden, dann ein blasser Streifen fahler Haut der zwischen Blutroten Schichten Seide hervorlugt und der funkelnde Schein von blauen Augen.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Darko!“</span> sein Name rollt von ihren Lippen, lieblich sanft und scheinen ihm wie eine ferne Liebkosung auf seiner Haut. Fast unbemerkt richtet er sich noch ein Stück weiter auf, straft die breiten Schultern und neigt den Kopf in einer Respektvollen Geste. Schritte nähern sich und dann tritt die junge Frau vollständig in sein Sichtfeld. <br />
Sie ist jung, kaum zwanzig Sommer hat sie gesehen und doch weiß er es besser als sich davon täuschen zu lassen, denn in ihren Augen liegt viel mehr ihr wirkliches Alter glauben lässt. Ihr Haar ist offen und fällt ihr in sanften Locken fast bis zu den sanft gerundeten Hüften. Das Gewand das sie trägt, aus  Schichten um Schichten hauchzarter Seide und umschließt ihre zarte Gestalt ebenso wie sie sie kaum wirklich zu zeigen vermag. Das Lächeln auf ihren Lippen ist klein und zart und doch kann er deutlich den sanften Schimmer der Röte auf ihren blassen Wangen erblicken und er weiß das dies kaum von der Wärme des Raumes kommen kann. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Kommst du wieder um mich zu umwerben?“</span> ihre Stimme ist amüsiert aber er glaubt darin etwas zu vernehmen das viel tiefer geht oder aber vielleicht erhofft er es sich auch nur. <br />
Seine Lippen verziehen sich zu einem kleinen Lächeln und er neigt kapitulierend das Haupt ,,Es scheint mir das das ich fast berechnend werde!“ spricht er mit leiser, grollender Stimme und trifft den Blick ihrer Augen die ihn immer an einen Sommerhimmel erinnern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Don´t you think, that love is the most powerful Art of the world?]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=13</link>
			<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 22:31:19 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=19">Anna</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=13</guid>
			<description><![CDATA[Tief waren ihre Atemzüge, als ihre sinnlichen Augen sich auf die Uhr richteten. Sie wäre schon LÄNGST inmitten eines Dates gewesen, wenn ihr bescheidener Chef sie nicht den ganzen Mist aufgebrummt hätte und somit auch noch drohte ihr das Gehalt zu kürzen, wenn sie die Arbeiten ihrer kleinen Schülerinnen und Schülern nicht fertig bewerten würde. Und ja, es fiel ihr schwer ihm abzusagen und hatte auch ausführlich erklärt, dass ihr Chef ein Choleriker war und ihr die Pläne vermiest hatte und sich unglaublich dafür entschuldigen würde, weil die Arbeiten von mehr als 3 Klassen durchgesehen werden mussten und sie anscheinend die einzige war, die die Kompetenz dazu hatte. Das war auch so typisch... da kam sie jemanden endlich mal näher und es war erst eine Woche her wo sie ihn geküsst hatte und... förmlich wegschmolz, weil er so charmant und unglaublich gebildet war. Seine Tochter Natascha war ein kleiner süßer Engel und ein sehr schlaues Mädchen. Sie hatte sie echt ins Herz geschlossen und es war, als würde sie sich von Tag zu Tag immer mehr in ihn und sie verlieben. Auch wenn sie eher eine ärmliche Frau war und auf jeden Cent angewiesen war, versuchte sie ihr bestes um ihn zu gefallen und nicht weil er reich war und sie eine Aussicht auf ein besseres Leben hätte - nein. Sie wollte ihn gefallen, weil er ihr Herz erobert hatte, seither er erstmals sich als Vater von Natascha vorstellte. Es war... irgendwie als wäre das Schicksal diesmal ihr wohlgesonnen und ein Jackpot gelandet - denn wann begegnete man jemanden, der so intelligent und kultiviert war wie eben Roman? Seeeeeeeeeeeehr selten - aber naja - einige schienen dennoch zu versuchen ihr das Leben so schwer wie eben nötig zu machen, wie ihr Chef, ihre versnobten Arbeitskollegen, die meinten dass Leistung durch harte Disziplin vollbracht werden kann und sie, Anna, die die beste ihres Fachs war, das Gesicht der Schule mit ihrer spielerischen Art und Weise den Kindern Fantasy und Werte zu vermitteln verfälschte. Dabei war doch dieser ganze Elite Laden eine einzige Verfälschung, vor allem dass die Kinder so fürchterlich gedrillt wurden, als ob sie bei den Navy Seals wären... das konnte sie nicht ab. Rebellierte Anna anhand ihrer Unterrichtsmethoden? Vielleicht... aber sie wusste auch, dass es wichtig war sich auszudrücken und die Persönlichkeit zu entfalten. Sonst... würden nur Kinder herangezogen werden, denen man ihre Flügel und ihre Fantasie raubte und sich zu Personen entweickelten, die vielleicht vergessen hatten auch zu träumen.<br />
<br />
Anna wusste zu gut, was das für ein Gefühl war... und solange sie hier unterrichtete, würde sie auch alles dafür tun dass Kinder wie Natascha auch erlaubt waren zu träumen und sich zu entfalten. Sicherlich war das einer der Kriterien die Romans Interesse geweckt hatten... es schmeichelte daher Anna sehr, dass Natascha sie sehr gern hatte und auch anscheinend viel ihren Vater über sie erzählte.<br />
"Na toll... da habe ich die Chance Roman zu sehen und man versaut mir das..." Sie wollte auch nicht dass Roman zu lange warten musste und dass sie das Date vielleicht verschieben sollten. Eine Antwort kam aber von Roman nicht und das machte sie etwas traurig, weil er sicherlich total sauer oder gekränkt war. Seufzend erhob sie sich von ihrem Schreibtisch, schaltete die JBL ein und machte einfach über ihr Smartphone Chopin an und band ihr Haar zurecht, schob die einzeltische zur Seite und stellte sich ein Malgestell auf, wo sie auch ein zunächst leeres Bild hinstellte und ihren abgesessenen Ledersessel inmitten des Raums schob und positionierte. Sie hob den Daumen, maß per Gefühl die Entfernung ab und begann schließlich die Farben auszuwählen, die sie eben brauchte um anzufangen. Sie vermisste Roman sehr... sie wollte ihn unbedingt daten, aber es war schon 22:30 Uhr und sicherlich war das viel zu spät und er würde sicherlich schon schlafen. Anna war bescheiden und hielt oft ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurück, das war eben ein kleiner Wesenszug von ihr, weil sie sich nicht als etwas Besonderes sah. Sie war, zumindest war es in ihrer Seele verankert, eine hochgebildete, unscheinbare Frau, die ihre Gefühle besonders stark in der Kunst selbst ausdrückte. Sie atmete tief durch, als sie alle Farben perfekt gemischt hatte und schloss die Augen um sich vollkommen zu verlieren. Anna liebte es in der Kunst zu versinken, liebte es ungemein einfach die Gefühle in Farben auszudrücken und manchmal - so wie jetzt, verlor sie sich und setzte den ersten Pinselstrich an. Konzentriert wurde das leere weiß zu einer recht angenehmen Farbkonstellation besetzt - zunächst erkannte man nichts dahinter, dann aber erkannte man schon die Gestalt eines Mannes, mit einem Glas in der linken und eine glühende Zigarette zur linken, der entspannt auf einem eleganten Sessel sitzt und seine Polarwolfaugen und das charmante Gesicht sich langsam aber sicher erkennbar machte. Vertieft und in Farben bekleckert verlor sie alles um sich herum und hatte diese verbissene Vorstellung im Kopf, dass sie explizit Roman portraitierte in einer Weise, die wahrscheinlich niemand sehen würde... Die Zeit verging und sie seufzte, als sie Roman so perfekt hinbekommen hatte, als wäre es fotografiert.<br />
"Haaah... ich wünschte ich könnte dich sehen." Murmelte sie gefrustet und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn, wo sich versehentlich ein wenig die Farbe verteilte. Und sie dann kurz zu ihrer Tasche schaute. Dabei hatte sie doch sogar ein 120 Dollar Kleid besorgt und auch ein wenig reizwäsche - ging sie in die Vollen? Nun ja, sicher war sicher - so dachte sie zumindest und bei dem Gedanken Roman zu berühren und auch in allen Sinnen aufzunehmen ließ ihr die Schamesröte ins Gesicht schnellen. Das Herz schlug wild in ihrer Brust und sie schluckte schwer. Er wusste dass sie Jungfrau war und doch... war ihre Neugier immens groß... Ob er ihr böse war? Sie hatte wieder sich ertappt auf ihr Handy zu schauen und gab einen Seufzer von sich.<br />
"Was kann ich nur tun... um das wieder gut zu machen?"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tief waren ihre Atemzüge, als ihre sinnlichen Augen sich auf die Uhr richteten. Sie wäre schon LÄNGST inmitten eines Dates gewesen, wenn ihr bescheidener Chef sie nicht den ganzen Mist aufgebrummt hätte und somit auch noch drohte ihr das Gehalt zu kürzen, wenn sie die Arbeiten ihrer kleinen Schülerinnen und Schülern nicht fertig bewerten würde. Und ja, es fiel ihr schwer ihm abzusagen und hatte auch ausführlich erklärt, dass ihr Chef ein Choleriker war und ihr die Pläne vermiest hatte und sich unglaublich dafür entschuldigen würde, weil die Arbeiten von mehr als 3 Klassen durchgesehen werden mussten und sie anscheinend die einzige war, die die Kompetenz dazu hatte. Das war auch so typisch... da kam sie jemanden endlich mal näher und es war erst eine Woche her wo sie ihn geküsst hatte und... förmlich wegschmolz, weil er so charmant und unglaublich gebildet war. Seine Tochter Natascha war ein kleiner süßer Engel und ein sehr schlaues Mädchen. Sie hatte sie echt ins Herz geschlossen und es war, als würde sie sich von Tag zu Tag immer mehr in ihn und sie verlieben. Auch wenn sie eher eine ärmliche Frau war und auf jeden Cent angewiesen war, versuchte sie ihr bestes um ihn zu gefallen und nicht weil er reich war und sie eine Aussicht auf ein besseres Leben hätte - nein. Sie wollte ihn gefallen, weil er ihr Herz erobert hatte, seither er erstmals sich als Vater von Natascha vorstellte. Es war... irgendwie als wäre das Schicksal diesmal ihr wohlgesonnen und ein Jackpot gelandet - denn wann begegnete man jemanden, der so intelligent und kultiviert war wie eben Roman? Seeeeeeeeeeeehr selten - aber naja - einige schienen dennoch zu versuchen ihr das Leben so schwer wie eben nötig zu machen, wie ihr Chef, ihre versnobten Arbeitskollegen, die meinten dass Leistung durch harte Disziplin vollbracht werden kann und sie, Anna, die die beste ihres Fachs war, das Gesicht der Schule mit ihrer spielerischen Art und Weise den Kindern Fantasy und Werte zu vermitteln verfälschte. Dabei war doch dieser ganze Elite Laden eine einzige Verfälschung, vor allem dass die Kinder so fürchterlich gedrillt wurden, als ob sie bei den Navy Seals wären... das konnte sie nicht ab. Rebellierte Anna anhand ihrer Unterrichtsmethoden? Vielleicht... aber sie wusste auch, dass es wichtig war sich auszudrücken und die Persönlichkeit zu entfalten. Sonst... würden nur Kinder herangezogen werden, denen man ihre Flügel und ihre Fantasie raubte und sich zu Personen entweickelten, die vielleicht vergessen hatten auch zu träumen.<br />
<br />
Anna wusste zu gut, was das für ein Gefühl war... und solange sie hier unterrichtete, würde sie auch alles dafür tun dass Kinder wie Natascha auch erlaubt waren zu träumen und sich zu entfalten. Sicherlich war das einer der Kriterien die Romans Interesse geweckt hatten... es schmeichelte daher Anna sehr, dass Natascha sie sehr gern hatte und auch anscheinend viel ihren Vater über sie erzählte.<br />
"Na toll... da habe ich die Chance Roman zu sehen und man versaut mir das..." Sie wollte auch nicht dass Roman zu lange warten musste und dass sie das Date vielleicht verschieben sollten. Eine Antwort kam aber von Roman nicht und das machte sie etwas traurig, weil er sicherlich total sauer oder gekränkt war. Seufzend erhob sie sich von ihrem Schreibtisch, schaltete die JBL ein und machte einfach über ihr Smartphone Chopin an und band ihr Haar zurecht, schob die einzeltische zur Seite und stellte sich ein Malgestell auf, wo sie auch ein zunächst leeres Bild hinstellte und ihren abgesessenen Ledersessel inmitten des Raums schob und positionierte. Sie hob den Daumen, maß per Gefühl die Entfernung ab und begann schließlich die Farben auszuwählen, die sie eben brauchte um anzufangen. Sie vermisste Roman sehr... sie wollte ihn unbedingt daten, aber es war schon 22:30 Uhr und sicherlich war das viel zu spät und er würde sicherlich schon schlafen. Anna war bescheiden und hielt oft ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurück, das war eben ein kleiner Wesenszug von ihr, weil sie sich nicht als etwas Besonderes sah. Sie war, zumindest war es in ihrer Seele verankert, eine hochgebildete, unscheinbare Frau, die ihre Gefühle besonders stark in der Kunst selbst ausdrückte. Sie atmete tief durch, als sie alle Farben perfekt gemischt hatte und schloss die Augen um sich vollkommen zu verlieren. Anna liebte es in der Kunst zu versinken, liebte es ungemein einfach die Gefühle in Farben auszudrücken und manchmal - so wie jetzt, verlor sie sich und setzte den ersten Pinselstrich an. Konzentriert wurde das leere weiß zu einer recht angenehmen Farbkonstellation besetzt - zunächst erkannte man nichts dahinter, dann aber erkannte man schon die Gestalt eines Mannes, mit einem Glas in der linken und eine glühende Zigarette zur linken, der entspannt auf einem eleganten Sessel sitzt und seine Polarwolfaugen und das charmante Gesicht sich langsam aber sicher erkennbar machte. Vertieft und in Farben bekleckert verlor sie alles um sich herum und hatte diese verbissene Vorstellung im Kopf, dass sie explizit Roman portraitierte in einer Weise, die wahrscheinlich niemand sehen würde... Die Zeit verging und sie seufzte, als sie Roman so perfekt hinbekommen hatte, als wäre es fotografiert.<br />
"Haaah... ich wünschte ich könnte dich sehen." Murmelte sie gefrustet und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn, wo sich versehentlich ein wenig die Farbe verteilte. Und sie dann kurz zu ihrer Tasche schaute. Dabei hatte sie doch sogar ein 120 Dollar Kleid besorgt und auch ein wenig reizwäsche - ging sie in die Vollen? Nun ja, sicher war sicher - so dachte sie zumindest und bei dem Gedanken Roman zu berühren und auch in allen Sinnen aufzunehmen ließ ihr die Schamesröte ins Gesicht schnellen. Das Herz schlug wild in ihrer Brust und sie schluckte schwer. Er wusste dass sie Jungfrau war und doch... war ihre Neugier immens groß... Ob er ihr böse war? Sie hatte wieder sich ertappt auf ihr Handy zu schauen und gab einen Seufzer von sich.<br />
"Was kann ich nur tun... um das wieder gut zu machen?"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein eingemauertes Herz]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=11</link>
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 15:26:35 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=17">Lyris</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=11</guid>
			<description><![CDATA[Ein Jahr war fast vergangen und die junge Lyris hatte es immer noch nicht geschafft ihren ehrenwerten Ehemann einen Nachfolger zu schenken. Es setzte die 22 Jährige immens unter Druck, tat alles um ihm gerecht zu werden... sie schliefen so oft miteinander und doch kam es nie dazu, dass sie ein Kind unter ihrem Herzen tragen konnte. Wie konnte das sein? Was machte sie falsch? Diese Fragen betrübten Lyris enorm, ebenso die Tatsache, dass sie langsam die Furcht vor ihren Manne verlor - gewiss zwar nicht die Furcht davor von ihm eines Tages umgebracht zu werden, doch war sie ihn hörig, sittsam und gehorsam. Sie tat alles für ihn, für sein Wohlbefinden und ordnete sich ihm unter, so wie es sich gehörte. Da all ihre Verpflichtungen des Tages erledigt waren, saß sie auf einem Sessel, wo man von dort aus in die schönen Gärten des Anwesens blicken konnte und schaute in die Ferne. Das blonde Haar lag offen auf ihren Schultern, die Kleidung edel und doch schmeichelhaft schmiegte diese sich mit einem hauch von dunkelviolett und schwarz ihren zierlichen, wenn schon gebrechlichen Körper... eine Hand ruhte auf ihren Unterbauch und streichelte diesen. Sie wollte ihn ein Kind schenken... sie seiner würdig sein und stets bemüht es auch zu sein. Wenn man bedachte welch große Furcht Lyris vor ihm gehabt hatte, als sie dazu gezwungen wurde ihn zu ehelichen. Die Angst vor der ersten Nacht... und doch überraschte er sie, wusste wie man sie berühren musste, wie man sie für das Erzeugen von Kindern vorbereitete. Und immerzu, wenn sie miteinander verschmolzen, verliebte sich Lyris immer mehr und mehr in ihm, wenngleich das Wort Liebe stets unausgesprochen blieb. Sie schloss die Augen, seufzte schwermütig in den Liebeskummer hinein und strich mit den Fingerkuppen entlang ihres bleichen Halses, stellte sich Tywin vor, wie er sie dort berührte und küsste. Dann ließ sie die Hand wieder sinken und kuschelte sich etwas in den Sessel hinein - denn sie war sehr erschöpft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Jahr war fast vergangen und die junge Lyris hatte es immer noch nicht geschafft ihren ehrenwerten Ehemann einen Nachfolger zu schenken. Es setzte die 22 Jährige immens unter Druck, tat alles um ihm gerecht zu werden... sie schliefen so oft miteinander und doch kam es nie dazu, dass sie ein Kind unter ihrem Herzen tragen konnte. Wie konnte das sein? Was machte sie falsch? Diese Fragen betrübten Lyris enorm, ebenso die Tatsache, dass sie langsam die Furcht vor ihren Manne verlor - gewiss zwar nicht die Furcht davor von ihm eines Tages umgebracht zu werden, doch war sie ihn hörig, sittsam und gehorsam. Sie tat alles für ihn, für sein Wohlbefinden und ordnete sich ihm unter, so wie es sich gehörte. Da all ihre Verpflichtungen des Tages erledigt waren, saß sie auf einem Sessel, wo man von dort aus in die schönen Gärten des Anwesens blicken konnte und schaute in die Ferne. Das blonde Haar lag offen auf ihren Schultern, die Kleidung edel und doch schmeichelhaft schmiegte diese sich mit einem hauch von dunkelviolett und schwarz ihren zierlichen, wenn schon gebrechlichen Körper... eine Hand ruhte auf ihren Unterbauch und streichelte diesen. Sie wollte ihn ein Kind schenken... sie seiner würdig sein und stets bemüht es auch zu sein. Wenn man bedachte welch große Furcht Lyris vor ihm gehabt hatte, als sie dazu gezwungen wurde ihn zu ehelichen. Die Angst vor der ersten Nacht... und doch überraschte er sie, wusste wie man sie berühren musste, wie man sie für das Erzeugen von Kindern vorbereitete. Und immerzu, wenn sie miteinander verschmolzen, verliebte sich Lyris immer mehr und mehr in ihm, wenngleich das Wort Liebe stets unausgesprochen blieb. Sie schloss die Augen, seufzte schwermütig in den Liebeskummer hinein und strich mit den Fingerkuppen entlang ihres bleichen Halses, stellte sich Tywin vor, wie er sie dort berührte und küsste. Dann ließ sie die Hand wieder sinken und kuschelte sich etwas in den Sessel hinein - denn sie war sehr erschöpft.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Goldenes Brokat und blutendes Herz]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=10</link>
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:49:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=14">Tywin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=10</guid>
			<description><![CDATA[Tywin Lennister versucht die aufwallenden Kopfschmerzen hinter seinen Schläfen zu ignorieren, die sich wie dunkle Wolken als Stummer Bote eines herannahenden Sturms bereits seit den frühen Morgenstunden manifestiert haben. Es gelingt ihm nur bedingt und so richtet er seine Aufmerksamkeit stattdessen wieder auf den jungen Mann der im Namen seines Hauses seine Anliegen vorbringt. <br />
König Robert hält Hof, nur das sich der, vom Alkohol und Huren fett gewordene König heute erneut rar macht. Bereits bevor die Sonne über die Zinnen der Roten Feste kroch, erschien ein Bote vor Tywins Schlafgemach um ihn mit leiser Stimme darüber zu unterrichten, das der König für die heutige Gerichtssitzung unpässlich wäre. Eine schwacher Versuch sich der Autorität seiner Hand zu entziehen, um seine Gedanken von einem erhöhten Genuss Dornischen Starkweins zu klären, bevor er am Abend einen Ball zur Ehren einer erfolgreichen Jagdsession abhalten wird. Tywin hat den Diener fortgeschickt, bevor ihn ein letzter Blick auf die Wärme seines Bettes und seiner jungen Frau, dazu veranlasste sich den Belangen des Reiches zu widmen. <br />
Als die Hand des Königs ist es eine seiner Pflichten, wenn auch keine wirklich unliebsame. Es ist nicht das erste Mal und es wird auch nicht das letzte sein und während Robert Baratheon sich stets über den unbequemen Sitz und die Spitzen Klingen des Eisernen Throns beschwert, ist es für Tywin fast zu einem Zufluchtsort geworden. <br />
Seine hochgewachsene Gestalt sitzt gerade und ruhig auf dem Sitz des Eisernen Throns, der Rücken gerade und die Schultern zurückgezogen während die Höhe des Podiums ihn viel größer erscheinen lässt als er es sowieso schon war. Sein linkes Bein ist fest auf der Erde verankert während sein rechtes ein wenig lockerer, ein wenig ausgestreckt vor ihm ruht. Seine rechte Hand ruht locker auf der Lehne des Stuhles, seine Finger wissen schon lange wo er sie ablegen muss, ohne sich an den noch immer Scharfen Klingen zu schneiden, seine linke ruht locker auf seinem Oberschenkel.<br />
Er ist an diesem Tag ganz in Schwarz und Dunkelrot gekleidet, nur das blond seines Haares zeugt von seiner Abstammung und die goldene Nadel auf seiner Brust, dort wo sie über seinem Herzen ruht und ihn als Hand des Königs auszeichnet, ebenso wie der Knauf seines Schwertes das zusammen mit einem Dolch an seiner Hüfte ruht. Das Schwert, ein Zweihänder mit einem brüllenden Löwenkopf aus Gold an seinem Knauf gehörte eins seinem Vater und davor seinem Großvater, es wird schon seit Generationen im Hause Lennister vom Vater an den ältesten Sohn weitergeben. Einst hätte es Jamie erben sollen als sein ältestes Kind und sein rechtmäßiger Erbe, doch dies ist nicht mehr möglich, wird es nie wieder sein.<br />
Niemand am Hof wagt das auszusprechen was so viele bereits denken, was so viele bereits wissen. Robert Baratheon mag der König sein aber der Mann der die Sieben Königslande wirklich regiert ist seine Hand. Tywin Lennister ist in diesem Augenblick mehr König als es der andere Mann jemals gewesen war und dies liegt nicht nur an der stählernen Aura, die aus jeder Pore seines Körpers zu sickern scheint wie Blutstropfen aus einer frischen Wunde. Er schnitt sich nie an den Schwertern aus dem der Eiserne Thron bestand, nicht wie seine unzähligen Vorgänger als ob der Thron selbst ihn als seinen Rechtmäßigen Herrscher akzeptieren würde. Es brauch keine Krone um sich der Loyalität oder dem Respekt der Lords sicher zu sein und dies tut Tywin in jedem seiner Atemzüge. Er ist ebenso gefürchtet wie respektiert und wer keines davon tut, hasst ihn mit gewissenhafter Inbrunst.<br />
Dem Mann ist es gleichgültig, nicht mehr zählt für ihn als die Familie und sein Name der überdauern soll, noch mehr als Tausend Jahre wenn er ein Mitspracherecht hätte. Sein grün-goldener Blick schweift von dem jungen Lordling fort, es ist einer von Eddard Starks Bannermännern, es gibt Probleme im Norden der anscheinend selbst der Könige des Wölfe nicht Herr zu werden scheint.<br />
Seine Augen wandern über die Lords und Ladys die sich zu diesem Anlass im Thronsaal eingefunden haben, einige wollen erfahren was die Hand des Königs spricht, andere wollen nur gesehen werden und wiederum andere hoffen auf seine Gunst. Tywin interessiert sich nicht für sie, sie sind Schafe in seinen Augen und um was muss sich ein Löwe weniger kümmern als um Schafe?<br />
Sein suchender Blickt findet sie schließlich zwischen Margaery Tyrell und Jeany Stone, einem von Robert Baratheons Bastarden den er erlaubt am Hof zu leben.<br />
<br />
Lady Aelis Lennister sitzt mit geradem Rücken zwischen den beiden anderen Frauen, die Hände sittsam im Schoß ruhend und den Blick auf ihn gerichtet. Ihr Kleid ist heute mehr Lennister als an anderen Tagen, vollständig Rot und Gold und zeigt offen zu welchem Haus sie gehört. Ihr Haar ist zu einem einfachen Zopf geflochten, und windet sich wie eine weißhäutige Schlange über ihre Schulter, er fällt ihr bis zur Taille und für einen Augenblick bleibt sein Blick an dem hängen was bereits jetzt schon lange kein Geheimnis mehr wäre, hätte ihr Körper es länger gehalten. Es dauerte länger als er hoffte, aber weit kürzer als er annahm und er war beruhigt als sie ihm sagte was Maester Pycelle ihr bestätigte. Nur zwei Tage danach weckte ihr Wimmer ihn aus dem Schlaf und das Blut das zwischen ihren Beinen hervor sickerte lies sein Herz schneller schlagen. Sie verlor das Kind und damit ein Stück seiner Hoffnung auf einen Erben, aber laut dem Zitadellenmaester ist es keine Seltenheit für junge Frauen. Tywin ist versucht ihm zu glauben, der fade Geschmack auf seiner Zunge bleibt trotzdem bestehen, auch wenn er versucht ihr keinen Zorn entgegen zu bringen. <br />
Fünf Mondumdrehungen sind vergangen seitdem sich die Laken mit ihrem Blut rot färbten, sie war zittrig und ängstlich seinem Urteil gegenüber aber Tywin verlor nie ein strafendes Wort, wie könnte er wenn er sich sicher ist das sie nicht mit Böswilligkeit handelte? <br />
Trotz ihrer Jugend erblickt er oft genug eine Weisheit in ihren hellen Quecksilberaugen die ihn offen erkennen lässt das ihre Seele weit älter ist als ihr Körper.<br />
Ihre Blicke treffen sich, er sieht wie sich ihr Mundwinkel in einem kleinen, fast ungesehenen Lächeln hebt und in seiner Brust kribbelt es. Tywin wendet seinen Blick ab um das Gefühl zu vertreiben das in den vergangenen Wochen immer wieder aufflammte, er kennt es, hatte es aber effektiv verdrängt und ist sich nun erneut mit ihm konfrontiert. Er spürte es als junger Mann bei einer anderen Frau, einer Frau die er verlor, die er hielt in seinen Armen als das Leben aus ihr floss wie aus einem sprudelnden Weinschlauch, mit einem toten Kind zu seinen Füßen und einem Schmerz in seiner Brust den niemand zu erklären vermochte.<br />
Tywin wollte nie wieder so fühlen, wollte es nie wieder zulassen und er schwor es in der Krypta seiner Joanna das es ihm nie wieder passieren wird. Er schwor es an Tage seiner Heirat mit der jungen Tully Braut und nun sieht er sich dem gegenüber was er nie wieder wollte, er beginnt zu fühlen und ganz gleich was er sich auch versucht einzureden, es ist schon lange geschehen.<br />
Tywin entlässt den jungen Lord aus dem Norden mit einer Bewegung seiner Hand, er wird das Anliegen aus dem Norden mit dem König besprechen müssen, auch wenn er schon ahnt wie Roberts Antwort ausfallen wird. Für einen Augenblick bleibt er noch auf dem Eisernen Thron sitzen, blickt auf die Stelle wo der junge Lord gestanden hat, wo einst einmal Jamie kniete als er zum Ser geschlagen wurde. Durch den Königs selbst und seinen Weißen Umhang erhielt als er ein Teil der Königsgarde wurde, an diesem Tag hat Tywin mit Stolz in den Augen auf seinen Sohn geblickt mit dem Wissen das der junge Mann einmal ihr Haus zu großem Führen würde. Für einen Augenblick, einen Moment drohen ihn die Erinnerungen und die damit verbundenen Emotionen zu übermannen, sie drohen seine Kehle eng und seinen Blick trüb werden zu lassen. Es ist das leise <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Mylord?“</span> das ihn blinzelnd aufblicken lässt.<br />
Aelis steht vor den Stufen des Eisernen Thron, ihr heller Blick ruht auf ihm und er kann den Ausdruck in ihren Quecksilberaugen nicht wirklich deuten aber es lässt es in seiner Brust flattern. Tywin ist fast dankbar dafür das sie ihn herausriss aus den Gedanken, aus den Erinnerungen an seine Toten Kinder, seine verlorene Familie und das Erbe das er mit ihr versucht wieder aufzubauen.<br />
Tywin erhebt sich in einer fließenden Bewegung, es sind nur wenige Schritte bevor er über ihr aufragt wie ein ferner Gott aus einer anderen Zeit.<br />
,,Mylady!“ seine Stimme ist ruhig und fest, sicher und beständig als er ihr seinen Arm anbietet und sich ihre kleine Hand sanft in die Beuge seines Unterarmes legt. Es ist mittlerweile eine vertraute Geste, eine an die er sich ebenso gewöhnen musste wie die junge Frau an seiner Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Tywin Lennister versucht die aufwallenden Kopfschmerzen hinter seinen Schläfen zu ignorieren, die sich wie dunkle Wolken als Stummer Bote eines herannahenden Sturms bereits seit den frühen Morgenstunden manifestiert haben. Es gelingt ihm nur bedingt und so richtet er seine Aufmerksamkeit stattdessen wieder auf den jungen Mann der im Namen seines Hauses seine Anliegen vorbringt. <br />
König Robert hält Hof, nur das sich der, vom Alkohol und Huren fett gewordene König heute erneut rar macht. Bereits bevor die Sonne über die Zinnen der Roten Feste kroch, erschien ein Bote vor Tywins Schlafgemach um ihn mit leiser Stimme darüber zu unterrichten, das der König für die heutige Gerichtssitzung unpässlich wäre. Eine schwacher Versuch sich der Autorität seiner Hand zu entziehen, um seine Gedanken von einem erhöhten Genuss Dornischen Starkweins zu klären, bevor er am Abend einen Ball zur Ehren einer erfolgreichen Jagdsession abhalten wird. Tywin hat den Diener fortgeschickt, bevor ihn ein letzter Blick auf die Wärme seines Bettes und seiner jungen Frau, dazu veranlasste sich den Belangen des Reiches zu widmen. <br />
Als die Hand des Königs ist es eine seiner Pflichten, wenn auch keine wirklich unliebsame. Es ist nicht das erste Mal und es wird auch nicht das letzte sein und während Robert Baratheon sich stets über den unbequemen Sitz und die Spitzen Klingen des Eisernen Throns beschwert, ist es für Tywin fast zu einem Zufluchtsort geworden. <br />
Seine hochgewachsene Gestalt sitzt gerade und ruhig auf dem Sitz des Eisernen Throns, der Rücken gerade und die Schultern zurückgezogen während die Höhe des Podiums ihn viel größer erscheinen lässt als er es sowieso schon war. Sein linkes Bein ist fest auf der Erde verankert während sein rechtes ein wenig lockerer, ein wenig ausgestreckt vor ihm ruht. Seine rechte Hand ruht locker auf der Lehne des Stuhles, seine Finger wissen schon lange wo er sie ablegen muss, ohne sich an den noch immer Scharfen Klingen zu schneiden, seine linke ruht locker auf seinem Oberschenkel.<br />
Er ist an diesem Tag ganz in Schwarz und Dunkelrot gekleidet, nur das blond seines Haares zeugt von seiner Abstammung und die goldene Nadel auf seiner Brust, dort wo sie über seinem Herzen ruht und ihn als Hand des Königs auszeichnet, ebenso wie der Knauf seines Schwertes das zusammen mit einem Dolch an seiner Hüfte ruht. Das Schwert, ein Zweihänder mit einem brüllenden Löwenkopf aus Gold an seinem Knauf gehörte eins seinem Vater und davor seinem Großvater, es wird schon seit Generationen im Hause Lennister vom Vater an den ältesten Sohn weitergeben. Einst hätte es Jamie erben sollen als sein ältestes Kind und sein rechtmäßiger Erbe, doch dies ist nicht mehr möglich, wird es nie wieder sein.<br />
Niemand am Hof wagt das auszusprechen was so viele bereits denken, was so viele bereits wissen. Robert Baratheon mag der König sein aber der Mann der die Sieben Königslande wirklich regiert ist seine Hand. Tywin Lennister ist in diesem Augenblick mehr König als es der andere Mann jemals gewesen war und dies liegt nicht nur an der stählernen Aura, die aus jeder Pore seines Körpers zu sickern scheint wie Blutstropfen aus einer frischen Wunde. Er schnitt sich nie an den Schwertern aus dem der Eiserne Thron bestand, nicht wie seine unzähligen Vorgänger als ob der Thron selbst ihn als seinen Rechtmäßigen Herrscher akzeptieren würde. Es brauch keine Krone um sich der Loyalität oder dem Respekt der Lords sicher zu sein und dies tut Tywin in jedem seiner Atemzüge. Er ist ebenso gefürchtet wie respektiert und wer keines davon tut, hasst ihn mit gewissenhafter Inbrunst.<br />
Dem Mann ist es gleichgültig, nicht mehr zählt für ihn als die Familie und sein Name der überdauern soll, noch mehr als Tausend Jahre wenn er ein Mitspracherecht hätte. Sein grün-goldener Blick schweift von dem jungen Lordling fort, es ist einer von Eddard Starks Bannermännern, es gibt Probleme im Norden der anscheinend selbst der Könige des Wölfe nicht Herr zu werden scheint.<br />
Seine Augen wandern über die Lords und Ladys die sich zu diesem Anlass im Thronsaal eingefunden haben, einige wollen erfahren was die Hand des Königs spricht, andere wollen nur gesehen werden und wiederum andere hoffen auf seine Gunst. Tywin interessiert sich nicht für sie, sie sind Schafe in seinen Augen und um was muss sich ein Löwe weniger kümmern als um Schafe?<br />
Sein suchender Blickt findet sie schließlich zwischen Margaery Tyrell und Jeany Stone, einem von Robert Baratheons Bastarden den er erlaubt am Hof zu leben.<br />
<br />
Lady Aelis Lennister sitzt mit geradem Rücken zwischen den beiden anderen Frauen, die Hände sittsam im Schoß ruhend und den Blick auf ihn gerichtet. Ihr Kleid ist heute mehr Lennister als an anderen Tagen, vollständig Rot und Gold und zeigt offen zu welchem Haus sie gehört. Ihr Haar ist zu einem einfachen Zopf geflochten, und windet sich wie eine weißhäutige Schlange über ihre Schulter, er fällt ihr bis zur Taille und für einen Augenblick bleibt sein Blick an dem hängen was bereits jetzt schon lange kein Geheimnis mehr wäre, hätte ihr Körper es länger gehalten. Es dauerte länger als er hoffte, aber weit kürzer als er annahm und er war beruhigt als sie ihm sagte was Maester Pycelle ihr bestätigte. Nur zwei Tage danach weckte ihr Wimmer ihn aus dem Schlaf und das Blut das zwischen ihren Beinen hervor sickerte lies sein Herz schneller schlagen. Sie verlor das Kind und damit ein Stück seiner Hoffnung auf einen Erben, aber laut dem Zitadellenmaester ist es keine Seltenheit für junge Frauen. Tywin ist versucht ihm zu glauben, der fade Geschmack auf seiner Zunge bleibt trotzdem bestehen, auch wenn er versucht ihr keinen Zorn entgegen zu bringen. <br />
Fünf Mondumdrehungen sind vergangen seitdem sich die Laken mit ihrem Blut rot färbten, sie war zittrig und ängstlich seinem Urteil gegenüber aber Tywin verlor nie ein strafendes Wort, wie könnte er wenn er sich sicher ist das sie nicht mit Böswilligkeit handelte? <br />
Trotz ihrer Jugend erblickt er oft genug eine Weisheit in ihren hellen Quecksilberaugen die ihn offen erkennen lässt das ihre Seele weit älter ist als ihr Körper.<br />
Ihre Blicke treffen sich, er sieht wie sich ihr Mundwinkel in einem kleinen, fast ungesehenen Lächeln hebt und in seiner Brust kribbelt es. Tywin wendet seinen Blick ab um das Gefühl zu vertreiben das in den vergangenen Wochen immer wieder aufflammte, er kennt es, hatte es aber effektiv verdrängt und ist sich nun erneut mit ihm konfrontiert. Er spürte es als junger Mann bei einer anderen Frau, einer Frau die er verlor, die er hielt in seinen Armen als das Leben aus ihr floss wie aus einem sprudelnden Weinschlauch, mit einem toten Kind zu seinen Füßen und einem Schmerz in seiner Brust den niemand zu erklären vermochte.<br />
Tywin wollte nie wieder so fühlen, wollte es nie wieder zulassen und er schwor es in der Krypta seiner Joanna das es ihm nie wieder passieren wird. Er schwor es an Tage seiner Heirat mit der jungen Tully Braut und nun sieht er sich dem gegenüber was er nie wieder wollte, er beginnt zu fühlen und ganz gleich was er sich auch versucht einzureden, es ist schon lange geschehen.<br />
Tywin entlässt den jungen Lord aus dem Norden mit einer Bewegung seiner Hand, er wird das Anliegen aus dem Norden mit dem König besprechen müssen, auch wenn er schon ahnt wie Roberts Antwort ausfallen wird. Für einen Augenblick bleibt er noch auf dem Eisernen Thron sitzen, blickt auf die Stelle wo der junge Lord gestanden hat, wo einst einmal Jamie kniete als er zum Ser geschlagen wurde. Durch den Königs selbst und seinen Weißen Umhang erhielt als er ein Teil der Königsgarde wurde, an diesem Tag hat Tywin mit Stolz in den Augen auf seinen Sohn geblickt mit dem Wissen das der junge Mann einmal ihr Haus zu großem Führen würde. Für einen Augenblick, einen Moment drohen ihn die Erinnerungen und die damit verbundenen Emotionen zu übermannen, sie drohen seine Kehle eng und seinen Blick trüb werden zu lassen. Es ist das leise <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">,,Mylord?“</span> das ihn blinzelnd aufblicken lässt.<br />
Aelis steht vor den Stufen des Eisernen Thron, ihr heller Blick ruht auf ihm und er kann den Ausdruck in ihren Quecksilberaugen nicht wirklich deuten aber es lässt es in seiner Brust flattern. Tywin ist fast dankbar dafür das sie ihn herausriss aus den Gedanken, aus den Erinnerungen an seine Toten Kinder, seine verlorene Familie und das Erbe das er mit ihr versucht wieder aufzubauen.<br />
Tywin erhebt sich in einer fließenden Bewegung, es sind nur wenige Schritte bevor er über ihr aufragt wie ein ferner Gott aus einer anderen Zeit.<br />
,,Mylady!“ seine Stimme ist ruhig und fest, sicher und beständig als er ihr seinen Arm anbietet und sich ihre kleine Hand sanft in die Beuge seines Unterarmes legt. Es ist mittlerweile eine vertraute Geste, eine an die er sich ebenso gewöhnen musste wie die junge Frau an seiner Seite.]]></content:encoded>
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