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		<title><![CDATA[Emma && Skay - Fenris & Ivoire ]]></title>
		<link>https://skayma.ots-rpg.de/</link>
		<description><![CDATA[Emma && Skay - https://skayma.ots-rpg.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 08:39:39 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Von Silbernen Wölfen und schillernden Kolibris]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=8</link>
			<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 20:34:03 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=10">Ivoire</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=8</guid>
			<description><![CDATA[Leise summend hob die Blondhaarige den Kopf und schob sich eine lose Strähne hinter das Ohr. Ihr Kopf ruhte an der kühlen Fensterscheibe, die Sonne stand bereits seit Stunden hoch am Himmel, die Hitze drang sogar durch die Fensterscheiben, wurde aber durch einen Zauber abgemildert. Kornblumenblaue Augen wanderten über die weitläufige Gartenanlage die sich unter dem Fenster erstreckte. Durch die Hitze und die ständige Sonneneinstrahlung war es ohne Magie kaum möglich Blumen und andere Pflanzen zu kultivieren, die kühle Meeresbrise ließ Vegetation zwar zu aber die Hitze Sardiniens war unerbittlich. Magie machte das Pflanzenwachstum möglich und somit waren die weitläufigen Anlagen von Grünem Rasen, Beeten mit Blumen sowie Orangen- und Zitronenbäumen gesäumt.<br />
Fenris hatte ihr erzählt das einige der Bäume schon ein paar Hundert Jahre alt waren. Gepflanzt worden waren sie teilweise von seinen Großeltern, eine Anekdote die sie zum Lächeln gebracht hatte. Die Erinnerungen von vor einigen Tagen drang in ihren Kopf und ließ auf ihren Lippen ein sanftes Lächeln erscheinen.<br />
<br />
Sie hatten zusammen gefrühstückt und die Blumen die er hinter seinem Rücken hervorgezogen hatte als sie in die Küche gekommen war, hatte sie zum Lächeln gebracht. Das Gefühl das dabei in ihrem Bauch angefangen hatte zu brodeln war ihr unbekannt gewesen aber ebenso erfreulich, eine Mischung die sie nicht ganz beschreiben konnte, aber es war nichts unangenehmes gewesen.<br />
Ihre Augen fanden wieder den Block den sie auf ihrem Schoß hielt, in ihren Fingern ruhte ein Kohlestift, sie folgte den Linien ihrer Zeichnung und verzog die Lippen zu einem sanften Lächeln.<br />
Die schwarzen Schattierungen und Linien zeigten einen Mann mit einer schief sitzenden Brille, seine lockigen Haaren fielen ihm in die Stirn und ein Lächeln spielte um seine Mundwinkel. Ihr Herz machte einen, ihr unbekannten Flattrigen Satz als sie erneut den Stift umschloss und ihre Zeichnung fortsetzte.<br />
<br />
Es war eine Bewegung auf den schmalen Wegen unter ihr den sie den Kopf heben lies. Ihre Augen richteten sich auf den dunkel gekleideten Mann der die gepflegten Kieswege entlang ging. Ivoire spürte wie ihr Mund trocken wurde, ihr Magen zog sich zu einem unangenehmen Ball zusammen, in ihrem Nacken begann es zu Kribbeln. Seine Bewegungen waren fließend und geschmeidig, jede seiner Bewegungen vollkommen kontrolliert als er sich den dunklen Mantel, im gehen von den Schultern schüttelte und darunter einen dreiteiligen Anzug offenbarte der sich an seine breite Statur schmiegte. Als sich sein Blick auf sie richtete, zuckte die Blondhaarige Frau zusammen unter dem intensiven Blick des Mannes, sie rutschte von der Fensterbank auf der sie gesessen hatte. Angst setzte sich in ihrem Bauch fest, eine Gänsehaut kroch ihr über die Arme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Leise summend hob die Blondhaarige den Kopf und schob sich eine lose Strähne hinter das Ohr. Ihr Kopf ruhte an der kühlen Fensterscheibe, die Sonne stand bereits seit Stunden hoch am Himmel, die Hitze drang sogar durch die Fensterscheiben, wurde aber durch einen Zauber abgemildert. Kornblumenblaue Augen wanderten über die weitläufige Gartenanlage die sich unter dem Fenster erstreckte. Durch die Hitze und die ständige Sonneneinstrahlung war es ohne Magie kaum möglich Blumen und andere Pflanzen zu kultivieren, die kühle Meeresbrise ließ Vegetation zwar zu aber die Hitze Sardiniens war unerbittlich. Magie machte das Pflanzenwachstum möglich und somit waren die weitläufigen Anlagen von Grünem Rasen, Beeten mit Blumen sowie Orangen- und Zitronenbäumen gesäumt.<br />
Fenris hatte ihr erzählt das einige der Bäume schon ein paar Hundert Jahre alt waren. Gepflanzt worden waren sie teilweise von seinen Großeltern, eine Anekdote die sie zum Lächeln gebracht hatte. Die Erinnerungen von vor einigen Tagen drang in ihren Kopf und ließ auf ihren Lippen ein sanftes Lächeln erscheinen.<br />
<br />
Sie hatten zusammen gefrühstückt und die Blumen die er hinter seinem Rücken hervorgezogen hatte als sie in die Küche gekommen war, hatte sie zum Lächeln gebracht. Das Gefühl das dabei in ihrem Bauch angefangen hatte zu brodeln war ihr unbekannt gewesen aber ebenso erfreulich, eine Mischung die sie nicht ganz beschreiben konnte, aber es war nichts unangenehmes gewesen.<br />
Ihre Augen fanden wieder den Block den sie auf ihrem Schoß hielt, in ihren Fingern ruhte ein Kohlestift, sie folgte den Linien ihrer Zeichnung und verzog die Lippen zu einem sanften Lächeln.<br />
Die schwarzen Schattierungen und Linien zeigten einen Mann mit einer schief sitzenden Brille, seine lockigen Haaren fielen ihm in die Stirn und ein Lächeln spielte um seine Mundwinkel. Ihr Herz machte einen, ihr unbekannten Flattrigen Satz als sie erneut den Stift umschloss und ihre Zeichnung fortsetzte.<br />
<br />
Es war eine Bewegung auf den schmalen Wegen unter ihr den sie den Kopf heben lies. Ihre Augen richteten sich auf den dunkel gekleideten Mann der die gepflegten Kieswege entlang ging. Ivoire spürte wie ihr Mund trocken wurde, ihr Magen zog sich zu einem unangenehmen Ball zusammen, in ihrem Nacken begann es zu Kribbeln. Seine Bewegungen waren fließend und geschmeidig, jede seiner Bewegungen vollkommen kontrolliert als er sich den dunklen Mantel, im gehen von den Schultern schüttelte und darunter einen dreiteiligen Anzug offenbarte der sich an seine breite Statur schmiegte. Als sich sein Blick auf sie richtete, zuckte die Blondhaarige Frau zusammen unter dem intensiven Blick des Mannes, sie rutschte von der Fensterbank auf der sie gesessen hatte. Angst setzte sich in ihrem Bauch fest, eine Gänsehaut kroch ihr über die Arme.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Leben oder so ähnlich]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=7</link>
			<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 20:31:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=10">Ivoire</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=7</guid>
			<description><![CDATA[Der Sand zwischen ihren Zehen fühlte sich wie damals in Frankreich an, damals als sie noch ein Kind gewesen war und sie einmal mit dem Waisenhaus ans Meer gefahren waren. Die Erinnerung war so verschwommen gewesen, das sie nicht einmal mehr gewusst hatte das sie existierte. Ivoire hob den Kopf als eine Schar Möwen über sie hinweg flog, die Flügel weit gespannt und sie ihren Mundwinkel zu einem Lächeln heben lies.<br />
Vögel dachte sie und ein sanfter Windstoß trieb ihr einige Haarsträhnen ins Gesicht. Sie hob die Hand um sie fortzuwischen, dabei atmete sie tief die Salzige Luft ein. Erinnerungen die wie lang vergessene Träume an die Oberfläche drängten hatte sie immer mehr, seitdem sie hier in Sardinien war. Das erste Mal in ihrem Leben schien sie die Möglichkeit zu haben frei zu sein oder so etwas das an dieses Wort heran kam. Ihre Finger fanden das kühle Metall des silbrigen Armbandes, das so fein wie geflochtenes Feenhaar schien. Es mochte sie noch immer binden, das Gewicht des Halsbandes das sie noch immer trug und wofür Fenris eine Lösung suchte, holte sie immer wieder in das Hier und jetzt zurück. Frei würde sie erst sein wenn auch dieses fort sein würde, wie lange es dauerte wusste niemand.<br />
<br />
Etwas mehr als drei Wochen waren vergangen seitdem der dunkelhaarige Zauberer ihr die Freiheit offenbart hatte, ihr ein Stück ihres alten Lebens zurückgegeben hatte. Was auch immer ihr altes Leben auch sein mochte, sie kannte nichts anderes als das was sie so viele Jahrelang getan hatte. Sie musste erst lernen was sie im Leben wollte, was es für sie bereit halten sollte.<br />
Ivoire schloss die Augen, sie lauschte den Geräuschen der Wellen die gegen den Sand schlugen, das ferne Rauschen des Windes der durch die spärlichen Baume glitt, das Schlagen der Flügel am Horizont. Tief in sich spürte sie eine, ihr unbekannte Ruhe, eine Ruhe die sie so, in dieser Form noch nie verspürt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Sand zwischen ihren Zehen fühlte sich wie damals in Frankreich an, damals als sie noch ein Kind gewesen war und sie einmal mit dem Waisenhaus ans Meer gefahren waren. Die Erinnerung war so verschwommen gewesen, das sie nicht einmal mehr gewusst hatte das sie existierte. Ivoire hob den Kopf als eine Schar Möwen über sie hinweg flog, die Flügel weit gespannt und sie ihren Mundwinkel zu einem Lächeln heben lies.<br />
Vögel dachte sie und ein sanfter Windstoß trieb ihr einige Haarsträhnen ins Gesicht. Sie hob die Hand um sie fortzuwischen, dabei atmete sie tief die Salzige Luft ein. Erinnerungen die wie lang vergessene Träume an die Oberfläche drängten hatte sie immer mehr, seitdem sie hier in Sardinien war. Das erste Mal in ihrem Leben schien sie die Möglichkeit zu haben frei zu sein oder so etwas das an dieses Wort heran kam. Ihre Finger fanden das kühle Metall des silbrigen Armbandes, das so fein wie geflochtenes Feenhaar schien. Es mochte sie noch immer binden, das Gewicht des Halsbandes das sie noch immer trug und wofür Fenris eine Lösung suchte, holte sie immer wieder in das Hier und jetzt zurück. Frei würde sie erst sein wenn auch dieses fort sein würde, wie lange es dauerte wusste niemand.<br />
<br />
Etwas mehr als drei Wochen waren vergangen seitdem der dunkelhaarige Zauberer ihr die Freiheit offenbart hatte, ihr ein Stück ihres alten Lebens zurückgegeben hatte. Was auch immer ihr altes Leben auch sein mochte, sie kannte nichts anderes als das was sie so viele Jahrelang getan hatte. Sie musste erst lernen was sie im Leben wollte, was es für sie bereit halten sollte.<br />
Ivoire schloss die Augen, sie lauschte den Geräuschen der Wellen die gegen den Sand schlugen, das ferne Rauschen des Windes der durch die spärlichen Baume glitt, das Schlagen der Flügel am Horizont. Tief in sich spürte sie eine, ihr unbekannte Ruhe, eine Ruhe die sie so, in dieser Form noch nie verspürt hatte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Staubkörner wie Diamanten]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=6</link>
			<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 20:02:31 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=10">Ivoire</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=6</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fünfjährige und Sonnenschein</span></div>
<br />
,,Aber … ich verstehe nicht …“ Die Sommerbrise ließ ihre blonden Strähnen tanzen als sie auf den letzten zwei Stufen des Herrenhauses stand und die Arme vor der Brust verschränkte. Fenris sah sie breit lächelnd an, dabei wippte er auf seinen Füßen vor und zurück und erinnerte sie an einen ungeduldigen Fünfjährigen. <br />
,,Es ist eine Überraschung!“erklärte der dunkelhaarige Mann nicht zum ersten Mal, seitdem er ihr verkündet hatte das sie ihm folgen sollte. Ivoire tat es, natürlich tat sie es denn insgeheim, irgendwo tief drinnen fühlte sie sich im Gegenüber verpflichtet, immerhin hatte er sie befreit, ihr ein Leben geschenkt. <br />
Ein Leben das sie nun seit gut einer Woche führte, sechs Tage waren vergangen seitdem er sie und die anderen jungen Frauen aus der Roten Mondfee befreit hatte, sie befreit hatte aus den Zwängen und Pflichten einer Prostituierten. Sie hatte in den vergangen Tagen kaum ihr Zimmer verlassen das Fenris ihr bereitwillig überlassen hatte, sie hatte es sich sogar aussuchen können. Ein Zimmer aus vier Flügeln des riesigen Herrenhauses mit dem sie vollkommen überfordert gewesen war, sie hatte einfach nur für sich sein wollen. <br />
Sie hatte Zeit benötigt sich der Tatsache bewusst zu werden was Freiheit überhaupt bedeutete, was es für sie bedeutete und was sie überhaupt wollte, eines wusste sie aber mittlerweile relativ gut. Sie wollte bei Fenris bleiben, ganz gleich auch wenn sie sich ihm gegenüber verpflichtet fühlte, wollte es auch ein anderer Teil ihres Seins, ein Teil der langsam begann den Kopf zu heben wie ein schlafender Drache. <br />
,,Fenris … ich mag keine Überraschungen!“ erklärte die junge Frau erneut, auch wenn es anscheinend nicht wirklich viel brachte, denn ihr Gastgeber lächelte sie nur wieder an, ergriff ihre Hände und zog sie die beiden letzten Stufen hinab. Sie standen sich nun gegenüber und sie musste den Kopf heben um ihm in die Augen blicken zu können. <br />
,,Vertraust du mir?“ sagte er leise und Ivoire biss sich auf die Unterlippe, sie schluckte und nickte dann langsam bevor er ihr ein erneutes Lächeln schenkte und sie das Ziehen in ihrem Bauch spürte als sie apparierten. <br />
<br />
Es war heiß, noch heißer als in Sardinen als sie die Augen wieder öffnete und für einen Augenblick geblendet wurde von der Sonne. Sie blinzelte und warf einen Blick zu ihrem Begleiter der das Lächeln anscheinend kaum aus dem Gesicht bekam, sie biss sich auf die Innenseite der Wange, denn der drang es ihm von den Lippen zu küssen schien fast übermächtig zu werden. Sie konzentrierte sich lieber auf ihre Umgebung als diesem nachzugehen.<br />
Sie befanden sich Augenscheinlich in einer kleinen und schmalen Gasse, sie konnte aus einiger Entfernung das Rumoren einer Stadt hören auch wenn sie die Sprache nicht zuordnen konnte.<br />
,,Wo sind wir?“ fragte sie leise und bemerkte kaum das er noch immer ihre Hand hielt. Fenris zog sie sanft an ihrer Hand und sie begann ihm zögerlich zu folgen, nur wenige Schritte später stand sie auf einem Platz voller Menschen, die allesamt ihrem Leben nachgingen. <br />
,,Erkennst du es?“ erkundigte sich ihr Begleiter und sie zog eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf ,,Nein … woher auch.?“ er sah wie seine Mundwinkel zuckte als er sich verschwörerisch zu ihr hinabbeugte.<br />
,,Wir sind in Rom Ivorie … du brauchst ein paar vernünftige Kleidungsstücke, als das was du von diesem Ort mitgenommen hast!“<br />
Die blondhaarige Frau blinzelte und ließ ihren Blick über den Ort schweifen, an den sie der Mann gebracht hatte, sie spürte wie ihr Mund trocken wurde ,,Ich … ich habe kein Geld … keine Galleonen, nicht mal einen Sickel!“ flüsterte sie, denn sie hatte schnell bemerkt das es kein Magischer Ort war an dem sie sich befanden. <br />
,,Lass das meine Sorge sein, aber jetzt komm, ich kenne ein paar tolle Läden!“ und jetzt verstand sie, warum er aufgeregt wie ein Fünfjähriger gewesen war, denn es schien nichts anderes zu sein ihr Kleidung zu kaufen, als das er Geschenkpapier aufreißen würde. An ihren Lippen zupfte ein Lächeln als sich ihre Finger ineinander verschränkten und sie ihm durch das Gedränge folgte.</span> <br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Staubkörner wie Diamanten</span></div>
<br />
Das Maul der Stute war weich, als es gegen ihre Hand stupste und ihr ein leises Glucksen entlockte, bevor Ivoire das Stück getrocknetes Brot aus ihrer Tasche zog und es dem Tier anbot. Mittlerweile waren gute drei Wochen vergangen, in denen sie begonnen hatte, dass alte Herrenhaus und die umliegenden Ländereien zu erkunden und immer wieder auch etwas Zeit mit dem Hausherren verbracht hatte.<br />
Fenris war wahrhaftig oftmals ein seltsamer Mann, aber sie fand ihn auf eine angenehme Art und Weise fast schon niedlich, das sie oftmals über seine Art zu Leben schmunzeln musste. Er hatte Wort gehalten und ihr jeglichen Freiraum gelassen den sie sich wünschte, sie bisher ebenfalls nie bedrängt und wenn er in seinen Fragen zu weit gegangen war, hatte er sich sofort entschuldigt und sich zurückgezogen.<br />
Ivoire spürte selber das sie Zeit brauchte, Zeit um überhaupt erst einmal zu begreifen was geschehen war und was sie nun tun sollte oder gar konnte, welche Möglichkeiten ihr offenstanden.<br />
Ihre Finger strichen noch ein letztes Mal durch die seidige Mähne des Tieres, bevor sie die Stallungen verließ und ihren Weg, über den Verschlungenen Pfad, zurück zum Herrenhaus suchte, dass sich in einiger Entfernung mächtig und dunkel erhob.<br />
Sie hatte es sich in den vergangenen Wochen zur Gewohnheit gemacht, kurz nach Tagesanbruch einen Spaziergang rund um das Gelände zu machen, ihre letzter Abstecher waren dann meist die Stallungen an denen sie einen besonderen Gefallen gefunden hatte. Die Anwesenheit der edlen Tiere dort hatte eine Beruhigende Wirkung auf ihre noch immer aufgewühlten Gedanken und die Gefühle die sie noch immer nicht richtig erfassen konnte.<br />
Es hatte noch immer etwas seltsames an sich wenn sie durch die weitläufigen Flure wanderte und sich immer wieder dabei ertappte, wie ihre Finger mit den kleinen Anhänger spielte der an der silbernen Kette ruhte die sie seitdem trug.<br />
Die Kette die sicherstellte das ihr silberner Armreif, den Fenris noch nicht von ihr lösen konnte, ihr Schicksal besiegelte. Der kleine Stein, gefüllt mit Schwarzmagischer Macht war in diesen Augenblick ihrer Ruhelosigkeit wie ein warmes Gefühl in ihrer Brust, eine Erinnerung daran das sie zwar frei aber ebenso gebunden war, wie all die Jahre zuvor. Es mochte in gewisser Weise nichts anderes mehr sein als in der roten Mondfee, nur waren es keine Männer mehr die sie besaßen sondern die Magie selbst, ein fast schon trauriges Lächeln zupfte an ihren Mundwinkeln als sie die Stufen zum Herrenhaus hinaufstieg.<br />
Die Luft war angenehm frisch noch nicht aufgeheizt von den Strahlen der Sonne die bereits an ihrer Haut leckten als sie tief den Geruch des Meeres einatmete der sie umgab wie die Arme eines Liebhabers.<br />
<br />
Im Inneren des Hauses war es ruhig, der Duft nach Kaffee lag in der Luft und sie unterdrückte ein kleines Lächeln das sich in ihren Mundwinkeln festsetzten wollte, bei dem Bild das vor ihrem Inneren Augen erschien.<br />
Fenris wie er in einem seiner ausgewaschenen Schlafanzüge in der Küche stand und Kaffee kochte, noch mit vom Schlaf zerzausten Haaren und einer schief sitzenden Brille im Gesicht. Der Anblick war seltsam Liebenswert gewesen und hatte ihr Herz einen, ihr fremden, Ruck geben lassen.<br />
Es war das Bellen eines Hundes das sie Innehalten ließ, eigentlich hatte sie in den Südflügel gehen wollen, zurück in ihr Zimmer das einen wunderschönen Blick auf das tosende Meer bot.<br />
Langsam folgte sie den Geräuschen die aus einem der oberen Stockwerke drang und sie schließlich einen weiteren, schier endlosen Gang entlang schreiten lies, bis sie an einer offenen Tür stehen blieb.<br />
Staubwolken wurden von der Sonne in tanzende Kristalle verwandelt als sie die angelehnte Tür ein wenig weiter öffnete um einen Blick in das Zimmer zu erhaschen.<br />
<br />
Der Boden war aus dunklem Eichenholz, die großen Fenster waren weit geöffnet worden um die frische Morgenluft hereinzulassen. Das Fell von Lucien schien in den frühen Strahlen der Sonne zu schimmern wie frisch gesponnenes Gold als er mit einem begeisterten Hecheln auf sie zugelaufen kam, fast sofort strichen ihre Finger durch sein weiches Fell als sie den Blick hob und Fenris erblickte.<br />
Er sah, schrecklich aus, entschied Ivoire als sie ihre blauen Augen über ihn schweifen lies. Sein Haar war zerzaust und vollkommen durcheinander, Spinnweben hingen darin und seine Brille saß schief auf seiner Nase. Er hatte Schmutzflecken im Gesicht und an der Kleidung aber er schien irgendwie … zufrieden.<br />
,,Was tust du hier?“ erkundigte sie sich nach einigen Augenblicken des Schweigens und trat tiefer in den Raum hinein, sie runzelte ein wenig die Stirn als sie ordentlich aufgereihte, weiße Leinwände in einer Ecke entdeckte und daneben unzählige, noch verschlossene Kisten und Kartons.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fünfjährige und Sonnenschein</span></div>
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,,Aber … ich verstehe nicht …“ Die Sommerbrise ließ ihre blonden Strähnen tanzen als sie auf den letzten zwei Stufen des Herrenhauses stand und die Arme vor der Brust verschränkte. Fenris sah sie breit lächelnd an, dabei wippte er auf seinen Füßen vor und zurück und erinnerte sie an einen ungeduldigen Fünfjährigen. <br />
,,Es ist eine Überraschung!“erklärte der dunkelhaarige Mann nicht zum ersten Mal, seitdem er ihr verkündet hatte das sie ihm folgen sollte. Ivoire tat es, natürlich tat sie es denn insgeheim, irgendwo tief drinnen fühlte sie sich im Gegenüber verpflichtet, immerhin hatte er sie befreit, ihr ein Leben geschenkt. <br />
Ein Leben das sie nun seit gut einer Woche führte, sechs Tage waren vergangen seitdem er sie und die anderen jungen Frauen aus der Roten Mondfee befreit hatte, sie befreit hatte aus den Zwängen und Pflichten einer Prostituierten. Sie hatte in den vergangen Tagen kaum ihr Zimmer verlassen das Fenris ihr bereitwillig überlassen hatte, sie hatte es sich sogar aussuchen können. Ein Zimmer aus vier Flügeln des riesigen Herrenhauses mit dem sie vollkommen überfordert gewesen war, sie hatte einfach nur für sich sein wollen. <br />
Sie hatte Zeit benötigt sich der Tatsache bewusst zu werden was Freiheit überhaupt bedeutete, was es für sie bedeutete und was sie überhaupt wollte, eines wusste sie aber mittlerweile relativ gut. Sie wollte bei Fenris bleiben, ganz gleich auch wenn sie sich ihm gegenüber verpflichtet fühlte, wollte es auch ein anderer Teil ihres Seins, ein Teil der langsam begann den Kopf zu heben wie ein schlafender Drache. <br />
,,Fenris … ich mag keine Überraschungen!“ erklärte die junge Frau erneut, auch wenn es anscheinend nicht wirklich viel brachte, denn ihr Gastgeber lächelte sie nur wieder an, ergriff ihre Hände und zog sie die beiden letzten Stufen hinab. Sie standen sich nun gegenüber und sie musste den Kopf heben um ihm in die Augen blicken zu können. <br />
,,Vertraust du mir?“ sagte er leise und Ivoire biss sich auf die Unterlippe, sie schluckte und nickte dann langsam bevor er ihr ein erneutes Lächeln schenkte und sie das Ziehen in ihrem Bauch spürte als sie apparierten. <br />
<br />
Es war heiß, noch heißer als in Sardinen als sie die Augen wieder öffnete und für einen Augenblick geblendet wurde von der Sonne. Sie blinzelte und warf einen Blick zu ihrem Begleiter der das Lächeln anscheinend kaum aus dem Gesicht bekam, sie biss sich auf die Innenseite der Wange, denn der drang es ihm von den Lippen zu küssen schien fast übermächtig zu werden. Sie konzentrierte sich lieber auf ihre Umgebung als diesem nachzugehen.<br />
Sie befanden sich Augenscheinlich in einer kleinen und schmalen Gasse, sie konnte aus einiger Entfernung das Rumoren einer Stadt hören auch wenn sie die Sprache nicht zuordnen konnte.<br />
,,Wo sind wir?“ fragte sie leise und bemerkte kaum das er noch immer ihre Hand hielt. Fenris zog sie sanft an ihrer Hand und sie begann ihm zögerlich zu folgen, nur wenige Schritte später stand sie auf einem Platz voller Menschen, die allesamt ihrem Leben nachgingen. <br />
,,Erkennst du es?“ erkundigte sich ihr Begleiter und sie zog eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf ,,Nein … woher auch.?“ er sah wie seine Mundwinkel zuckte als er sich verschwörerisch zu ihr hinabbeugte.<br />
,,Wir sind in Rom Ivorie … du brauchst ein paar vernünftige Kleidungsstücke, als das was du von diesem Ort mitgenommen hast!“<br />
Die blondhaarige Frau blinzelte und ließ ihren Blick über den Ort schweifen, an den sie der Mann gebracht hatte, sie spürte wie ihr Mund trocken wurde ,,Ich … ich habe kein Geld … keine Galleonen, nicht mal einen Sickel!“ flüsterte sie, denn sie hatte schnell bemerkt das es kein Magischer Ort war an dem sie sich befanden. <br />
,,Lass das meine Sorge sein, aber jetzt komm, ich kenne ein paar tolle Läden!“ und jetzt verstand sie, warum er aufgeregt wie ein Fünfjähriger gewesen war, denn es schien nichts anderes zu sein ihr Kleidung zu kaufen, als das er Geschenkpapier aufreißen würde. An ihren Lippen zupfte ein Lächeln als sich ihre Finger ineinander verschränkten und sie ihm durch das Gedränge folgte.</span> <br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Staubkörner wie Diamanten</span></div>
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Das Maul der Stute war weich, als es gegen ihre Hand stupste und ihr ein leises Glucksen entlockte, bevor Ivoire das Stück getrocknetes Brot aus ihrer Tasche zog und es dem Tier anbot. Mittlerweile waren gute drei Wochen vergangen, in denen sie begonnen hatte, dass alte Herrenhaus und die umliegenden Ländereien zu erkunden und immer wieder auch etwas Zeit mit dem Hausherren verbracht hatte.<br />
Fenris war wahrhaftig oftmals ein seltsamer Mann, aber sie fand ihn auf eine angenehme Art und Weise fast schon niedlich, das sie oftmals über seine Art zu Leben schmunzeln musste. Er hatte Wort gehalten und ihr jeglichen Freiraum gelassen den sie sich wünschte, sie bisher ebenfalls nie bedrängt und wenn er in seinen Fragen zu weit gegangen war, hatte er sich sofort entschuldigt und sich zurückgezogen.<br />
Ivoire spürte selber das sie Zeit brauchte, Zeit um überhaupt erst einmal zu begreifen was geschehen war und was sie nun tun sollte oder gar konnte, welche Möglichkeiten ihr offenstanden.<br />
Ihre Finger strichen noch ein letztes Mal durch die seidige Mähne des Tieres, bevor sie die Stallungen verließ und ihren Weg, über den Verschlungenen Pfad, zurück zum Herrenhaus suchte, dass sich in einiger Entfernung mächtig und dunkel erhob.<br />
Sie hatte es sich in den vergangenen Wochen zur Gewohnheit gemacht, kurz nach Tagesanbruch einen Spaziergang rund um das Gelände zu machen, ihre letzter Abstecher waren dann meist die Stallungen an denen sie einen besonderen Gefallen gefunden hatte. Die Anwesenheit der edlen Tiere dort hatte eine Beruhigende Wirkung auf ihre noch immer aufgewühlten Gedanken und die Gefühle die sie noch immer nicht richtig erfassen konnte.<br />
Es hatte noch immer etwas seltsames an sich wenn sie durch die weitläufigen Flure wanderte und sich immer wieder dabei ertappte, wie ihre Finger mit den kleinen Anhänger spielte der an der silbernen Kette ruhte die sie seitdem trug.<br />
Die Kette die sicherstellte das ihr silberner Armreif, den Fenris noch nicht von ihr lösen konnte, ihr Schicksal besiegelte. Der kleine Stein, gefüllt mit Schwarzmagischer Macht war in diesen Augenblick ihrer Ruhelosigkeit wie ein warmes Gefühl in ihrer Brust, eine Erinnerung daran das sie zwar frei aber ebenso gebunden war, wie all die Jahre zuvor. Es mochte in gewisser Weise nichts anderes mehr sein als in der roten Mondfee, nur waren es keine Männer mehr die sie besaßen sondern die Magie selbst, ein fast schon trauriges Lächeln zupfte an ihren Mundwinkeln als sie die Stufen zum Herrenhaus hinaufstieg.<br />
Die Luft war angenehm frisch noch nicht aufgeheizt von den Strahlen der Sonne die bereits an ihrer Haut leckten als sie tief den Geruch des Meeres einatmete der sie umgab wie die Arme eines Liebhabers.<br />
<br />
Im Inneren des Hauses war es ruhig, der Duft nach Kaffee lag in der Luft und sie unterdrückte ein kleines Lächeln das sich in ihren Mundwinkeln festsetzten wollte, bei dem Bild das vor ihrem Inneren Augen erschien.<br />
Fenris wie er in einem seiner ausgewaschenen Schlafanzüge in der Küche stand und Kaffee kochte, noch mit vom Schlaf zerzausten Haaren und einer schief sitzenden Brille im Gesicht. Der Anblick war seltsam Liebenswert gewesen und hatte ihr Herz einen, ihr fremden, Ruck geben lassen.<br />
Es war das Bellen eines Hundes das sie Innehalten ließ, eigentlich hatte sie in den Südflügel gehen wollen, zurück in ihr Zimmer das einen wunderschönen Blick auf das tosende Meer bot.<br />
Langsam folgte sie den Geräuschen die aus einem der oberen Stockwerke drang und sie schließlich einen weiteren, schier endlosen Gang entlang schreiten lies, bis sie an einer offenen Tür stehen blieb.<br />
Staubwolken wurden von der Sonne in tanzende Kristalle verwandelt als sie die angelehnte Tür ein wenig weiter öffnete um einen Blick in das Zimmer zu erhaschen.<br />
<br />
Der Boden war aus dunklem Eichenholz, die großen Fenster waren weit geöffnet worden um die frische Morgenluft hereinzulassen. Das Fell von Lucien schien in den frühen Strahlen der Sonne zu schimmern wie frisch gesponnenes Gold als er mit einem begeisterten Hecheln auf sie zugelaufen kam, fast sofort strichen ihre Finger durch sein weiches Fell als sie den Blick hob und Fenris erblickte.<br />
Er sah, schrecklich aus, entschied Ivoire als sie ihre blauen Augen über ihn schweifen lies. Sein Haar war zerzaust und vollkommen durcheinander, Spinnweben hingen darin und seine Brille saß schief auf seiner Nase. Er hatte Schmutzflecken im Gesicht und an der Kleidung aber er schien irgendwie … zufrieden.<br />
,,Was tust du hier?“ erkundigte sie sich nach einigen Augenblicken des Schweigens und trat tiefer in den Raum hinein, sie runzelte ein wenig die Stirn als sie ordentlich aufgereihte, weiße Leinwände in einer Ecke entdeckte und daneben unzählige, noch verschlossene Kisten und Kartons.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kiss of Freedom and Trust]]></title>
			<link>https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=5</link>
			<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 19:50:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://skayma.ots-rpg.de/member.php?action=profile&uid=11">Fenris Everglade</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://skayma.ots-rpg.de/showthread.php?tid=5</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Faust mit einem Schlagring bestückt flog auf das schon zermarterte Gesicht eines älteren, fetten Mannes, wo man eher ihn mit einem Mastschwein verglich als alles andere. Der Schmerzensschrei war laut und deutlich zu vernehmen und das grelle Licht blendete ihn zu arg, dass dieser nicht sehen konnte, wer ihn eigentlich in dieses Loch gesteckt hatte.<br />
"Das genügt..." Sprach eine dunkle verzerrte Stimme in der tiefen Finsternis dieses kalten und nassen Raums.<br />
"Sie fragen sich sicherlich, weshalb ausgerechnet Sie hier her gebracht wurden. Weshalb Sie nicht bei Ihrer Frau und Kinder sind. Fragen, die ich durchaus verstehen kann, weil Sie nichts verbrochen haben, was zu einem solch speziellen Anlass führen würde." Die Gestalt, die diese arme Wurst so zugerichtet hatte wich zur Seite und es trat ein Mann mit einer Pestdoktorenmaske auf, der mit einen schnittigen Anzug und Krawatte und schwarzen Handschuhen ausgestattet war. <br />
"Ich... Ich habe nichts verbrochen... was das rechtfertigen würde..." Grunste dieses Schwein und spuckte ihn vor die Füße. Der Mann mit der Maske lachte in seiner verzerrten Stimme.<br />
"Dann werde ich Ihr Gedächtnis ein wenig auffrischen... Ihr Name ist Eric Vanderson, der in einer dunklen Reinblutfamilie aufgewachsen war... blindwütiger Fanatiker Voldemorts-."<br />
"-Erwähnen Sie nicht..." Wieder bekam er eine so hart verpasst dass Zähne herausflogen.<br />
"Sie haben sich soeben schon verraten... wie bedauerlich... bringe mir bitte die Waffe..." Der Schläger verschwand in der Dunkelheit und er lockerte seine Krawatte.<br />
"Was... Was haben Sie vor?" Der maskierte Schläger kam wieder und es war eine P-Walter, eine Muggelwaffe und ohne zu zögern schoss er diesen ins Knie. Der Todesser schrie vor Schmerzen auf, wobei der Schläger ihn am Haar packte und ihn das Veritaserum einflößte.<br />
"Schön Schlucken... du Stück Scheiße..." Knurrte er den Jammerlappen an und der Boss stand gelassen da.<br />
"Sie werden mir jetzt verraten wie ich in das Bordell rote Mondfee hineinkomme."<br />
"M-Mit... meiner Münze... Sie müssen... aber reich sein um die Mädchen... überhauüt bezahlen zu können." Der Schläger ließ ihn los, der Anführer trat an ihn heran und hielt den Lauf seiner Waffe zwischen seine Augen.<br />
"Das... wird das geringste Problem sein..." Die Kugel verließ die Waffe und wie ein Blitz durchschlug sie den Schädel, Hirnmasse spritzte bei der Austrittswunde in die Dunkelheit. Dann wurde der getötete Mann untersucht und man fand schließlich die Münze.<br />
"Siehst du wie raffiniert sie sind?"<br />
"Ja Boss..."<br />
"Verbrenne die Leiche und vernichte sämtliche Spuren, achte bitte darauf keine dunkle Magie einzusetzen... ansonsten mache es wie die Nichtmagier und zünde ihn mit Benzin an." Wies sein Chef freundlich an und verschwand selbst in der Dunkelheit...<br />
... Es hatte alles seinen Sinn dieses Bordell heimzusuchen, durch seine Informanten und einigen gefangenen Todessern konnte Fenris sich ein theoretisches Bild von diesen Etablissement machen... und wenn man sich dabei vorstellte dass Fenris ein brutaler grausamer Mörder wäre, der mithilfe von Muggelwaffen die davongekommenen Verbrecher richtete - irrte sich gewaltig. "Das Phantom" hatte keinerlei solch Anmut, solch grausamkeit - zumindest in der Realität nicht. Er war mitte 1,78m groß, verwuscheltes Haar, einen abgetragenen Anzug und Umhang, gestutzten Vollbart und eine dicke Brille auf seiner Nase. Fenris trat als bescheidener Professor auf, denn in seinem wirklichen Leben war er es auch - ein Professor für "Magisches Recht" und "Magischer Geschichte". Eine Facette, die noch zwei weitere verbarg. Und seien wir mal ehrlich, niemand würde mit so einen Mann rechnen, der der Anführer einer sich noch aufbauenden Organisation war, welcher sich das Ziel gesetzt hatte Verbrecher des 2. Zaubererkriegs zu jagen, zu foltern und zu töten. Dabei sollte man auch bedenken, dass die größte Schmach Voldemorts Fanatiker doch war, sie wie räudige Köter mit Muggelwaffen zu töten...</span><br />
<br />
Etwas nervös war Fenris schon, denn er hatte noch nie ein Bordell betreten und hatte auch keinerlei Erfahrung mit dem weiblichen Geschlecht. Dies nutzte er zu seinem Gunsten einfach aus, natürlich neben den Batzen an Galeonen was er zur Verfügung hatte. Er wurde hinein gelassen, gab sein Zauberstab und Umhang ab und bezahlte mit einen dicken Galeonenbeutel im Voraus. Die Brille beschlug sich, er musste sie abnehmen und mit einem Taschentuch säubern. Lästig war es schon, denn das brachte ihn aus dem Konzept. Fenris war in Wirklichkeit bescheiden trottelig und etwas tollpatschig... ja das geschah ihm am ersten Tag direkt und stolperte über einem Teppich, warf einen Stuhl um und lag kurz auf seinem Knie.<br />
"Uff... Verzeihung... die Brille..." Gab er bescheiden kleinlaut von sich und rückte den Stuhl wie auch seine Brille gerade... Fenris hob den Blick und es war, als würde ihn der Schlag treffen... im positiven Sinne wohlgemerkt. Das Herz klopfte in seiner Brust, die Wangen vollkommen vor Scham gerötet und atmete tief durch, bis er den Mut am Schopfe griff und diese schöne Frau, die ihn an diesem Abend wohlmerklich verzauberte, ansprach...<br />
<br />
... Seither waren zwei Tage vergangen. Er hatte es genossen sie kennen zu lernen und sich mit ihr zu unterhalten. Fenris wollte ihr und den Frauen helfen und hatte sich einige Namen gemerkt, die nach und nach von seinen Leuten ergriffen wurden, sodass auch seine Leute dieses Bordell bald hochgehen lassen würden... denn das was seine heimliche Liebe ihm offenbarte... verschlug ihn die Sprache...<br />
Deshalb zögerte er nicht lange und machte sich etwas hübscher für sie und nicht so wie ein armer Knilch. Wie am ersten Tag zuvor zeigte er seine Münze und hatte ein Geldbeutel dabei, wobei er den riesigen Gentleman deutlich machte, mit der bestimmten Dame verkehren zu wollen.<br />
"Sie ist nicht verfügbar." Fenris atmete tief durch, rückte seine Brille zurecht und hob noch einen zweiten Beutel heran.<br />
"Guter Mann, ich würde mir wünschen, dass Sie die Grand Dame zu mich bitten, denn sicherlich kann ich durchaus mehr bezahlen, als jener Kunde der die Dame meines Begehrs besetzt."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Faust mit einem Schlagring bestückt flog auf das schon zermarterte Gesicht eines älteren, fetten Mannes, wo man eher ihn mit einem Mastschwein verglich als alles andere. Der Schmerzensschrei war laut und deutlich zu vernehmen und das grelle Licht blendete ihn zu arg, dass dieser nicht sehen konnte, wer ihn eigentlich in dieses Loch gesteckt hatte.<br />
"Das genügt..." Sprach eine dunkle verzerrte Stimme in der tiefen Finsternis dieses kalten und nassen Raums.<br />
"Sie fragen sich sicherlich, weshalb ausgerechnet Sie hier her gebracht wurden. Weshalb Sie nicht bei Ihrer Frau und Kinder sind. Fragen, die ich durchaus verstehen kann, weil Sie nichts verbrochen haben, was zu einem solch speziellen Anlass führen würde." Die Gestalt, die diese arme Wurst so zugerichtet hatte wich zur Seite und es trat ein Mann mit einer Pestdoktorenmaske auf, der mit einen schnittigen Anzug und Krawatte und schwarzen Handschuhen ausgestattet war. <br />
"Ich... Ich habe nichts verbrochen... was das rechtfertigen würde..." Grunste dieses Schwein und spuckte ihn vor die Füße. Der Mann mit der Maske lachte in seiner verzerrten Stimme.<br />
"Dann werde ich Ihr Gedächtnis ein wenig auffrischen... Ihr Name ist Eric Vanderson, der in einer dunklen Reinblutfamilie aufgewachsen war... blindwütiger Fanatiker Voldemorts-."<br />
"-Erwähnen Sie nicht..." Wieder bekam er eine so hart verpasst dass Zähne herausflogen.<br />
"Sie haben sich soeben schon verraten... wie bedauerlich... bringe mir bitte die Waffe..." Der Schläger verschwand in der Dunkelheit und er lockerte seine Krawatte.<br />
"Was... Was haben Sie vor?" Der maskierte Schläger kam wieder und es war eine P-Walter, eine Muggelwaffe und ohne zu zögern schoss er diesen ins Knie. Der Todesser schrie vor Schmerzen auf, wobei der Schläger ihn am Haar packte und ihn das Veritaserum einflößte.<br />
"Schön Schlucken... du Stück Scheiße..." Knurrte er den Jammerlappen an und der Boss stand gelassen da.<br />
"Sie werden mir jetzt verraten wie ich in das Bordell rote Mondfee hineinkomme."<br />
"M-Mit... meiner Münze... Sie müssen... aber reich sein um die Mädchen... überhauüt bezahlen zu können." Der Schläger ließ ihn los, der Anführer trat an ihn heran und hielt den Lauf seiner Waffe zwischen seine Augen.<br />
"Das... wird das geringste Problem sein..." Die Kugel verließ die Waffe und wie ein Blitz durchschlug sie den Schädel, Hirnmasse spritzte bei der Austrittswunde in die Dunkelheit. Dann wurde der getötete Mann untersucht und man fand schließlich die Münze.<br />
"Siehst du wie raffiniert sie sind?"<br />
"Ja Boss..."<br />
"Verbrenne die Leiche und vernichte sämtliche Spuren, achte bitte darauf keine dunkle Magie einzusetzen... ansonsten mache es wie die Nichtmagier und zünde ihn mit Benzin an." Wies sein Chef freundlich an und verschwand selbst in der Dunkelheit...<br />
... Es hatte alles seinen Sinn dieses Bordell heimzusuchen, durch seine Informanten und einigen gefangenen Todessern konnte Fenris sich ein theoretisches Bild von diesen Etablissement machen... und wenn man sich dabei vorstellte dass Fenris ein brutaler grausamer Mörder wäre, der mithilfe von Muggelwaffen die davongekommenen Verbrecher richtete - irrte sich gewaltig. "Das Phantom" hatte keinerlei solch Anmut, solch grausamkeit - zumindest in der Realität nicht. Er war mitte 1,78m groß, verwuscheltes Haar, einen abgetragenen Anzug und Umhang, gestutzten Vollbart und eine dicke Brille auf seiner Nase. Fenris trat als bescheidener Professor auf, denn in seinem wirklichen Leben war er es auch - ein Professor für "Magisches Recht" und "Magischer Geschichte". Eine Facette, die noch zwei weitere verbarg. Und seien wir mal ehrlich, niemand würde mit so einen Mann rechnen, der der Anführer einer sich noch aufbauenden Organisation war, welcher sich das Ziel gesetzt hatte Verbrecher des 2. Zaubererkriegs zu jagen, zu foltern und zu töten. Dabei sollte man auch bedenken, dass die größte Schmach Voldemorts Fanatiker doch war, sie wie räudige Köter mit Muggelwaffen zu töten...</span><br />
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Etwas nervös war Fenris schon, denn er hatte noch nie ein Bordell betreten und hatte auch keinerlei Erfahrung mit dem weiblichen Geschlecht. Dies nutzte er zu seinem Gunsten einfach aus, natürlich neben den Batzen an Galeonen was er zur Verfügung hatte. Er wurde hinein gelassen, gab sein Zauberstab und Umhang ab und bezahlte mit einen dicken Galeonenbeutel im Voraus. Die Brille beschlug sich, er musste sie abnehmen und mit einem Taschentuch säubern. Lästig war es schon, denn das brachte ihn aus dem Konzept. Fenris war in Wirklichkeit bescheiden trottelig und etwas tollpatschig... ja das geschah ihm am ersten Tag direkt und stolperte über einem Teppich, warf einen Stuhl um und lag kurz auf seinem Knie.<br />
"Uff... Verzeihung... die Brille..." Gab er bescheiden kleinlaut von sich und rückte den Stuhl wie auch seine Brille gerade... Fenris hob den Blick und es war, als würde ihn der Schlag treffen... im positiven Sinne wohlgemerkt. Das Herz klopfte in seiner Brust, die Wangen vollkommen vor Scham gerötet und atmete tief durch, bis er den Mut am Schopfe griff und diese schöne Frau, die ihn an diesem Abend wohlmerklich verzauberte, ansprach...<br />
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... Seither waren zwei Tage vergangen. Er hatte es genossen sie kennen zu lernen und sich mit ihr zu unterhalten. Fenris wollte ihr und den Frauen helfen und hatte sich einige Namen gemerkt, die nach und nach von seinen Leuten ergriffen wurden, sodass auch seine Leute dieses Bordell bald hochgehen lassen würden... denn das was seine heimliche Liebe ihm offenbarte... verschlug ihn die Sprache...<br />
Deshalb zögerte er nicht lange und machte sich etwas hübscher für sie und nicht so wie ein armer Knilch. Wie am ersten Tag zuvor zeigte er seine Münze und hatte ein Geldbeutel dabei, wobei er den riesigen Gentleman deutlich machte, mit der bestimmten Dame verkehren zu wollen.<br />
"Sie ist nicht verfügbar." Fenris atmete tief durch, rückte seine Brille zurecht und hob noch einen zweiten Beutel heran.<br />
"Guter Mann, ich würde mir wünschen, dass Sie die Grand Dame zu mich bitten, denn sicherlich kann ich durchaus mehr bezahlen, als jener Kunde der die Dame meines Begehrs besetzt."]]></content:encoded>
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